Huskies verlieren Heimspiel und Mueller wurde zum Pechvogel

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Beim gestrigen Spiel der Kassel Huskies gegen die Eispiraten Crimmitschau hatten beide Mannschaften ein starkes Interesse zu gewinnen.

Beide suchten nach wie vor den Anschluß an die Pre-Playoff Plätze.

Der Eröffnungspuck wurde vom amtierenden Polizeipäsident von Nordhessen Herrn Stelzenbach eingeworfen.

Die Polizei warb im Vorfeld bei dieser Veranstaltung für das Polizeistudium.

 

Zu Beginn des Spiels versuchten sich die Huskies im Drittel der Eispiraten festzusetzen.

So gelang es auch Karachun knapp 6 Minuten nach Anpfiff nach Zuspiel von Sylvestre einzunetzen.

1:0 die Marke war gesetzt. Doch die Eispiraten zeigten sich wenig beeindruckt und nur knapp 2 Minuten weiter glichen sie aus, durch einen Schuss von der blauen Linie.

Dieser Schuss allerdings war für Hungerecker sehr schwer zu halten, denn seine Sicht dürfte komplett zugestellt gewesen sein. 

Beide Mannschaften schienen sich in dieser Phase nichts schenken zu wollen.

Allerdings waren es widerrum die Eispiraten die in der 10.Minute gleich zum 1:2 erhöhten.

Während der Wechselphase der Huskies gelang es den Eispiraten eines Desorientiertheit des momentanen Verteidigers auszunutzen und zum 1:2 einzunetzen.

Mehrere starke Safes von Hungerecker verhindern in dieser Phase das 1:3.

So schaffen es die Huskies diesen Spielstand in die Pause zu retten. Das Wort „Retten“ traf es am besten, denn die Eispiraten waren deutlich näher am nächsten Tor als die Huskies.


Im zweiten Drittel bekamen die Huskies das erste Überzahlspiel nach nur 48 Sek.

4 gute Schüsse aufs Tor, die aber keine Bereinigung des Rückstandes nach sich zogen.

Eine weitere Überzahl wurde den Huskies zugesprochen nach rund 4,5 min im zweiten Drittel.

Leider war dieses Powerplay den Namen nicht wert und wird nicht weiter erwähnt.

Dann holte sich Nick Walters die erste Strafzeit für die Huskies, die diese aber schadlos überstehen.

Dennoch gelang es den nach wie vor aktiveren Eispiraten kurz darauf zum 1:3 zu erhöhen.

Dann foulte Andy Reiss und alle schauten auf den erhobenen Arm des Schiedsrichters. Genau das nutzt ein Eispirat aus und netzte zum 1:4 ein.

Bald darauf kam noch schlimmer, denn ein Schuss aufs Tor wurde von Hungerecker gut abgewehrt, doch kein Verteidiger kümmerte sich um den Abpraller und so  konnten die Eispiraten zum 1:5 erhöhen.

Der neu nach Kassel gekommene Spieler Mark Ledlin war es, der wieder etwas Hoffnung gab. Ihm gelang sein erstes Tor und die Huskies verkürzen auf 2:5.

Das letzte Drittel musste nun einen deutlichen Umschwung für die Huskies bringen.

3 Tore waren nicht hoffnungslos.


Leider konnte man den absoluten Siegeswillen bei den Huskies nicht bemerken.

Die Schlittenhunde spielten nicht so, als wollten sie 3 Tore Rückstand aufholen.

Die ersten 10 Minuten plätschtern also so vor sich hin.  Es verbleiben noch 09:43 min als die Huskies eine weitere Überzahlchance bekommen. Schlechtes PP aber Jace Hennig gelang es doch zum neuen Spielstand 3:5 zu verkürzen.

Es verblieben also 8 min für zwei Tore – das war grundsätzlich zu schaffen.

Endlich gaben die Huskies Gas – wenn auch nur kurz, denn einem Eispiraten gelang es tatsächlich gegen drei Huskies den Schuss zu setzen  – und den Nachschuss zu versenken.

Somit waren es wieder 3 Tor Unterschied zum 3:6.

4 min vor Ende des Spiels verließ Hungerecker das Tor und wenige Sekunden reichten aus um den Abstand auf 4 Tore zu erhöhen zum 3:7.

Aber Sebastian Sylvestre hatte an diesem Abend noch kein Tor und betrieb noch etwas Kosmetik indem er zum 4:7  verkürzte.

Auch Richie Mueller hatte noch kein Tor – wurde aber an diesem Abend zum Pechvogel.

Der angeschossene Puck versprang dem vor dem leeren Tor stehenden Mueller und fand seinen Weg ins heimische Netz.

Endstand somit 4:8

Die Crimmitschauer siegten absolut verdient.

 

 

 

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