05.02.2019

04.02.2019

03.02.2019

28.01.2019

27.01.2019

26.01.2019

21.01.2019

20.01.2019

19.01.2019

13.01.2019

11.01.2019

07.01.2019

 




Auto der Woche vom Autohaus Schüppler

Autohaus Schueppler

 

Suzuki SX4 S-Cross 1,4 Boosterjet Comfort

SUV / Geländewagen / Pickup                                         18.900 € (Brutto)
Erstzulassung 03/2018
5.840 km
Benzin
103 kW (140 PS)
Schaltgetriebe
Deutsche Ausführung
 
 

 

 
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Autohaus Schüppler GmbH

Am Stadtbruch 19
34471 Volkmarsen
Deutschland
 

 





Erneute Lkw-Kontrollen: Elf alkoholisierte Trucker durften in Nordhessen nicht abfahren; zwei Trunkenheitsfahrten beendet

 

Kassel (ots)

Erneut kontrollierte die Polizei in Hessen am Sonntagabend Fahrer im gewerblichen Güterverkehr. Neben den abermals rein präventiven Kontrollen hielten die eingesetzten Beamten hessenweit auch Fahrzeugführer im fließenden Verkehr an und intensivierten so ihren Einsatz gegen Alkohol am Steuer. In Nordhessen überprüfte die Polizei auf beide Weisen insgesamt 223 Fahrer, sowohl vor dem Fahrtantritt als auch während der Fahrt in Kontrollstellen. Bei 37 von ihnen stellten die Polizisten vor der Fahrt eine Alkoholisierung fest, die in elf Fällen zu einer Untersagung der Abfahrt führte. Zwei Männer wurden zudem mit 1,46 und 1,6 Promille Alkohol am Steuer von Lkw aus dem fließenden Verkehr gezogen. Gegen sie leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein.

Stadt und Landkreis Kassel

Auf der Rastanlage Kassel an der A7 trafen die Polizisten auf zwei polnische Lkw-Fahrer, bei denen die Atemalkoholkontrollen Werte von 1,09 und 1,78 Promille ergaben. Ihnen wurde der Fahrtantritt untersagt.

Schwalm-Eder-Kreis

Auf dem Autohof an der A 7 bei Guxhagen untersagten die Beamten zwei rumänischen Fahrern mit 1,15 und 2,26 Promille die Abfahrt. An der Rastanlage Hasselberg winkten sie den mit 1,46 Promille am Steuer sitzenden deutschen Lkw-Fahrer aus dem Verkehr. Er musste eine Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins über sich ergehen lassen.

Waldeck-Frankenberg

Entlang der A 44 und der B 252 im Kreis Waldeck-Frankenberg trafen die Polizisten auf insgesamt fünf Lkw-Fahrer, die 1,1 Promille oder mehr Alkohol in der Atemluft hatten. Den höchsten Wert mit 2,8 Promille förderte der bulgarische Fahrer eines Gefahrguttransportes zutage, der nach seiner Ruhepause am heutigen Montagmorgen, gegen 10 Uhr, in Korbach zum Entladen sein wollte. Ihm und den vier anderen Fahrern blieb die Abfahrt polizeilicherseits ebenfalls versagt. An einer Kontrollstelle auf der B 252 bei Twiste zogen die Beamten dann den zweiten alkoholisierten Fahrer an diesem Abend aus dem fließenden Verkehr. Der in Korbach wohnende Mann, dessen Überprüfung den Atemalkoholwert von 1,6 Promille ergab, musste ebenfalls eine Blutprobe abgeben und seinen Führerschein zur Sicherstellung aushändigen.

Werra-Meißner-Kreis

Im Werra-Meißner-Kreis führten die Kontrollen am gestrigen Abend erfreulicherweise nicht zu derartigen Nachrichten.

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Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelhessen:

Erneut großangelegte Lkw-Kontrollen: Gefahrgutfahrer mit 2,8 Promille die Abfahrt untersagt

Hessen: Mit einer weiteren großangelegten Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs in Hessen hat die Polizei ihren Einsatz gegen Alkohol am Steuer intensiviert. Rund 250 Polizistinnen und Polizisten waren am gestrigen Sonntagabend zwischen 17:00 und 01:30 Uhr auf hessischen Autobahnen unterwegs und führten Kontrollen durch.

Nach den rein präventiven Kontrollen am 27.01. kontrollierte die hessische Polizei am gestrigen Sontag auch Fahrer des gewerblichen Güterverkehrs aus dem fließenden Verkehr heraus. Insgesamt 688 Fahrer konnten in der Nacht zum Montag von der Polizei auf ihre Fahrtüchtigkeit hin im fließenden und ruhenden Verkehr überprüft werden. Insgesamt 464 LKW-Fahrer hielt die Polizei in ganz Hessen aus dem fließenden Verkehr heraus an. Bei drei von ihnen ergab sich der Verdacht auf den Einfluss von Drogen, bei drei weiteren der Verdacht auf den Einfluss von Alkohol.

Neben den präventiv ausgerichteten Kontrollen auf den Wetterauer Raststätten an der Autobahn 5 in Mittelhessen, kontrollierte beispielweise auch die Polizei in Nordhessen bei Diemelstadt die LKW-Fahrer vor ihrem Fahrtantritt. Bei der Kontrolle stellten die nordhessischen Beamten einen LKW-Fahrer aus Bulgarien fest, bei dem der Atemalkoholtest 2,8 Promille anzeigte. Auf seinem LKW hatte er Gefahrgut als Stückgut geladen, welches er am heutigen Montagmorgen, gegen 10 Uhr in Korbach entladen wollte. Ihm wurde die Abfahrt untersagt. Neben der mittelhessischen Polizei, die ausschließlich sogenannte Präventivkontrollen durchführte, waren Beamte in Nord- und Südosthessen neben den „Repressivkontrollen“ auch präventiv auf Raststätten und Parkplätzen im Einsatz. Insgesamt wurden in Mittel-, Nord- und Südosthessen auf den Rastplätzen vor dem möglichen Fahrtantritt 224 Lasterfahrer kontrolliert. Davon standen 59 unter Alkoholeinwirkung. 19 Fahrern musste die Weiterfahrt aufgrund der 0,5 Promille-Grenze untersagt werden. Auf den beiden Wetterauer Raststätten wurden etwa 130 Personen überprüft. 15 Fahrer standen dort unter dem Einfluss von Alkohol. Fünf der Fahrer hatten über 0,5 Promille. Sie durften nicht weiterfahren. Die Spitze dabei bildete ein bulgarischer Fahrer. Bei ihm zeigte das Messgerät einen Wert von 1,92 Promille. An seinem Laster kam auch die Parkkralle zum Einsatz.

Bei den Kontrollen aus dem fließenden Verkehr stellte sich ein bulgarischer LKW-Fahrer als trauriger Spitzenreiter heraus. 1,6 Promille zeigte der Atemalkoholtest bei seiner Kontrolle auf der Bundesstraße 252 bei Twiste an. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Die gleichen Maßnahmen führte die Polizei auch bei einem bulgarischen Fahrer durch, der in Südhessen mit 1,32 Promille aus dem Verkehr gezogen wurde. Für Fahrer von Gefahrguttransporten gilt die 0,0 Promille-Grenze. Daran hielt sich ein türkischer LKW-Fahrer nicht, den die Polizei in Südosthessen mit 0,74 Promille kontrollierte. Eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro musste er zur Sicherung des Strafverfahrens entrichten und selbstverständlich auch mit zur Blutentnahme. Den Verdacht auf das Vorliegen einer Fahruntüchtigkeit haben die Beamten aus Südosthessen ebenso bei dem Fahrer eines Kleintransporters aus Polen. Auf THC und Amphetamine reagierte der Urintest bei dem Mann positiv. Nach der erfolgten Blutentnahme ging er aufgrund eines noch offenen Haftbefehles in andere Sache in Haft.

In den letzten drei Jahren ereigneten sich in Hessen 382 Verkehrsunfälle, an denen alkoholisierte Lkw-Fahrer beteiligt waren. Dabei kamen 4 Personen ums Leben, 29 wurden schwer und 101 leicht verletzt.

Im Zuge der aktuellen Maßnahmen gegen Alkohol an Lkw-Steuern hat die hessische Polizei bereits am 27. Januar bei großangelegten Präventionsmaßnahmen rund 1.200 Fahrer vor deren Abfahrt kontrolliert: 190 Personen hatten unter Alkoholeinfluss gestanden, 79 Fahrern musste der Fahrtantritt untersagt werden.


Polizeipräsidium Nordhessen

 

 




„Zombie-Gen“: Deshalb bekommen Elefanten keinen Krebs

 

Gibt es ein Gen, das Krebs bekämpfen kann?

Dieser Frage gehen die Wissenschaftler mit Hochdruck nach.

Ein sehr grosser Organismus hat viele Zellen- daher besteht auch ein höheres Krebsrisiko.

Elefanten bekommen aber gar keinen Krebs.

Elefanten haben nämlich ein bestimmtes Gen in sich, was zwar schlummert – aber sobald sich Krebszellen bilden, wird es wie eine wachende Polizei tätig und bekämpft diese.

DIe Forscher nennen dieses Gen LIF6.

Der nächste logische Schritt wird also der Versuch sein, das Gen zu isolieren und umzugestalten, dass es dem Menschen nutzbar wird.

 
Mehr dazu erfahrt ihr im Video.

 

 




Und weil es ständig vorkommt: Warnung vor Betrug: Anrufer geben sich als Polizisten aus

 

Kassel (ots)

Im Zweifel 110 anrufen und nachfragen

Die Kasseler Polizei warnt vor Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Bislang unbekannte Betrüger riefen am vergangenen Wochenende mehrere Senioren in Stadt und Landkreis Kassel an und gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus. Bislang sind rund zehn Fälle bekannt geworden, in denen sich die falschen Polizisten mit „Kriminalpolizei“ meldeten und die Angerufenen in ein Gespräch verwickeln wollten. In einer Vielzahl der Anrufe erzählten die Betrüger von Einbrüchen und Festnahmen in der Nachbarschaft. Soweit bekannt haben aber alle angerufenen Senioren richtig gehandelt und keine Auskünfte gegeben.

Bei den betrügerischen Anrufen am Samstagabend, die in Haushalten unterschiedlicher Stadtteile Kassels sowie in Habichtswald-Ehlen eingingen, meldete sich ein Mann, der vorgab Polizeibeamter des Landeskriminalamtes oder des „K4“ zu sein. Er schilderte dann Geschichten zu Einbrüchen in der Nähe des Wohnortes der Angerufenen oder zu einer festgenommenen Einbrecherbande, bei der die Telefonnummer der jeweiligen Senioren aufgefunden wurde. Diese Masche ist der echten Polizei alt bekannt. Die Betrüger versuchen mithilfe dieser Lügengeschichten lediglich herauszufinden, über welche Bargeldbeträge oder Wertsachen die potentiellen Opfer spontan verfügen. Durchschauen diese die perfide Masche nicht sofort, folgen zahlreiche zeitraubende und nervenaufreibende Anrufe durch die Täter. In wenigen Fällen endete dies in der Vergangenheit leider tatsächlich mit der Übergabe von hohen fünfstelligen Beträgen durch Senioren an die Betrüger. In den bekannten Fällen vom Wochenende haben die Angerufenen richtig gehandelt und das Telefonat beendet, sodass die Versuche der Betrüger vergeblich waren.

Tipps zum Schutz vor falschen Polizeibeamten

– Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
– Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
– Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich  diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor.
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 

 




Thrombose kann auf Krebserkrankung hinweisen

Aktionsbündnis Thrombose: Aufklärung über die krebsassoziierte Thrombose gehört in den Nationalen Krebsplan

 

Berlin (ots)

Die Beziehung von Krebserkrankungen und Thrombosen ist wechselseitig: 20 % der Krebspatienten erleiden eine Thrombose, bei 20 % aller Thrombosefälle wird hierüber eine Tumorerkrankung entdeckt. Die aus einer Thrombose resultierende Lungenembolie ist eine der führenden Todesursachen bei Krebspatienten. Eine besondere Sensibilität bei diesen Patienten ist vonnöten.

Zusammenhang zwischen Krebs und Thrombose bei Patienten weitestgehend unbekannt

Ein Krebsleiden steigert die Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Das heißt, das Blut gerinnt schneller. Je aggressiver das Tumorwachstum, desto höher das Thromboserisiko. Aus diesem Grund gelten die tiefe Beinvenenthrombose und die oberflächliche Venenthrombose oft auch als erster Hinweis auf einen Tumor. Hinter rund 20 % aller Thrombosefälle verbirgt sich eine Krebserkrankung. Prof. Rupert Bauersachs, Angiologe und Leiter des Aktionsbündnisses Thrombose, appelliert daher: „Personen über 50 Jahren, die ein thromboembolisches Ereignis ohne Auslöser erleiden, bedürfen einer intensiveren Anamnese und sollten unbedingt entsprechende Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen. Hier sind besonders die Hausärzte, Angiologen und Phlebologen gefragt, also diejenigen, die in der Regel als Erste die Patienten zu Gesicht bekommen.“

Eine Umfrage vom September 2018 bestätigt, was das Aktionsbündnis Thrombose bereits im vergangenen Jahr bemängelt hat: Der Zusammenhang zwischen Krebs und Thrombose ist bei Patienten weitestgehend unbekannt. So geben 72% der von der European Cancer Patient Coalition befragten Patienten an, bis zur Teilnahme an der Umfrage nicht gewusst zu haben, dass Krebspatienten ein höheres Thromboserisiko haben. Ähnlich hohe Zahlen finden sich auch in anderen europäischen Ländern. „Eine umfassende Aufklärung über die krebsassoziierte Thrombose gehört nach Meinung des Aktionsbündnisses Thrombose in den Nationalen Krebsplan. Nach Möglichkeit nach einem EU-weit harmonisierten Standard“, so Prof. Bauersachs.

Behandlung muss sich an den Leitlinien orientieren

„Die Thrombosetherapie eines onkologischen Patienten ist eine individuelle Entscheidung des behandelnden Arztes nach Rücksprache mit dem Patienten. Eine gewichtige Rolle spielen dabei die Art des Tumors sowie der Behandlung, das Blutungsrisiko und die Unterscheidung zwischen stabilem und instabilem Zustand“, so Prof. Rupert Bauersachs weiter.

Das Aktionsbündnis Thrombose macht sich stark für ein einheitliches und interdisziplinäres Therapieschema für Krebspatienten, die an Thrombose oder Lungenembolie leiden. Dass es in den meisten Kliniken kein einheitliches Therapieregime gibt, schlägt sich in den Unterschieden in den Entlassbriefen nieder. Die Folgen einer unzureichender Prophylaxe oder Therapie können verheerend sein.

Weiterführende Links: www.risiko-thrombose.de

Aktionsbündnis Thrombose c/o Deutsche Gesellschaft für Angiologie




Früherkennung: Chancen und Risiken in Ruhe abwägen

 

Baierbrunn (ots)

Manche Ärzte bieten ihren Patienten neben kassenbezahlten Leistungen weitere Untersuchungen zur Früherkennung an, deren Kosten diese selbst übernehmen müssen. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ rät, diesen sogenannten IGeL (Individuellen Gesundheits-Leistungen) nicht voreilig zuzustimmen. Bei Früherkennungsuntersuchungen besteht kein Zeitdruck. Der Arzt ist zur gründlichen Aufklärung verpflichtet, er darf Fragen oder Bedenken nicht einfach wegwischen. Patienten sollten sich Zeit lassen, wenn sie sich unsicher sind, ob ihnen eine solche Untersuchung nützt. Das gilt genauso für die Früherkennungsangebote, die von den Krankenkassen bezahlt werden. Sie bergen Chancen, viele aber auch Risiken. Gesunde Menschen sollten Vor- und Nachteile kennen, bevor sie die Untersuchung durchführen lassen.

Die aktuelle „Apotheken Umschau“ stellt in ihrer Titelgeschichte sieben häufige Früherkennungsangebote vor – vom Aneurysma der Bauchschlagader bis zum Gebärmutterhalskrebs. Die Darstellung der Vor- und Nachteile soll Lesern helfen, zu einer überlegten Entscheidung zu gelangen.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 2/2019 A liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau


 

 

 




Hauptzollamt Frankfurt am Main beschlagnahmt Elfenbeinfiguren zur Ausfuhr nach Vietnam

Frankfurt am Main (ots)

Am 16. November wurden vier große Schnitzereien aus Elefantenstoßzähnen zur Ausfuhr nach Vietnam angemeldet. Elefanten sind eine nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen streng geschützte Tierart. Der Zollbeteiligte war ein Mann aus München mit asiatischer Herkunft, der keine Ausfuhrgenehmigung für die Elfenbeinfiguren vorweisen konnte. Die Schnitzereien wurden beschlagnahmt. Der Zoll leistet durch seine Kontrollen einen entscheidenden Beitrag, die Artenvielfalt zu erhalten und die Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. Zum Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen besteht seit 1973 das „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“ (WA). In Deutschland ist es seit 1976 gültig, und bis heute sind 182 Staaten dem WA beigetreten. Ca. 5.600 wildlebende Tierarten und 30.000 Pflanzenarten sind derzeit gelistet. „Der illegale Handel mit exotischen Tier- und Pflanzenarten ist ein profitträchtiges Geschäft, die Folgen für die Umwelt dramatisch. Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen sind keine Bagatellen. Sie können Geldbußen bis 50.000 Euro oder sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen“, so Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main. Aufgrund von Ermittlungen konnte der Aufgriff erst jetzt gemeldet werden.

Zusatzinformation: Im Jahr 2017 kam es beim Hauptzollamt Frankfurt am Main zu 372 Sicherstellungen von 13.339 artengeschützten Einzelexemplaren. Darunter waren auch 1.681 lebende Tiere und 2.019 lebende Pflanzen. Sogar lebende Tiere werden per Mausklick bestellt und per Postpaket versandt. Zwei grüne Baumwarane kamen im Postpaket aus Indonesien am Flughafen an. Ein Waran war bereits vertrocknet, das andere Tier war in so schlechter Verfassung, dass es kurz darauf ebenfalls verendete. Aber auch Musikinstrumente, wie z.B. mit Schlangenhäuten überzogene Geigen oder Gitarren, werden häufig per Internet geordert. Ein weiteres Postpaket aus China, das sich ein Deutscher per Mausklick über ein Internet-Auktionshaus bestellt hatte, enthielt eine Weste aus dem Fell des artengeschützten Polarfuchses. Im August 2017 kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main das Gepäck von Reisenden eines Fluges aus Algerien. Dabei überprüften sie auch den Handkoffer eines 24- jährigen Mannes. Darin waren vier junge, lebende Maurische Landschildkröten eingepfercht worden. Auf Befragen gab der Mann an, er habe die Schildkröten vor dem Haus seiner Familie in Algerien eingesammelt und wolle sie in Deutschland verschenken. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Tiere wurden sichergestellt und einem vertrauenswürdigen Tierhalter zur artgerechten Haltung übergeben.

Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit „berufundfamilie“. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere.

 

Hauptzollamt Frankfurt am Main


 

 




Mein letzter Tag im Betrieb: ZDF-Doku „37°“ über den Abschied vom Arbeitsleben

 

Tamara Preiß (2.v.r.) ist in ihrer Firma beliebt. Nun muss sie aber für immer ihren Spind räumen.
Copyright: ZDF/Frank Eggers

Früher oder später kommt er, der letzte Tag im Betrieb. Dann beginnt der Ruhestand. Die „37°“-Dokumentation „Mein letzter Tag im Betrieb – Abschied vom Arbeitsleben“ begleitet am Dienstag, 5. Februar 2019, 22.15 Uhr im ZDF, drei Protagonisten beim Übergang zu diesem neuen Lebensabschnitt. Wie sind sie auf die Zäsur vorbereitet? Wie gehen sie damit um? Und was sind ihre Pläne für die Zukunft? Der Film von Frank Eggers macht deutlich, dass der Ruhestand auch eine entscheidende Frage immer weiter in den Mittelpunkt rückt: Wie viel Zeit bleibt noch für all das, was man immer schon mal machen wollte, wofür die Arbeit aber einfach keine Zeit ließ?

1500 Schüler und 150 Lehrer hat die Gesamtschule Hemmingen. Viele Jahre war Dieter Driller van Loo ihr Leiter. Für den Ruhestand hat er nun viele Pläne. Mehr Zeit für die Familie, Sport und Musik stehen auf dem Programm. Einen alten Bus will er sich zulegen und mit einem Freund auf Tour gehen, Straßenmusik machen. Aber es kommt erst einmal anders als geplant.

Annemarie und Hans-Werner Broderius mussten sich schweren Herzens von ihrer „Schleiperle“ verabschieden. Nicht nur, weil sie das Restaurant altersbedingt nicht mehr führen konnten. Sondern auch, weil dem Traditionslokal, das schon den Eltern von Hans-Werner gehörte, überhaupt ein Nachfolger aus der Familie fehlte. Nach Möglichkeit vermeiden sie es heute, dort vorbeizufahren. Zu nahe geht ihnen noch immer der Abschied von ihrem geliebten Restaurant.

Tamara Preiß zog nach der Wende als Alleinerziehende nach Baden-Württemberg. Dort fing sie in einer schwäbischen Technologiefabrik neu an. Mit den Jahren hat sie sich zur geschätzten Teamverantwortlichen der Elektronikgruppe hochgearbeitet.

Seit 2019 gehört sie nun zur Schar der Ruheständler. Pläne hat sie viele. Doch wie geht es tatsächlich weiter? Wie lange bleibt die Gesundheit noch so erhalten, dass all die Ideen umgesetzt werden können?

ZDF


 

 




Weltkrebstag: Patentmissbrauch verhindern

 

München (ots) Die horrenden Preise für moderne Krebstherapien überlasten die Gesundheitssysteme und behindern den Zugang von Patienten zu lebenswichtigen Medikamenten. Die Ursache ist ein fehlgeleitetes Patentsystem. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar fordert Ärzte der Welt die Regierungen dazu auf, alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um diesen Patentmissbrauch zu verhindern.

Die Zahl der Krebsdiagnosen wächst und liegt in Europa inzwischen bei rund 3,7 Millionen im Jahr. Begleitet wird diese Entwicklung von einem weiteren besorgniserregenden Trend: Die steigenden Kosten neuer Therapien. Dass eine Krebsbehandlung zwischen 50.000 und 90.000 Euro pro Jahr und Patient kostet, ist nichts Ungewöhnliches mehr. Doch damit ist das Limit noch lange nicht erreicht: Die vor einigen Monaten in Europa zugelassenen sogenannten Car-T-Zell-Therapien schlagen mit zwischen 300.000 und 350.000 Euro pro Patient zu Buche. Vor diesem Hintergrund wird es den staatlichen Gesundheitssystemen immer schwerer fallen, den Zugang jedes Patienten und jeder Patientin zu den bestmöglichen Medikamenten sicherzustellen.

Die exorbitanten Preise werden hervorgebracht durch ein Patentsystem, das es großen Pharmaunternehmen ermöglicht, zwanzig Jahre alte Monopole aufrecht zu erhalten, und garantiert, dass sie keinen Wettbewerb durch Generika oder Biosimilare, also ähnliche Nachahmerpräparate, fürchten müssen.

Lange Zeit waren Patente auf medizinische Wirkstoffe darauf ausgerichtet, Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Doch das Patentsystem ist erheblich von seinen ursprünglichen Prinzipien abgerückt und zunehmend Missbrauch ausgesetzt.

Tatsache ist, dass die Pharmariesen nur wenig in Forschung investieren. Neue Präparate werden von Start-Ups hervorgebracht und dann für hohe Preise – oft im Milliardenbereich – von großen Unternehmen gekauft. Yescarta®, die CAR-T-Zelltherapie von Gilead, wurde zum Beispiel nicht von dem Konzern selbst, sondern von Kite Pharma entwickelt, das Gilead 2017 für 12 Milliarden Dollar gekauft hat.

Klar ist auch, dass die hohen Summen, die den Staaten aufgebürdet werden, die Kosten für Fusionen und Übernahmen enthalten. Damit kommen die Bürger mit ihren Steuern und Versicherungsbeiträgen für diese spekulativen Deals auf. Die Regierungen beteiligen sich also an einem Missbrauch von Steuergeldern für den privaten Profit – auf Kosten der Gesundheit und der Leben der Erkrankten.

Als die Regeln für pharmazeutische Patente festgelegt wurden, haben die Staaten Zwangslizenzen vorgesehen, um Monopole zu umgehen, wenn es für die öffentliche Gesundheit notwendig war. Dieses Werkzeug, das inzwischen völkerrechtlich anerkannt ist, erinnert daran, dass das Grundrecht auf den Zugang zu medizinischer Versorgung Bedingung für Arzneimittelpatente sein muss.

Regierungen haben die Pflicht, sicherzustellen, dass ihre Gesundheitssysteme zukunftsfähig sind. Sie müssen dem Zugang zu Gesundheitsversorgung für alle gegenüber den privaten Interessen Weniger Priorität einzuräumen. Auf dem Spiel steht nichts weniger als unsere Gesundheit und unser Leben.

Ärzte der Welt e.V.


 

 




„Pääreschwänze“ laden ein: Kostümball mit Natascha Lefert

 

Gute Laune gibt es beim Kostümball der Pääreschwänze.

KASSEL. Am Samstag, 16. Februar 2019, findet der „Kostümball“ der Karnevalgesellschaft „Die Pääreschwänze“ statt.

Beginn ist um 20 Uhr in der „Ernst-Freundenthal-Halle“ in Kassel-Wolfsanger. Stargast ist Natascha Lefert, bekannt aus „Deutschland sucht den Superstar 2017“.

Für Stimmung sorgt die Partyband „Himmelblau“.

Das weitere Programm gestalten rund 60 Aktive: Männerballett, die Playbackshow der „Haubis“ sowie Tänzerinnen und Tänzer.

Auch die „Firnsbachtaler Schürzenjäger“ sind dabei. Karten für 13 und 15 Euro gibt es im Vorverkauf in “Bachmanns Lädchen” (Ihringshäuser Straße 77), „Audio Fidelity“ (Wilhelmshöher Allee 7) und in der „Gaststätte Möncheberg“ (Quellbachweg 1-2) sowie per Mail an karten@diepaeaereschwaenze.de

An der Abendkasse kosten die Karten zwei Euro mehr.

Speisen und Getränke gibt es zu kleinen Preisen, damit sich jeder das Vergnügen leisten kann. 

Kostümierung ist nicht notwendig, aber immer gerne gesehen. Infos unter www.diepaeaereschwaenze.de und unter www.facebook.de/paeaereschwaenze

KARNEVALGESELLSCHAFT DIE PÄÄRESCHWÄNZE 


 

 




Borken-Kleinenglis – Tragischer Unfall bei Befeuerung eines Kachelofens

 

Homberg (ots) Am Sonntag, d. 03.02.2019, gegen 16:45 Uhr, kam es in Kleinenglis beim Befeuern des Kachelofens zu einer explosionsartigen Inbrandsetzung eines Gas-Luftgemisches. Hierbei wurde die 82-jährige Bewohnerin lebensgefährlich verletzt und im Anschluss in eine Offenbacher Spezialklinik geflogen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und des zuständigen Schornsteinfegers ergaben, dass die Bewohnerin beim Neuentzünden des Kachelofens in der Brennkammer des Kachelofens ein offenbar durch Stauhitze verursachte Gas-Luftgemisch vermittels eines Brandbeschleunigers zündete.

Erste Ermittlungen zur Brandursache ergaben keine Hinweise auf ein zum Brandgeschehen führendes Fremdverschulden. Eine Beurteilung der Feuerstätte und Abgasanlage ergab keine Hinweise auf bauliche oder sonstige Mängel. Weitere Personen befanden sich zur Brandzeit nicht im Gebäude.

Der entstandene Sachschaden am Gebäude wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Schwalm-Eder


 

 




Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert zum Thema Krebsprävention

 

„Ich bin und ich werde“ – Körpergewicht im Blick

Bonn (ots)

(sts) Der Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem herausfordernden Motto „Ich bin und ich werde“. Dies ist ein Aufruf an jeden Einzelnen, seinen persönlichen Lebensstil zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern. Die Deutsche Krebshilfe nimmt den Tag zum Anlass, die Öffentlichkeit für das Thema Krebsprävention zu sensibilisieren, denn auch die Lebensgewohnheiten beeinflussen das Krebsrisiko erheblich. „Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung beugen nicht nur Übergewicht vor, sondern auch vielen Krebsarten“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Geben Sie Ihre Vorsätze für das neue Jahr nicht vorschnell auf! Bleiben Sie dran – getreu dem Motto ‚Ich bin und ich werde‘!“ Die Organisation bietet zu diesen und weiteren Präventionsthemen kostenlose Infomaterialien und berät über ihren telefonischen Informations- und Beratungsdienst, das INFONETZ KREBS.

Die Deutschen gehören zu den dicksten Europäern. Bundesweit gelten rund 60 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen als übergewichtig, fast jeder Vierte sogar als fettleibig. Bei den Kindern und Jugendlichen bringen bereits 15 Prozent zu viele Kilos auf die Waage. Experten zählen Übergewicht zu den bedeutendsten vermeidbaren Krebsursachen. Mindestens 13 Krebsarten werden durch einen erhöhten Körperfettanteil begünstigt. Dazu gehören Tumore des Darms, der Brust, der Gebärmutterschleimhaut, der Eierstöcke, der Galle, der Niere, der Bauchspeicheldrüse, der Leber, des Mageneingangs, der Schilddrüse, der Speiseröhre sowie des Hirns und das Multiple Myelom.

Eine hohe Kalorienzufuhr gepaart mit einem inaktiven Lebensstil führen langfristig zu Übergewicht. Fettgewebe ist das größte hormonell aktive Organ des Körpers. Bei Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, produziert dieses Gewebe unter anderem vermehrt das weibliche Geschlechtshormon Östrogen sowie entzündungsfördernde Botenstoffe – beides Faktoren, die als krebsfördernd gelten.

Körperliche Aktivität erleichtert nicht nur die Gewichtskontrolle, sondern leistet auch einen eigenständigen Beitrag dazu, das Entstehen von Tumoren zu vermindern. So sinkt beispielsweise das Risiko für Darm- und Brustkrebs bei körperlich aktiven Menschen, die sich täglich mindestens 30 Minuten bewegen, um 20 bis 30 Prozent. Langes Sitzen hingegen gilt als eigener Krebsrisikofaktor. Es begünstigt unter anderem Tumore des Darms und der Brust.

In Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Experten schätzen, dass fast die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar wäre. „Eine ausgewogene Ernährung, normales Körpergewicht, regelmäßige körperliche Aktivität, wenig Alkohol, ein umsichtiges Verhalten in der Sonne sowie der Verzicht auf Solarien – all dies sind Dinge, die Sie selbst beeinflussen können“, so Nettekoven. „Zwar lässt sich das eigene Krebsrisiko nie gen null reduzieren, dennoch kann jeder aktiv etwas für seine Gesundheit tun.“

Wer seinen Alltag gesünder gestalten möchte, erhält Tipps und Anleitungen in den Präventionsratgebern der Deutschen Krebshilfe „Gesunden Appetit! Vielseitig essen – Gesund leben“ sowie „Schritt für Schritt. Mehr Bewegung – Weniger Krebsrisiko“. Diese können kostenfrei bestellt werden unter www.krebshilfe.de/infomaterial.

Im Rahmen der Präventionsinitiative „Bewegung gegen Krebs“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der Deutschen Sporthochschule Köln und der Deutschen Krebshilfe erhalten Interessierte zudem einfache Tipps und Hilfen für einen bewegungsreicheren Alltag.

LINKS

> www.krebshilfe.de 
> www.dank-allianz.de 
> www.worldcancerday.org

Deutsche Krebshilfe


 

 




Zahl der wegen Brustkrebs im Krankenhaus behandelten Frauen von 2007 bis 2017 um 11,9 % zurückgegangen

 

Zaun mit BH’s zum zeichen gegen Brustkrebs.
Photo by Pablo Heimplatz

Wiesbaden (ots) Im Jahr 2017 wurden 129 692 Frauen wegen Brustkrebs im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2019 weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Behandlungen im Vergleich zum Jahr 2007 um 11,9 % zurückgegangen.

81 % der Frauen, die wegen der Diagnose Brustkrebs im Jahr 2017 stationär behandelt wurden, waren 50 Jahre und älter (105 163 Frauen). Jüngere Frauen waren seltener betroffen: Im Jahr 2017 wurden 2 497 Frauen unter 35 Jahren wegen Brustkrebs behandelt (2 %).

Wie schon in den Vorjahren waren Krebserkrankungen im Jahr 2016 die zweithäufigste Todesursache nach Herz-/Kreislauferkrankungen. Ein Viertel (230 725 Personen) aller Verstorbenen (910 902 Personen) erlag einem Krebsleiden, darunter 125 128 Männer und 105 597 Frauen. Bei Männern war eine bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge (Lungen- und Bronchialkrebs) mit 29 305 Fällen die am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge bei Frauen war der Brustkrebs mit 18 570 Fällen.

Statistisches Bundesamt



 




45 Millionen Erwerbstätige im Dezember 2018

 

WIESBADEN – Im Dezember 2018 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 45 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Dezember 2017 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 % zu (+494 000 Personen). Erwerbslos waren im Dezember 2018 rund 1,3 Millionen Personen, 160 000 weniger als ein Jahr zuvor. 

Im Vormonatsvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember 2018 nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung um 146 000 Personen oder 0,3 %. Dies ist ein geringerer Rückgang gegenüber dem Vormonat als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (-158 000 Personen). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, nahm die Erwerbstätigenzahl im Dezember 2018 gegenüber November 2018 um 42 000 Personen oder 0,1 % zu. 

Erwerbstätigenzahl im vierten Quartal 2018 um 1,1 % höher als im vierten Quartal 2017 

Im vierten Quartal 2018 gab es nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 45,2 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 507 000 Personen oder 1,1 %. Ausführliche Ergebnisse zum vierten Quartal 2018 erscheinen am 18. Februar 2019. 

Erwerbslosenquote im Dezember 2018 unverändert bei 3,3 % 

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der Erwerbslosen im Dezember 2018 bei 1,34 Millionen Personen. Sie war damit um rund 70 000 Erwerbslose niedriger als im Vormonat November. Bereinigt um saisonale und irreguläre Einflüsse betrug die Zahl der Erwerbslosen im Dezember 1,41 Millionen Personen. Sie lag damit um 14 000 Personen unter dem Ergebnis des Vormonats. Die bereinigte Erwerbslosenquote betrug im Dezember 2018 unverändert 3,3 %.

 

DESTATIS- Statitisches Bundesamt


 

 




Sylvestre sichert das 6 Punkte Wochenende

 

Vor dem Spiel der Kassel Huskies gegen die Bietigheim Steelers wurde dem verstorbenen Simon Kimm gedacht.

Kimm war es der die wesentlichen Grundlagen legte für den Eishockey in der Fuldastadt. Kimm war es der lange Zeit die Geschicke der Kassel Huskies lenkte. Er war letzte Woche verstorben.


Sylvestre-Feuerwerk zum perfekten Wochenende

Was für ein Kampf, was für ein klasse Spiel! Die Kassel Huskies schlagen die Bietigheim Steelers mit 4:2 (1:1, 2:1, 2:0) und zeigen vor 2812 Zuschauern, was in ihnen steckt.

Dabei begann das Spiel ganz und gar nicht nach dem Geschmack von Cheftrainer Tim Kehler. Nach 14 Sekunden gibt es die erste Strafe gegen Neil Manning, nach 27 gespielten Sekunden nutzen die Gäste aus Bietigheim die Überzahl: Hinter dem Tor der Huskies spielen sich Shawn Weller und Matt McKnight die Scheibe zu, vor dem Tor verwertet Tyler McNeely das Zuspiel zum 0:1. Danach waren die Huskies wach. Richie Müller traf noch in der ersten Minute mit seinem Handgelenkschuss den Pfosten. Jannik Woidtke versuchte einen Schuss von außen abzufälschen (3.), Sebastian Sylvestres Schuss segelte knapp am Tor vorbei (6.).

Nach sieben Minuten spielten sich Mueller und Corey Trivino schön durch das Angriffsdrittel, Toni Ritter konnte den Querpass aber nicht mehr verwerten. Die Gäste kamen nur noch zwei Mal gefährlich vor das Tor der Huskies. Bei den Schüssen von Dennis Swinnen (8.) und Willie Corrin (11.) war Leon Hungerecker aber auf dem Posten und parierte sicher. Nach 13 Minuten wurden die Huskies dann belohnt. Und wieder einmal war es Sébastien Sylvestre, der mit einem Solo zwei Gegenspieler stehen ließ und dann frei vor dem Tor die Nerven behielt. Die Vorlage hatte Mark Ledlin gegeben, der in seinem ersten Heimspiel nach seiner Rückkehr gleich überzeugte. Kurz vor der Drittelpause hätte Jace Hennig sogar fast noch erhöhen können, sein Schuss ging knapp am Tor vorbei.

Stürmisch starteten die Huskies auch ins zweite Drittel. Mueller spielte hinter dem Tor stehend Toni Ritter an, dessen Rückhandschuss Ilya Sharipov aber parieren konnte. Fünf Minuten später dann der Rückschlag: René Schoofs steht am zweiten Pfosten völlig frei. Marcus Sommerfeld bedient ihn mustergültig, Schoofs muss nur noch den Schläger hinhalten – 1:2. Besonders ärgerlich, da wenige Sekunden zuvor Ritter die riesige Chance zum 2:1 für die Huskies liegen ließ. Der erneute Rückstand zeigte Wirkung. Die Huskies kamen nicht mehr so zum Zug und als es nach 33 Minuten plötzlich doppelte Unterzahl gab, sah es erst gar nicht gut aus. Das sollte sich aber ändern. Nach nur 21 Sekunden musste nämlich Sommerfeld ebenfalls wegen Hakens vom Eis und beim 4-gegen-4 schlugen die Huskies zu. Mueller lief über den rechten Flügel ins Angriffsdrittel und weil keine Anspielstation frei war, schlenzte der Goldhelm einfach auf das Tor. Die Scheibe schlug am verdutzten Sharipov vorbei im Netz ein. Die Huskies wurden von den Zuschauern nun auf der Euphoriewelle getragen, allen voran Sébastien Sylvestre. In der 37. Minute fingen die Huskies einen Aufbau ab und Sylvestre raste durch zwei Verteidiger hindurch und von der Mittellinie aus alleine auf das Tor zu. Vor dem Tor trickste er dann Sharipov aus und traf zum umjubelten 3:2. Eine Minute später verpasste Trivino den Puck vor dem Tor und damit auch das 4:2.

Trivino war es auch, der im dritten Drittel die Entscheidung auf dem Schläger hatte, bei einem Konter war Sharipov aber auf dem Posten. Bietigheim schüttelte sich und kam stark zurück. Gleich drei Mal rettete Leon Hungerecker seine Mannschaft mit spektakulären Paraden. 2:06 Minuten vor dem Ende nahm Gästetrainer Hugo Boisvert dann Sharipov vom Eis, seine Mannschaft kam aber nicht mehr gefährlich vor das Tor. Im Gegenteil. Trivino krönte seine engagierte Leistung und traf ins leere Gästetor. Die Fans der Huskies feierten vor allem Doppeltorschütze Sylvestre und das Sechs-Punkte-Wochenende.

ECK

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1 160 000 000 000 US-Dollar: So viel kostet Krebs weltweit

 

28.01.2019 – Im vergangenen Jahr sind 12 neue Krebsmedikamente auf den Markt gekommen – jedes dritte hierzulande neu verfügbare Medikament ist ein onkologisches Präparat. Und auch in diesem Jahr soll die hohe Schlagzahl beibehalten werden. Das ist eine wichtige Nachricht. Denn die Krebsdiagnose ist nicht nur für jeden einzelnen Betroffenen ein schweres Schicksal. Tumorerkrankungen verursachen weltweit Kosten in Billionen-Höhe.

Der eine oder andere Neurologe könnte sich in den vergangenen Jahren gedacht haben: „Wäre ich mal Onkologe geworden.“ Denn während Gehirnspezialisten seit Jahrzehnten nach neuen Medikamenten gegen Alzheimer suchen (das letzte wurde 2003 zugelassen), ist der Innovationsschub im Bereich von Krebserkrankungen geradezu atemberaubend. Erst im vergangenen Jahr gab es mit der Zulassung der ersten Vertreter aus dem Bereich der CAR-T-Technologie eine Premiere. CAR-T ist eine „neue Ära im Kampf gegen Krebs“. Für Patienten, die bestimmte, seltene Formen von Leukämien haben, ist es viel mehr. Denn CAR-T bringt ihnen eine Chance auf Leben, wo vorher keine war. 

Und auch in diesem Jahr dürfen Onkologen mit einer Premiere rechnen: Vor der Zulassung steht in Europa erstmals ein Medikament, dessen Zulassung vom Ort des Tumors unabhängig ist. Das immer bessere Verständnis von genetischen Prozessen macht eine gezieltere Charakterisierung möglich. Die Hoffnung: so genannte tumoragnostische Wirkstoffe.

Aus der Frage:

  • „Wo ist der Tumor entstanden?“ wird
  • „Wie entsteht er?“ bzw.
  • „Was lässt ihn wachsen?“

Auch hier gilt: Es entstehen Therapiemöglichkeiten, wo vorher keine waren – die Präzisionsonkologie schreitet in großen Schritten voran (s. Pharma Fakten).

http://www.pharma-fakten.de


 

 

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