Zwei Spitzenteams warten zum Hauptrundenfinale

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Kassel, 28. Februar 2019. Nur noch zwei Spieltage stehen in der Hauptrunde der DEL2-Saison 2018/2019 an.
Für die Kassel Huskies geht es in den beiden verbliebenen Spielen gegen zwei Top-Teams der Liga. Am Freitag, ab 19:30 Uhr, treten die Schlittenhunde bei den viertplatzierten Ravensburg Towerstars an. Zwei Tage später gastiert dann mit den Lausitzer Füchsen der Tabellenzweite in der Kasseler Eissporthalle. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr.
Vor dem finalen Hauptrundenwochenende stehen die Kassel Huskies aktuell auf Rang acht, einen Punkt hinter Platz sieben und fünf Zähler vor dem ersten Play-Down-Rang elf. Aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz im Vergleich zu den elftplatzierten Eispiraten Crimmitschau, dürfte den Huskies ein Punkt zum Erreichen der Pre-Playoffs genügen. Mit Platz sieben oder acht hätten die Schlittenhunde in diesen Pre-Playoffs dann Heimrecht.

Die schlussendliche Platzierung und der Gegner für die Pre-Playoffs oder Playdowns werden aber wohl erst am Sonntagabend feststehen.

Busch und Valentin für Pre-Playoffs/Playdowns spielberechtigt

Was aber feststeht ist, dass Valentin Busch und auch Eric Valentin für die Huskies in den Pre-Playoffs oder Playdowns spielberechtigt sind. Busch hat als Förderlizenzspieler der Grizzlys Wolfsburg die benötigten 20 Spiele absolviert, um nach der Hauptrunde weiter für die Schlittenhunde spielen zu dürfen. Eric Valentin ist dagegen am 15.02 von den Grizzlys zu den Huskies transferiert worden. Somit gehört er nun fest zum Huskies-Kader und benötigt die 20 Spiele nicht. Alexander Karachun wird Trainer Tim Kehler dagegen nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 23-Jährige hat bislang nur 9 Spiele für die Nordhessen absolviert.

Im Vergleich zum letzten Wochenende gibt es im Huskies-Kader keine Änderungen. Bis auf den bis zum Saisonende ausfallenden Corey Trivino sind alle mit an Bord. Die Huskiessind bereits gestern die Reise nach Ravensburg angetreten, um bestmöglich in das Spiel gegen die Towerstars zu gehen. Im Tor am Freitag wird erneut Jerry Kuhn stehen.

Die Gegner des Wochenendes im Überblick:

Ravensburg Towerstars (Freitag, 01.03.2019, 19:30 Uhr, CHG Arena Ravensburg)
Seit dem 05. Februar ist Rich Chernomaz neuer Chef hinter der Towerstars-Bande. Der 55-jährige Kanadier folgte bei den Oberschwaben auf Jiri Ehrenberger. Nach drei Siegen in Serie zu Beginn seiner Amtszeit lief es in den letzten fünf Spielen nicht mehr so rund. Nur fünf Punkte sammelten die Towerstars in dieser Zeit. Kein Team war in dieser Phase schlechter als der EVR. Am vergangenen Wochenende gab es zwei Niederlagen gegen Bad Tölz und Weißwasser.
Generell läuft die zweite Saisonhälfte für die Towerstars deutlich schlechter als noch die erste. In der Tabelle der letzten 25 Spiele belegen die Oberschwaben nur den elften Platz. Lediglich die Kellerkinder aus Bad Tölz, Deggendorf und Freiburg sammelten in dieser Zeit weniger Zähler. Damit verloren die Ravensburger auch den ersten Tabellenplatz, den sie ja zuvor für ganze zwölf Woche inne hatten. Der Abstand auf den Spitzenreiter beträgt aber aktuell nur zwei Punkte. Die Hauptrundenmeisterschaft ist also nachwievor machbar. Mit helfen die beste Ausganslage für die Playoffs noch zu erreichen wird auch wieder Stephan Vogt. Exakt 552 Tage nach einer Verletzung im Sommer 2017 steht der 31-Jährige wieder im Kader der Towerstars. Das Ravensburger Eigengewächs ist der dienstälteste Spieler in den Reihen der Oberschwaben. Am Freitag gegen die Huskies wird er sein 670. Pflichtspiel für die Ravensburger bestreiten. Top-Scorer des EVR ist aktuell David Zucker. Ihm folgen der Kandier Mathieu Pompei und Andreas Driendl. Im Tor der Ravensburger steht mit Jonas Langmann einer der Vielspieler der DEL2. In 43 Partien stand er in dieser Saison bereits zwischen den Pfosten. Bislang konnten die Huskies zwei von drei Duellen gegen die Towerstars gewinnen. Der 2:6-Heimniederlage Anfang Oktober folgten ein 5:3 in Ravensburg und ein 5:2 Mitte Dezember in Kassel.


 


Lausitzer Füchse (Sonntag, 03.03.2019, 18:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)
Die Lausitzer Füchse sind zweifelsohne eines der Überraschungsteams der Saison. Wohl kaum einer hätte damit gerechnet, dass die Sachsen vor den letzten zwei Spielen noch um die Hauptrundenmeisterschaft mitspielen. Aktuelle belegen die Füchse den zweiten Rang, punktgleich mit Tabellenführer Frankfurt. Am vergangenen Wochenende standen für das Team von Trainer Corey Neilson zwei Duelle mit direkten Konkurrenten auf dem Programm. Der 1:5-Niederlage in Bietigheim folgte ein 4:0 gegen Ravensburg.
Interessant bei den Weißwasseranern ist, dass in dieser Saison bereits sechs Torhüter für die blau-gelben zwischen den Pfosten standen. Die etatmäßige Nummer eins, Olafr Schmidt, ist wegen einer Schulterverletzung für die restliche Saison außer Gefecht gesetzt. Seitdem teilen sich die Jungspunde Maximilian Franzreb, Konstantin Kessler und der erst 18-jähige Tobias Ancicka den Job im Füchse-Tor. Zu Beginn der Saison spielte auch Marvin Cüpper ein Spiel für die Füchse. Zum dem sicherten die Lausitzer sich auch die Dienste von Jason Kasdorf. Der 26-jährige Kanadier wurde kurz vor Wechselfrist zur Absicherung auf der Torhüterposition verpflichtet. Top-Scorer der Lausitzer ist Jeff Hayes. Der 1,70m große Kanadier führt die interne Wertung vor US-Boy Steve Saviano und dem Schweden Anders Eriksson an.
In den bisherigen drei Duellen zwischen Huskies und Füchsen, gewann stets die Heimmannschaft. In der Lausitz unterlagen die Kasseler mit 1:4 und 0:2. Am zweiten Weihnachtsfeiertag siegten die Schlittenhunde in eigener Halle mit 5:2. Die Huskies hoffen natürlich, dass diese Serie der Heimsiege am Sonntag weiter anhält.


 


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