Huskies verlieren in einem spannenden Duell

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Never change a running Team… dachte sich der Headcoach Tim Kehler wohl beim Spiel am gestrigen Abend gegen die Mannschaft aus Bad Nauheim.

Bis auf den in Wolfsburg gebundenen Karachun blieben die Reihen genauso wie beim Spiel vom vergangenen Dienstag, bei dem die Mannschaft so erfolgreich war.

Allerdings muss man auch sagen, dass bei diesem Spiel das erste Tor schon kurz nach der ersten Minute im Sack war.

Der erste Torschuss überhaupt erfolgte hier „erst“ 2:15 nach Anpfiff.

Nach etwas mehr als 8 Minuten, dann die erste große Chance für die Huskies im Powerplay.

Doch diese verstrich ungenutzt.

Dann bei 12:30 min ein scharfer Schuss und Leon Hungerecker kam ein bisschen zu spät runter. Glatt durch die Knie und damit 0:1  für die Gäste

Dan plätscherte das Spiel vor sich hin und beide Mannschaften zeigten sich eher schwach. Doch das erste PP für die Nauheimer, wurde natürlich ausgenutzt in der 16. Minute zum 0:2.

Bires gelingt es das heillose Gewühl vor dem Tor Hungereckers, zu seinem Vorteil auszunutzen.

Nun galt es ne Schippe draufzulegen.

Die große Chance 1:31 vor Ende des Drittels, mit dem PP für KS, vergeht ohne einen einzigen Schuss aufs Tor.


Das 2. Drittel began und die Huskies drängten auf den Ausgleich. Doch nur 2:45 nach Anpfiff waren es wiederrum die Wetterauer, die einnetzen konnten zum 0:3.

Doch die Schiris wollten den Videobeweis.

Der Puck rutschte aber klar erkennbar, ein weiteres Mal, durch die Knie von Hungerecker.

Dieses Tor wurde dann auch gegeben.

Die Nauheimer bekamen dann so richtig Oberwasser und wirken viel stärker in dieser Phase. Sie setzen sich meist schnell fest im Huskies Drittel.

So war es wenig verwunderlich, dass alsbald das 0:4 fiel, was Tim Kehler dazu veranlasste erstmal ne Auszeit zu nehmen.

Dann kam auch noch ne Strafe, dies konnte an sich nur das 0:5 bedeuten.

Bumm kam der Schuss, doch Nick Walters gelang es tatsächlich den Puck nur wenige Zentimeter vor der Linie abzufischen.

Der Videobeweis bestätigte dies eindeutig.

Endlich, endlich kam dann Sebastien Sylvestre und versenkte zum Anschlusstreffer. 1:4.

Nun spielten die Huskies plötzlich wie ausgewechselt und nicht viel später gelang es Sebastien auch noch den Zweiten zu versenken. Es kam Hoffnung auf.

Das letzte Drittel musste nun alles beweisen.


Nun waren es die Huskies, die das Spiel dominierten. Dann endlich zog Richi Mueller ab und verkürzte auf das 3:4. Die Huskies waren wieder dran.

Nächste Chance durch Povo, doch das Tor verrutschte.

Ein Nauheimer Spieler zieht von der blauen Linie ab und erhöht wieder auf 3:5.

Dennoch gaben die Huskies nicht auf und Derek Dinger haute drei wirklich sehenswerte Schlagschüsse, kurz hintereinander auf das Tor von Felix Bick.

Die Huskies machten viel Druck und es kam zu ersten Fouls. Ein Nauheimer griff Alex Heinrich an und schlug ihn zweimal nieder. Silvestre ging dazwischen was beiden 2 Minuten einbrachte und das Spiel 4 gegen 4 weiterging.

Während dieser Phase zog Jens Meilleur ab und versenkte den Puck.

Jedoch zogen die Schiedsrichter den nunmehr dritten Videobeweis zur Rate, denn ein Huskie hielt sich zu lange im Raum vor dem Torhüter auf und verdeckte diesem dadurch die Sicht.

Also wurde das Tor nach der erfolgten Prüfung nicht gegeben, obwohl der Mann bei Einschlag des Treffers nicht mehr dort stand nach unserer Ansicht.

Jedenfalls gelang es den Huskies nicht mehr aufzuholen. Das Empty-Net brachte dann nun noch einen weiteren Treffer, der zum 3: 6 erhöhte – was aber letztendlich nicht mehr ins Gewicht fiel.  

 



 

 


 

 

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