Arbeitsmarktdialog Kassel 2019 – Bürgerinnen und Bürger können mitmachen und mitgestalten

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Ilona Friedrich Porträt

Bürgermeisterin Ilona Friedrich lädt Kasseler Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich als Diskussionsteilnehmer am „Arbeitsmarktdialog Kassel 2019“ am Donnerstag, 4. April, zu beteiligen und ihre Erfahrungen und Wünsche einzubringen.

In der von 10 Uhr bis etwa 15:30 Uhr dauernden Veranstaltung im Bürgersaal im Rathaus geht es um die künftige Kasseler Arbeitsmarktstrategie. „Obwohl sich die allgemeinen Arbeitsmarktdaten, wie zum Beispiel die Arbeitslosenquote, in den vergangenen Jahren positiv entwickelt haben, gibt es weiterhin für die Personengruppen mit besonderem Förderbedarf viel zu tun. Mit der Arbeitsmarktstrategie sollen Ausbildungs- und Berufschancen erhöht werden, um dem drohenden Fachkräftemangel zumindest teilweise entgegen zu wirken“, sagte Bürgermeisterin Friedrich, die zugleich Sozialdezernentin der Stadt Kassel ist.

In der Veranstaltung sollen dabei die Eckpunkte für die nächsten Jahre entwickelt und diskutiert werden. Daher, so der Wunsch der Bürgermeisterin, möchte sie auch Einwohnerinnen und Einwohner Kassels beteiligen – gerne Langzeitarbeitslose, junge Leute, Frauen und Migrantinnen und Migranten – und neben den Experten und Expertinnen aus den Bereichen Schule und Bildung, Arbeitsmarktförderung, Institutionen und Verbänden, Träger von Maßnahmen sowie Menschen aus der Politik und von Unternehmen in die Workshops einbinden. „Die Erfahrungen und Perspektiven derjenigen, die direkt von Arbeitslosigkeit betroffen sind oder sich auf Arbeitssuche befinden oder befanden, sind gerade in diesem Rahmen ist von großem Interesse für uns“, so Friedrich.

20 Bürgerinnen und Bürger, jeweils zehn Frauen und zehn Männer unterschiedlicher Altersgruppen, sollen beteiligt werden. Wer interessiert ist, kann sich bis 25. März 2019 direkt an Bürgermeisterin Ilona Friederich unter der Mailadresse buergermeisterin@kassel.de melden. Gehen mehr als zwanzig Anmeldungen ein, entscheidet das Los über eine Teilnahme.

Hintergrund: Es geht um zusätzliche Angebote für Menschen mit besonderem Förderbedarf Zusätzliche Angebote, die sich an besonders benachteiligte Menschen mit besonderem Förderbedarf richten, schaffen das Land Hessen und die Stadt Kassel mit dem Arbeitsmarkt-, dem Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget in Kooperation mit den Arbeitsmarktakteuren. Die zusätzlichen städtischen Angebote werden in der regionalen Arbeitsmarktstrategie zusammengefasst. Dabei geht es um Strategien zur Ausbildungsvorbereitung, zur Ausbildung und zum Ausbildungscoaching, zur Arbeitsmarktintegration, zur Fachkräftesicherung und zur (Re)Integration nicht Erwerbsfähiger. Zu den klassischen Zielgruppen – Jugendliche, Langzeitarbeitslose, Frauen und Migrantinnen und Migranten -sind seit dem Jahr 2015 Geflüchtete als neue bedeutende Gruppe auf dem Arbeitsmarkt hinzugekommen.

Im Rahmen der Veranstaltung werden fünf Zielgruppen thematisiert, für jede Zielgruppe wurde eine regionale Expertin oder ein Experte für die Diskussion gewonnen:

Zum Thema „Jugendliche unter 25 Jahren mit den Schwerpunkten Übergang Schule-Beruf / Ausbildung“ ist das Dr. Norbert Wett, der Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Kassel. Für den Kreis der Geflüchteten und Migranten mit den Schwerpunkten berufliche, gesellschaftliche Integration ist es Rechtsanwalt Jürgen Kümpel, der Geschäftsführer der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände e.V., Geschäftsstelle Nordhessen. Expertin für Frauen mit dem Schwerpunkt Wiedereinstieg ist Jenny Huschke, die Geschäftsführerin DGB-Region Nordhessen; Langzeitarbeitslosigkeit mit den Schwerpunkten Qualifizierung, Sozialer Arbeitsmarkt, behandelt Christian Nübling, der Geschäftsführer des Jobcenters Kassel Stadt. Für das Thema „Leistungsberechtigte nach dem Bundessozialhilfegesetz mit den Schwerpunkten Beschäftigung / Qualifizierung“ steht Ute Pähns, Leiterin Sozialamt Stadt Kassel, zur Verfügung.

Programm „Arbeitsmarktdialog Kassel 2019“

Bürgermeisterin Ilona Ilona Friedrich begrüßt und führt in das Thema ein, Dörte Ahrens, Referatsleiterin Arbeitsmarktförderung im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, hält ein Grußwort. Über „Kommunale Arbeitsmarktpolitik in Kassel“ spricht Peter Strotmann, Abteilungsleiter Kommunale Arbeitsförderung im Sozialamt der Stadt Kassel. Das Thema „Herausforderung Digitalisierung – Trends zur Arbeitsmarktentwicklung“ steht im Mittelpunkt des Vortrags von Professor Dr. Wolfgang Schroeder, Universität Kassel.

Daran schließen sich fünf Workshops an, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen sollen. Nach einer bewirteten Mittagspause geht es mit den Workshops weiter. Enden wird der Tag mit einer Abschlussdiskussion unter der Überschrift „Regionale Arbeitsförderung gestalten“ sowie einem Resümee und Ausblick durch Bürgermeisterin Friedrich.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Hessischen Ministerium für Soziales und Integration

 

 

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