Mit viel Selbstvertrauen in die nächsten zwei Aufgaben

Kassel, 7. Februar 2019. Die DEL2-Saison 2018/19 geht in die entscheidende Phase.

Für die Kassel Huskies  stehen ganz wichtige Wochen an, denn im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze geht es eng zu. Nur sechs Punkte trennen die fünf Anwärter auf die vier Plätze. Genau gegen die vier anderen Mitstreiter treffen die Huskies nun in den nächsten fünf Spielen. Den Auftakt in dazu gibt das Heimspiel am Freitag ab 19:30 Uhr gegen die Eispiraten Crimmitschau. Zwei Tage später führt die Reise in den Breisgau. Erstes Bully gegen die Freiburger Wölfe ist dann um 18:30 Uhr.

Busch und Karachun kehren ins Aufgebot zurück

Dank des ersten Sechs-Punkte-Wochenendes im Jahr 2019 gehen die Kassel Huskies mit viel Selbstbewusstsein in die zwei Spiele. Trainer Tim Kehler wird dabei wieder Valentin Busch zur Verfügung stehen. Der Wolfsburger-Förderlizenzler verpasste das letzte Wochenende noch angeschlagen. Für Adriano Carciola kommt dagegen eine Rückkehr ins Team noch zu früh.
Dank der Länderspielpause in der DEL wird auch Alexander Karachun von den Grizzlys Wolfsburg für die Huskies auflaufen. Auf den Ausländer-Positionen wird es keine Änderungen geben. Das heißt, dass erneut Marcel Melichercik und Mike Little pausieren werden.

Die Gegner vom Wochenende im Kurzportrait:

Eispiraten Crimmitschau (Freitag, 8. Februar, 19:30 Uhr, Eissporthalle Kassel)
Seit Dienstag gibt es einen neuen Trainer bei den Eispiraten: Daniel Naud tritt die Nachfolge des vor einer Woche entlassenen Kim Collins an. Nach nur neun Siege aus den letzten 26 Spielen und dem Abrutsch auf den elften Tabellenplatz, sahen sich die Verantwortlichen in Crimmitschau zu diesem Schritt gezwungen. Ein neuer Impuls sei zwingend notwendig gewesen, um das angestrebte Ziel Pre-Playoffs zu erreichen. Aktuell befinden sich die Eispiraten auf dem elften Platz mit nur noch einem Zähler Rückstand auf Position neun.
Daniel Naud ist in der DEL2 kein Unbekannter. Von 2014 bis 2016 trainierte er die Ravensburg Towerstars und führte sie 2016 ins Playoff-Halbfinale. Dort war dann nach sechs Spielen gegen die Huskies Endstation. Wie es für die Schlittenhunde weiter ging dürfte bekannt sein.
Zurzeit läuft es bei den Eispiraten wieder deutlich besser. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen, darunter ein Sieg nach Verlängerung bei den Ravensburg Towerstars. Top-Scorer des ETC ist der Kanadier Rob Flick mit 47 Scorerpunkten, darunter 26 Tore. Damit zählt er zu den besten Torschützen der Liga. Auffällig bei den Westsachsen sind zu dem die beiden Import-Verteidiger Patrick McNally und Carl Hudson. Mit einer Punkteausbeute von 41 bzw. 38 Scorerpunkten belegen sie Platz drei bzw. fünf in der Verteidiger-Wertung. Im
Tor des ETC bilden Brett Kilar und Sebastian Albrecht das Torhüter-Gespann.
Zwei der bisherigen Drei Duelle konnten die Eispiraten für sich entscheiden. Mit 5:2 und 2:1 gewannen die Eispiraten die beiden ersten Aufeinandertreffen. Anfang des Jahres bejubelten dann die Huskies die ersten drei Punkte gegen Crimmitschau, als sie mit 5:1 im Sahnpark erfolgreich waren.


EHC Freiburg (Sonntag, 10. Februar, 18:30 Uhr, Franz-Siegel-Halle)
Auch der EHC Freiburg hat in dieser Saison bereits den Trainer gewechselt. Nach fünfeinhalb Jahren im Breisgau beendeten der EHC und Ex-Trainer Los Sulak am 26.12.2018 einvernehmlich die Zusammenarbeit. Seit dem ist Jan Melichar Chef hinter der Bande. Zunächst übergangsweise, nun zumindest bis Saisonende. Doch auch unter dem neuen Trainer läuft es für die Freiburger nicht rund. Nur vier Siege gab es aus den 15 Spielen unter Melichar. Beim letzten Heimspiel setzten die Wölfe dann aber ein Ausrufezeichen. Mit 4:1 wurde der auswärtsstarke ESV Kaufbeuren besiegt.

Ganz neu im Kader des EHC ist der slowakische Angreifer Jozef Balej. Der 36-jährige Rechtsschütze wechselte unter der Woche in den Breisgau und wird aller Voraussicht nach gegen die Huskies sein Heimdebüt im Wölfe-Dress geben. Balej ist damit der fünfte Import-Spieler im Freiburger Kader neben Radek Havel, Antti Kauppila, Brad McGowan und Josef Mikyska. Über die ganze Saison hinweg hatten die Freiburger Wölfe insgesamt nun schon acht Import-Spieler unter Vertrag.

Top-Scorer der Breisgauer ist der gebürtige Freiburger Nikolas Linsenmaier. Ganze 14 Scorerpunkte Vorsprung hat er auf den zweitplatzierte Ryon Moser. Linsenmaier spielte bis auf sieben DEL-Spiele für die Schwenninger Wild Wings nur für seine Geburtsstadt. Mit nur 25 Jahren kommt bereits schon auf 412 Profi-Spiele für die Wölfe. Ein Mann, den es für die Huskies auszuschalten gilt. Im Tor des EHC steht neben der etatmäßigen Nummer eins Matthias Nemec mit Jimmy Hertel ein Ex-Husky.

Das erste Duell beider Teams in dieser Saison entschieden die Freiburger mit 2:1 nach Penaltyschießen für sich. Ende November fuhren dann die Huskies, dank des 1:0 Erfolgs im Breisgau, den ersten Saison-Sieg gegen die Wölfe ein. Dies ist zudem der bislang einzigen Shutout der Saison. Deutlicher wurde es aus Kasseler Sicht dann bei der Partie Anfang Januar. Vor fast 5000 Zuschauern siegten die Huskies im Rahmen des Familentages in der Eissporthalle mit 5:2.

ECK

 

 

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