Schauenburg (Landkreis Kassel): Pkw überschlägt sich: Drei Leichtverletzte nach Verkehrsunfall auf winterglatter Fahrbahn

 

Kassel (ots) – Am gestrigen Montagabend ereignete sich auf der mit Schnee und Eis bedeckten Landesstraße 3220 zwischen Habichtswald-Ehlen und Schauenburg-Breitenbach im Landkreis Kassel ein Alleinunfall. Ein Auto war dort von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen. Zwei in dem Wagen sitzenden Frauen und ein Säugling wurden zum Glück nur leicht verletzt, der Fahrer blieb unverletzt. An dem Fahrzeug, einem Toyota C-HR, entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 25.000 Euro.

Wie die Beamten des aufnehmenden Polizeireviers Süd-West berichten, befuhr der 50-jährige Autofahrer aus dem Landkreis Unna in Nordrhein-Westfalen mit seinem Pkw die L3220, als er vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit kurz vor dem Ortseingang Breitenbach ins Rutschen geriet. Das Fahrzeug glitt von der Fahrbahn, überschlug sich und kam im Straßengraben auf dem Dach zum Liegen. Die beiden ebenfalls aus dem Kreis Unna stammenden 51 und 27 Jahre alten Frauen und der sieben Monate alte Säugling erlitten einen Schock und wurden zur Beobachtung in ein Kasseler Krankenhaus verbracht. Aufgrund des erheblichen Schadens am Toyota musste dieser von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 




GBA: Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied sowie vier mutmaßliche Unterstützer der ausländischen terroristischen Vereinigung „Arbeiterpartei Kurdistans (PKK)“ erhoben

 

Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft hat am 19. Dezember 2018 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart Anklage gegen

den 36-jährigen türkischen Staatsangehörigen Veysel S., den 25-jährigen türkischen und niederländischen Staatsangehörigen Agit K., den 37-jährigen türkischen Staatsangehörigen Cihan A., die 34-jährige türkische Staatsangehörige Evrim A. und den 32-jährigen türkischen Staatsangehörigen Özkan T. erhoben.

Der Angeschuldigte Veysel S. ist hinreichend verdächtig, sich mitgliedschaftlich an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Arbeiterpartei Kurdistans (PKK)“ beteiligt zu haben (§ 129b Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 129a Abs. 1 StGB). Darüber hinaus besteht gegen ihn der hinreichende Tatverdacht des erpresserischen Menschenraubes (§ 239a StGB), der Freiheitsberaubung (§ 239 StGB), der gefährlichen Körperverletzung (§ 223 Abs. 1, § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB) sowie der versuchten Nötigung (§§ 240, 22, 23 StGB).

Die Angeschuldigten Agit K., Cihan A., Evrim A. und Özkan T. sind angeklagt wegen Unterstützung der ausländischen terroristischen Vereinigung „PKK“ (§ 129b Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 129a Abs. 1, Abs. 5 StGB), Freiheitsberaubung (§ 239 StGB), gefährlichen Körperverletzung (§ 223 Abs. 1, § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB) sowie versuchter Nötigung (§§ 240, 22, 23 StGB). Gegen die Angeschuldigten Agit K. und Özkan T. wird darüber hinaus der Tatvorwurf des erpresserischen Menschenraubes (§ 239a StGB) erhoben.

In der Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt:

Özkan T., Veysel S., Agit K., Cihan A. und Evrim A. kamen überein, ein ehemaliges Mitglied der „PKK“ zu entführen und es unter Androhung seiner Tötung zu einer Weiterarbeit für die Vereinigung zu zwingen. Vor diesem Hintergrund lockte Evrim A. den Geschädigten am 12. April 2018 unter einem Vorwand zu einem abgelegenen Ort in der Nähe von Stuttgart. Dort wurden sie bereits von Özkan T., Cihan A., Agit K. sowie von einer weiteren Person erwartet. Nachdem sie den Geschädigten erfolglos aufgefordert hatten, in ein Kraftfahrzeug einzusteigen, zerrten sie ihn mit Gewalt dort hinein. Zudem versetzten sie dem Geschädigten zahlreiche Schläge.

Während Evrim A. am Treffpunkt verblieb, brachten Özkan T., Cihan A., Agit K. sowie die andere Person den Geschädigten in eine von dem Beschuldigten Cihan A. im Landkreis Göppingen betriebene Gaststätte. Dort übergaben sie den Geschädigten an Veysel S. sowie drei maskierte und mit Pistolen bewaffnete Personen. Sodann befragte Veysel S. den Geschädigten über einen Zeitraum von vier Stunden. Insbesondere wollte er in Erfahrung bringen, warum sich der Geschädigte von der „PKK“ losgesagt hatte und ob er mit der Polizei zusammengearbeitet habe. Des Weiteren forderte Veysel S. ihn auf, Unterlagen über Spenden an die „PKK“ herauszugeben. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, ließ Veysel S. den Geschädigten von den maskierten Männern wiederholt schlagen. Außerdem drohte Veysel S. dem Geschädigten mit dem Tod, falls er die Weiterarbeit für die „PKK“ auch zukünftig ablehnen oder er sich an die Polizei wenden werde. Schließlich durchsuchte einer der maskierten Männer die Taschen des Geschädigten und nahm dessen mitgeführtes Bargeld in Höhe von mehreren Hundert Euro an sich. Im Anschluss daran fuhren Agit K. und eine weitere Person den Geschädigten zu einem Ort im Landkreis Esslingen und setzten ihn dort ab.

Die Angeschuldigten Veysel S., Agit K., Cihan A. und Evrim A. waren bereits am 20. und 21. Juni 2018 festgenommen worden und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft (vgl. Pressemitteilungen Nummer 33 vom 22. Juni 2018). Der Angeschuldigte Özkan T. war am 18. Juli 2018 in der Französischen Republik festgenommen worden und befand sich seither dort in Auslieferungshaft. Er war am 12. November 2018 von der Französischen Republik zum Zwecke der Strafverfolgung an die Bundesrepublik Deutschland überstellt worden und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft (vgl. Pressemitteilung Nummer 61 vom 13. November 2018).

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)


 

 




Mutmaßlicher Mörder macht Facebook-Live-Video – plötzlich kann gesamte Welt bei SEK-Sturm zusehen

Ein Mann aus Schwerte, der in dringendem Tatverdacht stand, eine Frau ermordet zu haben, streamte sich selbst ins Internet zu Facebook.
Die Kamera lief dabei 2,5 Stunden.

Ob der Täter ahnte, dass er seine eigene Festnahme durch das SEK filmen würde?
Jedenfalls hatte er es sich bequem gemacht mit gutem Wein in seinem Wohnzimmer, als es plötzlich Sturmm klingelte.

Kurz darauf, konnte der Mann die Welt nur noch aus einer niederen Position begutachten, denn das SEK stürmte die Bude und nahm den Tatverdächtigen fest.

Der Mann steht im Verdacht, am 09.Januar 2019, eine 72 Jahre alte Frau in Schwerte getötet und angezündet zu haben.

Die verbrannte Leiche der Frau wurde in einem Einfamilienhaus aufgefunden.

Schon am 13.01.2019 gelang der Polizei dann die Festnahme.

„In den Abendstunden des gestrigen Tages konnte in Schwerte ein 49-jähriger Tatverdächtiger durch ein Spezialeinsatzkommando der Polizei festgenommen werden“ so die Meldung der Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft.

 

 
 
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/4165887




Beschwingte Melodien zum Neujahrskonzert in Bad Zwesten

 

Bad Zwesten – Die Konzertreihe Bad Zwestener Meisterkonzerte kann in diesem Jahr Geburtstag feiern. Seit nun 30-Jahren organisiert Kulturfreund Dr. Ferhat Derman die klassische Konzertreihe für Bad Zwesten. Zum Startschuss der Jubiläumsreihe war das Kurhaus gut gefüllt, über 300 Besucher freuten sich auf einen beschwingten Abend.

Solisten: Anja Kaesmacher und Heiko Börner

Das bewährte Team aus dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode mit Musikdirektor Christian Fitzner, der Sopranistin Anja Kaesmacher und dem Tenor Heiko Börner bot wieder Vergnügen auf höchstem Niveau: Musik, voller Esprit und Charme interpretiert, gewürzt mit witzigen Einfällen.

Als Dankeschön überreichten Natascha Rath und Michael Köhler dem Mäzen und Kulturschaffenden Dr. Ferhat Derman und seiner ihm unterstützenden Gattin Marie-Luise Derman eine kleine Anerkennung.

Köhler betonte, dass Dr. Derman viel Zeit, Kraft und Geld in das Projekt Bad Zwestener Meisterkonzerte in den letzten Jahren gesteckt habe. Seine Leidenschaft für klassische Musik werde durch die vielen begeisterten Besucher seiner Konzerte geteilt. Dr. Derman erfahre eine große Wertschätzung und Anerkennung in der ganzen Region für seine Leistung.

„Ich danke Ihnen, lieber Dr. Derman herzlich, dass sie im Jubiläumsjahr wieder so viele und so hochwertige kulturelle Glanzpunkte setzen“, so Bürgermeister Michael Köhler.

Leiterin der Kurverwaltung Natascha Rath, Organisator und Veranstalter Dr. Ferhat Derman, Bürgermeister Michael Köhler und Organisatorin Marie-Luise Derman

Das Kammerorchester rundete das Programm aus Arien aus Oper, Operette, Musicals und Wiener Liedern ab mit Ouvertüren und Polkas, wie zum Beispiel „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß oder die Im Sturmschritt-Polka“, ebenfalls von Strauß.

Mit zwei lautstark geforderten Zugaben, Standing Ovation und restloser Begeisterung der Zuhörer endete das Neujahrskonzert am Samstagabend im Kurhaus in Bad Zwesten. Als letztes Stück brillierte das Kammerorchester mit dem  bekannten Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß. Als letzte von zwei Zugaben wurde der Radetzky-Marsch gespielt, und wie beim Neujahrskonzert aus Wien wünschten die Musiker den Besuchern ein „Prosit Neujahr!“

Weitere Informationen zum Programm der Bad Zwestener Meisterkonzerte finden Sie unter: https://badzwestener-meisterkonzerte.de/

 

Original Content von Bad Zwesten




30-Jähriger fährt mit 1,7 Promille an Ampel zwei Mal auf

 

Kassel (ots) – Ein betrunkener Autofahrer, der später über 1,7 Promille pustete, ist am gestrigen Montagabend in Kassel-Harleshausen an einer Ampel gleich zwei Mal auf ein anderes Auto aufgefahren. Die wegen des Alkoholgeruchs bei dem Fahrer vom Unfallopfer gerufene Streife des Polizeireviers Nord nahm den 30-Jährigen aus Litauen anschließend fest und brachte ihn zur Blutentnahme auf die Dienststelle. Seinen Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist er überhaupt nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Die Beifahrerin in dem vom 30-Jährigen beschädigten Wagen hatte die Kasseler Polizei gegen 20:40 Uhr zum Unfallort in der Wolfhager Straße, Ecke Zentgrafenstraße. Der Fahrer des auffahrenden Wagens würde „komisch machen“ und nach Alkohol riechen, so die Zeugin am Telefon gegenüber den Beamten der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen. Diese Wahrnehmung sollte sich als richtig erweisen, da der Atemalkoholtest bei dem Unfallverursacher später über 1,7 Promille anzeigte. Nach Angaben der Zeugin und des 35 Jahre alten Fahrers des nun im Heckbereich beschädigten Kia C’eed hatten sie auf der Wolfhager Straße stadtauswärts an der Einmündung Zentgrafenstraße an der roten Ampel gewartet. Als diese auf Grün schaltete sei hinter ihnen der 30-Jährige mit seinem Range Rover plötzlich losgefahren und auf ihren noch stehenden Kia aufgefahren. Diesen Vorgang hätte der Fahrer dann sogar noch ein weiteres Mal wiederholt. An beiden Autos waren durch die Zusammenstöße kleinere Sachschäden von insgesamt rund 500 Euro entstanden.

Die weiteren Ermittlungen gegen den 30-Jährigen werden nun beim Polizeirevier Nord geführt und dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 




Keimschleuder Flugzeug: Gefährliche Keime auf Flugstrecken von und nach Berlin

 

Berlin (ots) – Das Verbrauchermagazin SUPER.MARKT vom rbb hat auf Inlandsflügen zwischen Berlin, München und Köln gefährliche Keime nachgewiesen. Nach dem Zufallsprinzip hat SUPER.MARKT auf drei Flügen von drei Airlines Stichproben genommen.

Bei zwei von drei Stichproben wurden gefährliche Keime festgestellt. Die Krankheitserreger fanden sich auf den Armlehnen bei Eurowings und auf den Klapptischen bei Easyjet. Besonders alarmierend: auf dem Easyjetflug konnten schwer behandelbare multiresistente Keime auf der Toilettenspülung nachgewiesen werden. Die Proben wurden in einem zertifizierten Labor ausgewertet.

Die gefundenen Schleimhautkeime bei Eurowings sind besorgniserregend. Und der multiresistente Keim bei Easyjet sei sogar höchst gefährlich, so das Fazit von Naghmeh Abbasi-Boroudjeni, ärztliche Leiterin des Instituts für Medizinische Diagnostik Berlin gegenüber dem rbb. „Sie können Harnwegsinfektionen, Wundinfektionen, Lungeninfektionen auslösen.“

Gesetzliche Regelungen, wie ein Flugzeug zu reinigen ist, gibt es nicht.

Kritik daran kommt von führenden Wissenschaftlern aus Jena, die sich mit internationalen Hygienestudien auseinandergesetzt haben. Der Kostendruck im Flugverkehr führe dazu, dass man am Boden die Standzeiten möglichst gering halten wolle, das reduziere auch die verfügbare Zeit für die Reinigung, so Prof. Dr. Klaus D. Jandt, Materialwissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Verbrauchermagazin SUPER.MARKT fordert er, neue antibakterielle Materialien für die Innenräume von Flugzeugen zu entwickeln.

Rundfunk Berlin-Brandenburg
SUPER.MARKT


 




Toyota Gazoo Racing setzt „Alles auf Sieg“

 

Köln/Toyota „Alles auf Sieg“: Unter diesem Motto startet das Toyota Gazoo Racing World Rally Team in die Rallye-Weltmeisterschaft(WRC) 2019. Auf der Autosport International Show im britischen Birmingham hat sich der amtierende Team-Weltmeister zahlreichen Motorsport-Fans aus aller Welt präsentiert – und seine Fahrer für die neue Saison vorgestellt.

Kris Meeke und sein Co-Pilot Seb Marshall verstärken das Team und zeigten sich bei ihrem Heimspiel in Birmingham, das den alljährlichen Start in die Motorsport-Saison markiert, erstmals in den neuen Teamfarben. Die anderen beiden Cockpits des Toyota Yaris WRC übernehmen wie gehabt Ott Tänak und Martin Järveoja sowie Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila, die mit starken Leistungen allesamt maßgeblich zum WM-Herstellertitel beigetragen haben – und das bereits im zweiten Jahr nach dem Rallye-Comeback.

Ein Schlüssel zum Erfolg war auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des kleinen Rallyewagens. Die Erfahrungen bisheriger Rallyes führten zu sukzessiven Verbesserungen. In der Winterpause wurden weitere Optimierungen für die neue Saison vorgenommen, die traditionell mit der Rallye Monte-Carlo (24. bis 27. Januar 2019) beginnt.

„Es ist fantastisch, als Team-Weltmeister zu dieser Show zurückzukehren. Insbesondere viele britische Fans freuen sich, dass Kris und Seb unser Team verstärken, von daher ist das der passende Ort für unseren Saisonstart“, sagt Teamchef Tommi Mäkinen. „Was wir in der vergangenen Saison erreicht haben, ist unglaublich und der harten Arbeit des gesamten Teams zu verdanken, das den Yaris WRC stetig verbessert hat. Wir starten dieses Jahr mit dem gleichen erfolgreichen Package, wollen aber weiterhin immer bessere Autos bauen.“

In der Saison 2019 greift Toyota Gazoo Racing erneut nach der Krone: Das Ziel sind alle zwei WM-Titel.

 

Original Content von Toyota




Fraport-Verkehrszahlen 2018: Mehr als 69,5 Millionen Passagiere am Flughafen Frankfurt

 

Frankfurt (ots) – Neuer Höchstwert beim Passagieraufkommen in Frankfurt / Deutliche Zuwächse auch an den internationalen Beteiligungsflughäfen

Der Flughafen Frankfurt zählte im Jahr 2018 über 69,5 Millionen Fluggäste und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorjahr legte das Passagieraufkommen damit um rund 5 Millionen bzw. 7,8 Prozent zu. Das starke Wachstum ist sowohl auf neu angebotene Ziele ab Frankfurt wie auch auf eine Erhöhung der Frequenzen durch die Airlines zurückzuführen.

„Das vergangene Jahr hat erneut gezeigt, dass das Produkt „Fliegen“ sehr gefragt ist. In Frankfurt haben wir den größten absoluten Zuwachs unserer Geschichte erreicht und unsere Rolle als eines der führenden europäischen Drehkreuze bestätigt“, bilanzierte Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte. „Gleichzeitig brachte das enorme Wachstum in der Luftfahrt insgesamt große Herausforderungen für uns und die gesamte Branche mit sich. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern daran, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Luftverkehr wieder zu verbessern.“

Die Zahl der Flugbewegungen stieg im abgelaufenen Jahr um 7,7 Prozent auf 512.115 Starts und Landungen. Auch die Höchststartgewichte legten um 5,1 Prozent auf rund 31,6 Millionen Tonnen zu. Das Cargo-Aufkommen war mit etwa 2,2 Millionen Tonnen leicht rückläufig (minus 0,7 Prozent). Grund waren die gestiegenen Unsicherheiten im weltweiten Handel insbesondere in der zweiten Jahreshälfte.

Im Dezember legten die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 7,8 Prozent auf mehr als 4,9 Millionen zu. Mit 38.324 Starts und Landungen wuchs die Zahl der Flugbewegungen um 9,0 Prozent. Die Höchststartgewichte stiegen um 6,5 Prozent auf rund 2,4 Millionen Tonnen, während das Cargo-Aufkommen um 1,9 Prozent auf 183.674 Tonnen zulegte.

An den internationalen Beteiligungsflughäfen verzeichnete Fraport im abgelaufenen Jahr ebenfalls deutliche Zuwächse. „Über Frankfurt hinaus haben wir auch an fast allen unseren Flughäfen weltweit neue Rekordmarken im Passagieraufkommen erzielt“, so Schulte. „Wir investieren weiterhin auch in unser internationales Portfolio, um die Flughäfen langfristig zu entwickeln. Derzeit setzen wir insbesondere in Griechenland, Brasilien und Peru große Ausbauprojekte um und schaffen zusätzliche Kapazitäten.“

Der Flughafen im slowenischen Ljubljana notierte zum Jahresende ein Plus von 7,7 Prozent auf über 1,8 Millionen Fluggäste. Das Passagieraufkommen an den beiden brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre stieg insgesamt um 7,0 Prozent auf rund 14,9 Millionen Fluggäste. Die 14 griechischen Regionalflughäfen legten gemeinsam um 8,9 Prozent auf knapp 29,9 Millionen Passagiere zu. Die drei verkehrsstärksten Airports waren dabei Thessaloniki (plus 7,1 Prozent auf über 6,7 Millionen Fluggäste), Rhodos (plus 5,0 Prozent auf rund 5,6 Millionen Passagiere) und Korfu (plus 15,3 Prozent auf knapp 3,4 Millionen Fluggäste).

Der peruanische Flughafen in Lima zählte über 22,1 Millionen Fluggäste (plus 7,3 Prozent). Mit einem Zuwachs von 12,2 Prozent auf rund 5,6 Millionen Passagiere schlossen die beiden Twin Star Flughäfen Varna und Burgas in Bulgarien das Jahr 2018. Antalya in der Türkei steigerte das Aufkommen um 22,5 Prozent auf knapp 32,3 Millionen Fluggäste. Der Flughafen im russischen St. Petersburg wuchs um 12,4 Prozent und notierte über 18,1 Millionen Fluggäste. Mit einem Anstieg von 6,7 Prozent erhöhte der Airport im chinesischen Xi’an seine Passagierzahlen auf rund 44,7 Millionen Fluggäste.

Fraport AG


 




Klöckners Runder Tisch Insektenschutz: Wir haben kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Handlungsdefizit!

 

Berlin/Nabu – Seit fast zwei Jahren wird in Deutschland intensiv über den dramatischen Verlust der Insektenfauna diskutiert. Seit knapp einem Jahr gilt das Versprechen der Bundesregierung, rasch und ambitioniert zu handeln, „um die Lebensbedingungen für Insekten noch in dieser Legislaturperiode deutlich und nachhaltig zu verbessern“.
Anlässlich des heutigen „Runden Tischs“ von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Thema Insektenschutz und Landwirtschaft erklären die Naturschutzverbände BUND, NABU und ihr Dachverband Deutscher Naturschutzring:

„Seit Monaten bleibt die Bundeslandwirtschaftsministerin konkrete Vorschläge schuldig, wie sie das vom Bundeskabinett in Eckpunkten verabschiedete Aktionsprogramm Insektenschutz unterstützen und mit Initiativen in ihrer Zuständigkeit ergänzen will. Als Verbände sind wir jederzeit zur Unterstützung bereit, wenn klar ist, dass es jetzt nicht mehr um die Frage des „ob“, sondern nur noch um das „wie“ geht. Denn es ist völlig unstrittig, dass eine immer intensivere Landwirtschaft mit hohen Einträgen von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und ausgeräumten Landschaften den entscheidenden Anteil am Insektenverlust trägt“, betont DNR-Generalsekretär Florian Schöne.

„Das Bundesumweltministerium hat im Oktober umfangreiche Maßnahmenvorschläge vorgelegt, mit denen der Insektenschutz noch in dieser Legislaturperiode ernsthaft begonnen werden kann. Diese müssen die Grundlage für jede weitere Diskussion sein. Wir erwarten, dass das Landwirtschaftsministerium unverzüglich konkrete Vorschläge auf den Tisch legt, wie die in der Landwirtschaft angedachten Maßnahmen umgesetzt werden können,“ ergänzt Olaf Bandt, Geschäftsführer des BUND.

Die Verbände kritisieren, dass die Einladung zum Runden Tisch sehr kurzfristig erfolgt war und keine Beschlussvorschläge beinhaltete. Angesichts der anstehenden Internationalen Grünen Woche dränge sich der Eindruck auf, dass es dem Ministerium mehr um Stimmung als um Substanz geht.

„Wir packen gerne mit an, wenn Julia Klöckner zum Kampf gegen das Insektensterben einlädt. Dazu muss sie aber auch endlich konkret sagen, wie sie dafür die Agrarpolitik ändern will“, so Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU. Die Verbände kritisieren zudem, dass sich die Bundesministerin bisher nicht zu den längst vorliegenden Vorschlägen der EU-Kommission für die EU-Agrarpolitik 2021-2027 positioniert hat. Eine Debatte über die milliardenschweren überwiegend umweltschädlichen Subventionen werde damit unterdrückt.

Für Rückfragen:

Deutscher Naturschutzring (DNR)
Ilka Dege, Koordinatorin für Biodiversitätspolitik, Ilka.dege@dnr.de, 030-678 1775 917

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Silvia Bender, Abteilungsleiterin Biodiversität, silvia.bender@bund.net, 030-27586-511

Naturschutzbund Deutschland (NABU):
Konstantin Kreiser, Leiter Globale & EU-Naturschutzpolitik, Konstantin.Kreiser@NABU.de, 0172-417973

 

Original Content von Nabu.de




Spielplan der Kömödie Kassel im Februar

 

„Hitparade“ Wiederaufnahme! Nur für kurze Zeit im Februar 2019 in der Komödie Kassel
Deutsche Schlager Hitparade mit Dieter Thomas Schleck
Es ist 19:30 Uhr und 55 Sekunden! Aus dem Studio 3 der Berliner Union Film heute Abend wieder Ihre deutsche Hitparade! Die Generalprobe der Hitparade vor der abendlichen Ausstrahlung steht an, doch die Stars fehlen! Dieter Thomas Schleck, Rainer, Matts Scheibe, der Regisseur und seine Assistentin Tina sind verzweifelt. Das Flugzeug mit den Stars musste zum Auftanken nach Moskau umgeleitet werden. Was tun, die Generalprobe muss doch durchgezogen werden? Matts Scheibe hat die zündende Idee: Dann machen wir das eben alleine! Reiner und Tina müssen für Rex Gildo, Hubert Kah, Ixy, Howard Carpendale, Nena, Wolfgang Petry und all die anderen auf der Tafel der Hitparade einspringen und Dieter Thomas?! Der hat seine Pillen vergessen und übernächtigt ist er auch noch. Das Chaos ist vorprogrammiert! Schaffen sie es dennoch den Durchlauf vor der Ausstrahlung zu proben? Reiner gibt jedenfalls Alles! Na dann: „Rainer, fahr ab!“
Es spielen Markus Hareter, Ramon Hopman, Manuel Jadue, Ramona Schlenker, Ismeria Urban
Karten zum Preis von 26 Euro oder 24 Euro gibt es unter der Tickethotline 0561-18383, im Ticketshop in der Friedrich-Ebert-Straße 39, an der Vorverkaufsstelle beim Kartenservice in der Kurfürstengalerie, an der Abendkasse und unter www.komoedie-kassel.de
Hitparade Spielzeit: 31.01.2019 bis 23.02.2019 Tickets: www.komoedie-kassel.de/ 0561-18383 Komödie Kassel Friedrich-Ebert-Straße 39 34117 Kassel


„Das Beste von Heinz Erhardt“
am 20. Februar 2019 zu Gast in der Komödie Kassel

Der Kabarettist und Komiker der ersten Stunde der BRD ist einzigartig, doch seine Lieder und Texte leben auch ohne ihn weiter: Ernstes und Urkomisches, Sinniges und Hintersinniges, denn „Humor ist eigentlich eine ernste Sache…“

Unvergessen sind seine verschraubten Wortspiele, skurrilen Verse, Filme und Schlager: Charmant-witzige Liebeslieder, Stimmung, Lebensgefühl und Swing der 50er und 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sorgen für einen vergnüglichen und unterhaltsamen Abend für alle Generationen.

Der Schauspieler Christian Schliehe hat den Heinz-Erhardt-Abend nicht nur inszeniert, sondern spielt ihn auch selbst.

Das Beste von Heinz Erhardt Darsteller:

Christian Schliehe Gastspiel: 20.02.19, 20 Uhr, 26,00€ I 24,00€ Tickets: www.komoedie-kassel.de/ 0561-18383 Komödie Kassel Friedrich-Ebert-Straße 39 34117 Kassel



Johannes Scherer in der Komödie Kassel „Keinangsthasen“ am 06. Februar 2019

Darf man einen Veganer als „Angsthasen“ bezeichnen, obwohl in dem Wort ein Tier drin ist? “Keinangsthasen”, das neue Programm von Johannes Scherer, gibt schlaue und witzige Antworten auf Fragen, die bisher noch keiner zu stellen gewagt hat.

Johannes Scherer, der auch mit neun Jahren noch Stützräder an seinem Fahrrad hatte, sucht nach Antworten und unternimmt eine Sightseeingtour durch unsere schräge Gegenwart, die voller Angsthasen ist. Erwachsene haben Angst vor ihren Kindern, Superreiche vor Steuern, und alle fürchten sich davor, ein Schnitzel in einem Restaurant zu essen, das nicht von Trip Advisor empfohlen wurde.

Die Karten zum Preis von 20 Euro gibt es unter der Tickethotline 0561-18383, im Ticketshop in der Friedrich-Ebert-Straße 39, an der Vorverkaufsstelle beim Kartenservice in der Kurfürstengalerie, an der Abendkasse und unter www.komoedie-kassel.de

Johannes Scherer Gastspiel: 06.02.2019, 20 Uhr, 20,00€ Tickets: www.komoedie-kassel.de/ 0561-18383 Komödie Kassel Friedrich-Ebert-Straße 39 34117 Kassel


„Zickenzirkus“ Premiere am 28. Februar 2019 in der Komödie Kassel

 

Nach dem großen Erfolg von „Tussipark” ist die Zeit reif für einen Nachfolger. Diesmal schlägt es ausgerechnet mitten auf einem Schrottplatz zu. Da ist Elke, die nach einem Missgeschick mit dem Wagen ihres Mannes hier fieberhaft nach einem Ersatzteil sucht. Musicaldarstellerin Panagiota dagegen wollte ihre neue Vorsprechrolle proben – in Ruhe. Mit der ist es jedoch endgültig vorbei, als Bloggerin und Karaoke-Fan Jennifer auf den Schrottplatz stöckelt, auf der Suche nach einem alten Zirkuswagen. Den besetzt jedoch im Moment noch Lebenskünstlerin Fe. Reichlich Zündstoff für ausgiebigen Zickenzoff. Und die Idealvorstellung vom Traummann scheint genau hierher zu gehören – auf den Schrott. Was aber wäre, wenn sich Defizite des Liebsten kompensieren und Vorzüge geschickt kombinieren ließen? Wäre Men-Sharing nicht die Lösung für alle Probleme? Doch was muss eine Frau tun, damit ein Mann tut, was ein Mann tun muss? Denn wenn dein Leben kein Ponyhof ist – mach ’nen Zirkus draus!
Es spielen unter der Regie von Christian Kühn: Heidi Jürgens, Pia Klausch, Vera Marhold, Tabea Scholz, Christina Stephan, Marlitt Werner
Karten zum Preis von 26 Euro oder 24 Euro gibt es unter der Tickethotline 0561-18383, im Ticketshop in der Friedrich-Ebert-Straße 39, an der Vorverkaufsstelle beim Kartenservice in der Kurfürstengalerie, an der Abendkasse und unter www.komoedie-kassel.de
Zickenzirkus Autor: Christian Kühn Regie: Christian Kühn Verlagsrechte: tollkühnmedia GmbH Spielzeit: 28.02.2019 bis 11.05.2019 Tickets: www.komoedie-kassel.de/ 0561-18383 Komödie Kassel Friedrich-Ebert-Straße 39 34117 Kassel


 




Black Gospel Angels am 6. Februar 2019 in der Stadthalle – Jetzt Tickets sichern!

 

Homberg (di) – Wenn sie einen ihrer zu Herzen gehenden Songs anstimmen, ist Gänsehaut garantiert! Die von den beiden Stars Rose Watson und Queen Yahna angeführten BLACK GOSPEL ANGELS bilden einen der besten Gospel-Chöre der Welt. Seit Jahren begeistern sie ein Millionenpublikum. Kein Wunder, denn was diesen Chor so besonders und einzigartig macht, sind die A Cappella Lieder in unnachahmlichen Arrangements mit dem warmen harmonischen Blending der Stimmen. Das sind die wahren Highlights eines jeden BLACK GOSPEL ANGELS Konzertes für die faszinierten Zuschauer. Um den Jahreswechsel herum kommt der Gospel-Chor wieder nach Deutschland und singt sich in 40 der schönsten Kirchen und Hallen Deutschlands, auch in der Homberger Stadthalle, in die Herzen seiner Fans.

Die wohlig-warmen Stimmen der Sängerinnen und Sänger gehen auf unverwechselbare Art direkt unter die Haut. Sie nehmen die Kirchenbesucher an die Hand und nehmen sie mit auf eine spirituelle Reise, in der sie den Glauben an Gott, ihre Gebete und ihre Musik zu einem mitreißenden Gesamtkunstwerk vereinen. Durch die christiliche afroamerikanische Stilrichtung, deren Texte auf dem alten und neuen Testament beruhen, werden die Gottesdienste und Konzerte zu abwechslungsreichen und unglaublich intensiven Erlebnissen. Mal nachdenkliches Insichgehen mit leisen Klängen, mal kräftiges und lautes Fürbitten inklusive rhythmischem Klatschen Richtung Himmel, aber immer inspirierend und positiv denkend begeistern die BLACK GOSPEL ANGELS ihr Publikum. Ihre Gospelklassiker wirken durch Einflüsse aus den Musikrichtungen Jazz, Soul, Blues oder R’n’B nie veraltet, sondern immer modern. Weltbekannte Songs wie „Oh Happy Day“, „Kumbayah“ oder „Whole World In His Hand“ erhalten bei den BLACK GOSPEL ANGELS eine unverwechselbare Handschrift. Dafür sind zwei Frauen verantwortlich, die bei den BLACK GOSPEL ANGELS den Ton angeben.

Rose Watson hat den Chor gegründet und führt bis heute Regie bei allen Auftritten. Queen Yahna ist bereits heute eine Legende der spirituellen Musik und verleiht dem Chor mit ihrer gewaltigen Stimme eine ganz eigene Note. Rose Watson ist die Ehefrau eines Bischofs in Virginia, wo sie in ihrer Heimat den Kirchenchor leitet und ihren Mann bei der täglichen Arbeit in der Gemeinde unterstützt. Sie hat in Europa schon vor ganz großem Publikum gesungen und nicht nur in Gospel Chören. Bei verschiedenen Musicals stand sie im Rampenlicht und erwarb sich eine große Fangemeinde. Als sie 2015 ihr 30-jähriges Jubiläum feierte, ließen es sich selbst Michelle und Barack Obama nicht nehmen, ihr zu gratulieren. Bei den BLACK GOSPEL ANGELS ergänzt sie sich perfekt mit Gospel-Legende Queen Yahna, der „Botschafterin von Liebe und Frieden“, wie der US-amerikanische Botschafter in Deutschland sie einst nannte. Schon als Kind entdeckte Queen Yahna ihre Liebe zu spiritueller Musik. Sie ist die Tochter des Bischofs J. W. Dennison, der sie stets förderte und ihr eine große Karriere ermöglichte. Queen Yahna gastierte am Broadway in New York, sang auf den größten Bühnen Europas und gilt als beste Interpretin der Gospellieder von Mahalia Jackson.

Die BLACK GOSPEL ANGELS sind am 6. Februar 2019, ab 20:00 Uhr in der Homberger Stadthalle zu erleben.

Seien Sie live dabei, Karten sind ab 27,90 Euro inkl. Gebühren ab sofort an allen bekannten VVK-Stellen vor Ort, unter www.eventim.de und über die Eventim-Hotline unter: 01806-57 00 00 erhältlich

 

Original Content von Stadt Homberg/UweDittmer




Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz Deutsche Rheuma-Liga: „Das TSVG soll jetzt die Versorgung von Rheumakranken verbessern!“

 

Deutsche Rheuma-Liga: „Das TSVG soll jetzt die Versorgung von Rheumakranken verbessern!“. Rotraut Schmale-Grede ist die Präsidentin des Deutschen Rheuma-Liga Bundesverbands e.V. „obs/Deutsche Rheuma Liga Bundesverband e.V./Kofahl/www.rheuma-liga.de“

Bonn (ots) – Anlässlich der Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags am 16. Januar 2019 erklärte Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin des Deutschen Rheuma-Liga Bundesverbands e.V., heute in Bonn:

„Mit dem Gesetzentwurf zum TSVG erkennt der Gesetzgeber an, dass akuter Handlungsbedarf bei der Versorgung von Menschen mit Rheuma besteht. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass hier Veränderungen, wie zum Beispiel die befristete Aufhebung der Zulassungsbeschränkungen für Rheumatologen sowie der Ausbau von Terminservice-Stellen oder eine bessere Vergütung der entsprechenden Medizin angegangen werden. Aus unserer Sicht werden diese Maßnahmen dazu beitragen können, dass sich die Versorgung von Rheumakranken in Deutschland verbessert.

Insbesondere der Rheumatologen-Mangel hierzulande hat erhebliche Auswirkungen für viele Betroffene. Denn nur bei früher Diagnose und Therapieeinleitung haben die Betroffenen überhaupt eine Chance, dass die Erkrankung zum Stillstand kommt.

Bis zu 6 Monate warten annähernd 40 Prozent der Patienten auf einen ersten Termin. Die Folgen der zu späten fachärztlichen Versorgung reichen von schwerem persönlichem Leid und gravierenden Behinderungen bei den Betroffenen bis hin zu einem nicht zu vernachlässigenden Schaden für die Volkswirtschaft. Deshalb fordern wir die Macher des TSVG anlässlich der Anhörung am kommenden Mittwoch auf: Setzen Sie jetzt konsequent um, was Sie auf den Weg gebracht haben! Es ist auf der kurzen Strecke ein richtiger erster Schritt, um das erhebliche Versorgungsdefizit von Menschen mit Rheuma anzugehen. Langfristig muss jedoch dafür gesorgt werden, dass überall Rheumatologen in akzeptabler Entfernung für die Betroffenen erreichbar sind und sie ohne lange Wartezeiten einen Termin bekommen.“ Die Deutsche Rheuma-Liga weist schon seit Jahren immer wieder darauf hin, dass die Zahl der Rheumatologen in Deutschland nicht ausreicht, um die betroffenen Patienten angemessen zu versorgen. Nach Erhebungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie fehlen im Bundesgebiet zurzeit rund 600 internistische Rheumatologen.

Deutsche Rheuma-Liga

Die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen, bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 300.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.


 




7 % der Bevölkerung leben in überbelegten Wohnungen

 

Überbelegungsquote mit 16 % im EU-Durchschnitt deutlich höher

WIESBADEN – 7 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2017 in einer überbelegten Wohnung. Das heißt, der Haushalt verfügte über zu wenige Zimmer im Verhältnis zur Personenzahl. Wie das Statische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war die bundesweite Überbelegungsquote im Vergleich zum Vorjahr stabil.

Als überbelegt gilt eine Wohnung, wenn es mindestens einen der folgenden Räume nicht gibt:

  • einen Gemeinschaftsraum,
  • einen Raum pro Paar, das in dem Haushalt lebt,
  • einen Raum pro weiterer Person ab 18 Jahren,
  • einen Raum für zwei Kinder unter 12 Jahren,
  • einen Raum für zwei Kinder desselben Geschlechts zwischen 12 und 17 Jahren,
  • einen Raum je Kind zwischen 12 und 17 Jahren, wenn sie unterschiedlichen Geschlechts sind. 

Beispiele für eine Überbelegung wären Wohnungen, in denen:

  • sich drei Kinder ein Kinderzimmer teilen,
  • sich Bruder und Schwester, beide im Teenageralter, ein Kinderzimmer teilen,
  • Eltern das Wohnzimmer gleichzeitig als ihren Schlafraum nutzen. 

Besonders von Überbelegung betroffen waren in Deutschland armutsgefährdete Personen sowie Alleinerziehende und ihre Kinder (jeweils 19 %). Erwachsene mit ausländischem Pass (17 %) lebten ebenfalls deutlich häufiger auf engem Raum als Erwachsene mit deutschem Pass (6 %). In Städten war die Bevölkerung mit einem Anteil von 11 % rund drei Mal so häufig von Wohnraummangel betroffen wie in ländlichen Gebieten (4 %). 

Vergleichsdaten der EU-Statistikbehörde Eurostat zeigen, dass in den Nachbarländern der Wohnraummangel im Jahr 2017 zum Teil noch deutlich größer war. So lebten zum Beispiel in Polen 41 % der Bevölkerung in einer überbelegten Wohnung. In Österreich waren es 15 % und in Frankreich 8 % der Bevölkerung. Niedriger als in Deutschland lag die Quote in den Niederlanden (4 %). EU-weit am geringsten waren die Überbelegungsquoten in Zypern und Malta (je 3 %). Der EU-Durchschnitt betrug 16 %. Ebenso wie in Deutschland war im EU-Durchschnitt die Überbelegungsquote unter armutsgefährdeten Personen und Erwachsenen mit ausländischem Pass (je 27 %) sowie Alleinerziehenden und ihren Kindern (23 %) überdurchschnittlich hoch. 

Statistisches Bundesamt





Landkreis Kassel: Beratung der Polizei zum Thema Einbruchschutz in Ahnatal und Niestetal

 

Polizeiliche Kriminalprävention
der Länder und des Bundes
Umfangreiches Informationsangebot
unter http://www.polizei-beratung.de.

Kassel (ots) – Gerade jetzt zur dunklen Jahreszeit sind Einbrecher erfahrungsgemäß besonders aktiv. Tagsüber und wenn es bereits dämmert nutzen die Täter oft die Abwesenheit der Bewohner, um sich zu deren Wohnungen oder Häusern gewaltsamen Zutritt zu verschaffen. Sie dringen in die persönliche Privatsphäre ein und bringen sich in den Besitz von Wertgegenständen und lieb gewonnenen Erinnerungsstücken.

Sinn- und vor allem wirkungsvolle Tipps, wie man sich am besten gegen Einbrecher schützen kann, geben die Fachberater der Kriminalprävention des Polizeipräsidium Nordhessen diese Woche wieder bei zwei Terminen im Landkreis Kassel. Am Mittwoch werden sie Interessierten in Ahnatal-Weimar für Fragen bereitstehen, am Donnerstag findet man die Spezialisten für das Thema Einbruchschutz in Niestetal-Heiligenrode.

Die Termine im Überblick:

1.)Ort: Edeka-Markt Ackermann, Heckershäuser Straße 29, Ahnatal-Weimar
Zeit: Mittwoch, 16. Januar 2019, 13:00 bis 16:30 Uhr

2.)Ort: Edeka-Markt Schmoll, Witzenhäuser Straße 15,
Niestetal-Heiligenrode
Zeit: Donnerstag, 17. Januar 2019, 09:30 bis 12:30 Uhr

Weitere Informationen zum Einbruchschutz sowie einen Überblick über die aktuell angebotenen Beratungstermine unserer Fachberater erhalten Sie zudem auf unserer Website unter https://k.polizei.hessen.de/416591464 oder persönlich im Kasseler Polizeiladen, Wolfsschlucht 5, 34117 Kassel.

Polizeipräsidium Nordhessen





IHK-Mitarbeiter spenden 1.000 Euro für IntensivLeben

 

An den Verein IntensivLeben e.V. haben die Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg 1.000 Euro gespendet. Für Idee und Organisation zeichneten die Auszubildenden der IHK verantwortlich. Das Geld kommt Familien zugute, deren Kinder dauerhaft auf intensivmedizinische Pflege angewiesen sind oder beatmet werden müssen. Darunter befinden sich viele Alleinerziehende.  
„Alle diese Familien leben am Limit“, berichtet die Vereinssprecherin und Beratungsstellenmitarbeiterin Christine Wagner-Behrendt. Ihr Sohn hat sich mit fünf Jahren bei einem Fahrradunfall das Genick gebrochen. „Als Eltern müssen wir sofort reagieren, wenn etwas mit unseren Kindern ist und Pflege, Job und das Privatleben unter einen Hut bringen.“        
Zwar lasse sich eine Diagnose nicht ändern – IntensivLeben arbeitet allerdings daran, die Rahmenbedingungen zu verbessern. „In der Regel werden betroffene Familien mit den dazugehörigen Anforderungen an ein Leben mit einem intensivpflichtigen Kind allein gelassen“, schildert sie die Erfahrungen des Vereins. „Daher setzen wir uns dafür ein, Strukturen zu ändern.“
IntensivLeben betreut derzeit 58 Familien – vor allem in Nordhessen, aber auch in der Mitte Deutschlands. Ehrenamtliche und Fachkräfte informieren über Entlastungs- und Hilfsangebote und stehen den Betroffenen bei den Problemen des Alltags zur Seite. Zum Beispiel, wenn das zugeteilte Kontingent an Absaugkathetern nicht ausreicht, da sich Infektionserkrankungen in Herbst und Winter nicht an Statistiken halten. „Vieles an Material muss stetig neu beantragt werden“, berichtet Wagner-Behrendt. Schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen stünden am Tag fünf Windeln zu. „Das genügt in der Regel aber leider nicht“, sagt sie. Bei außergewöhnlichen Belastungen greift der Verein Familien auch mit finanziellen Hilfen unter die Arme. Der Pflegenotstand ist in der häuslichen Pflege aktuell besonders groß und bedroht die Lebenssituation der Familien mit ihren Kindern existenziell: IntensivLeben weist auf die besonderen Belange dieser Familien hin.          
„Trotz aller Einschränkungen: Es ist ein liebens- und lebenswertes Leben“, stellt Wagner-Behrendt klar. IntensivLeben ermöglicht Teilhabe am Leben, sodass Kinder mit ihren Familien Bildungs-, Erholungs- und Freizeitangebote wahrnehmen können. Bei regelmäßigen Kulturveranstaltungen – dem Intensivcafe – treffen sich die Familien zu Musik und Austausch, es wird viel gelacht.        

Das Unternehmen Hubert Burda Media wertschätzt diesen Einsatz und hat den Verein im vergangenen November mit einem Bambi als „Stille Helden“ für ihre Arbeit gewürdigt. „Den Preis haben wir gern stellvertretend als Anerkennung für die Lebenssituation der intensivpflichtigen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entgegengenommen“, sagt Vorstandsmitglied Manuela Lessing. Die Laudatio hielt Formel-Eins-Weltmeister Nico Rosberg.  
Mehr Infos unter www.intensivleben-kassel.de


 




Falscher Wasserwerker beklaut Seniorin: Polizei sucht Zeugen

 

Kassel (ots) – Ein männlicher Täter verschaffte sich am Freitag unter dem Vorwand für die städtischen Werke zu arbeiten Zutritt zu der Wohnung einer Seniorin im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe und Schmuck und Bargeld mit einem Gesamtwert von ca. 200 Euro gestohlen. Der Dieb flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die Ermittler der Kasseler Kripo, suchen nun nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.

Der Trickdiebstahl ereignete sich am Freitagnachmittag, in der Zeit zwischen 16:45 Uhr und 17:45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Wilhelm-Schmidt-Straße, nahe dem dortigen Hotel. Der Täter klingelte bei der hochbetagten Seniorin und gab vor, das Wasser auf Verunreinigungen prüfen zu wollen. Gemeinsam gingen sie dann ins Badezimmer der Wohnung, wo er für ca. zehn Minuten das Wasser laufen ließ. Danach verabschiedete er sich und kündigte an, für eine Unterschrift nochmal zurückzukommen. Dies geschah jedoch nicht. Die Seniorin rief daraufhin bei den städtischen Werken an und erhielt die Auskunft, dass durch diese kein solcher Auftrag erfolgt ist. Im Nachhinein musste die Rentnerin feststellen, dass Schmuck und Bargeld fehlten. Da sie offenbar einem Schwindler auf den Leim gegangen war, verständigte sie die Polizei. Die Seniorin vermutet, dass sich eine weitere, von ihr unbemerkte Person in ihrer Wohnung befunden hat, die die Gegenstände entwendete. Der vermeintliche Wasserwerker hatte sich zu keinem Zeitpunkt allein in der Wohnung bewegt.

Der eine Täter soll ein ca. 30 Jahre alter, 1,80 Meter großer, schlanker Mann mit kurzen dunklen Haaren gewesen sein, den das Opfer als Mitteleuropäer beschrieb.

Zeugen, die in Bad Wilhelmshöhe verdächtige Personen beobachtet und den Ermittlern des zuständigen Kommissariats K23/24 der Kasseler Kripo Hinweise liefern können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei.

Tipps der Polizei zum Schutz vor Trickdieben

– Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!

– Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder  mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.

– Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort – legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.

– Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst  bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.

– Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

– Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.

– Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und
übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.

Rufen Sie im Zweifel oder bei verdächtigen Personen über den Notruf 110 die Polizei.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




„Felix Jaehn tritt an der größten Großschanze der Welt in Willingen auf“

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Für den DJ und Musikproduzenten Felix Jaehn sind große Projekte Herausforderungen. Seit dem das heute 24-Jährige Musiktalent vor einigen Jahren entdeckt wurde, gibt es kaum Nationen, in denen er noch nicht die Charts anführte. Jetzt kommt der norddeutsche Star zur Mühlenkopfschanze und wird dort am Eröffnungsabend die Zuschauer und Sportler mit einem Auftritt unterhalten.

Er war mit „Cheerleader“ in den USA auf Platz 1 der Charts, eine riesen Sensation! Dass ein Deutscher nach so vielen Jahren in Nordamerika die Charts anführt. Sogar der Bundespräsident gratulierte damals auf Twitter.

Und auch gleich der nächste Remix von „Ain´t Nobody (Loves Me Better)“ wurde zum Sommerhit 2015.

Musikprojekte mit Mark Forster („Stimme“) und auch das Lied „Jeder für Jeden“ zur Fußball-EM 2016, das er mit Herbert Grönemeyer produzierte, liefen in den Playlists rauf und runter.

Mit dem finnischen Singer-Songwriter Alma Miettinen gelang ihm der nächste Hit mit „Bonfire“. Kein Wunder, dass Jaehn in Berlin 2016 mit dem Bambi in der Kategorie „Entertainment“ ausgezeichnet wurde.

Aktuell ist er mit „Jennie“ in den Charts und in allen Clubs auf der Wunschliste der Gäste ganz oben. Als er von den Radiomachern des RadioNRW auf die jährlich in Willingen stattfindende Eröffnungsfeier des FIS Skisprung Weltcups mit mehr als 10.000 Gästen angesprochen wurde, konnte er nicht widerstehen. Er ist da nicht nur Wunschkandidat des Publikums, sondern auch von den bestenSkispringern der Welt.

Radio Sauerland und alle NRW Lokalradio Sender präsentieren gemeinsam mit der Warsteiner Brauerei wieder den FIS Skisprung Weltcup an der Mühlenkopfschanze. Im Anschluss an dem zusätzlichen Team-Weltcup wird Felix Jaehn dem Publikum und den Sportlern in einem 45-minütigen Bühnenkonzert ordentlich einheizen, bevor der Abschluss wieder mit einem riesigen Höhenfeuerwerk und passend eingespielter Musik die Show beendet.

FELIX JAEHN
Website http://felix-jaehn.com/
Facebook https://www.facebook.com/FelixJaehnMusic
Instagram https://instagram.com/felixjaehn/
Twitter https://twitter.com/felixjaehn
SoundCloud https://soundcloud.com/felixjaehn
YouTube https://www.youtube.com/user/felixjaehn

SC WILLINGEN

 


 

 




Landkreis Kassel: Vollsperrung der A 44 nach erneutem LKW-Unfall vor der Bergshäuser Brücke in Richtung A 7

 

 

Kassel (ots) – Am Montagabend befuhr ein 52-jähriger Mann aus Bulgarien mit seinem Sattelzug die BAB 44 aus Richtung Dortmund kommend in Fahrtrichtung Kassel. Zwischen der Anschlussstelle Wilhelmshöhe und dem Autobahnkreuz Kassel-West übersah der 52-Jährige mehrfach das Verbotszeichen für Fahrzeuge über 3,5t, welches für die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Kassel-West und dem Autobahndreieck Kassel-Süd gilt.

Gegen 21:10 Uhr bemerkte er die in diesem Streckenabschnitt vor der Bergshäuser Brücke aufgestellten Betongleitwände zu spät und fuhr auf diese auf. Insgesamt 16 Felder dieser Betongleitwände, die den Fahrstreifenverlauf im Bereich der in der Fahrbahn eingebauten Fahrzeugwaage vorgeben, wurden hierbei beschädigt.

Der 52-jährige Fahrzeugführer blieb unverletzt, den Sachschaden beziffern die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal nach ersten Schätzungen auf etwa 55.000 Euro. Allein 20.000 Euro Sachschaden dürften an den Betongleitwänden entstanden sein sowie etwa 35.000 Euro Sachschaden am Sattelzug.

Die Vollsperrung der Bergshäuser Brücke in Richtung A 7, die Bergung des Sattelzuges sowie die anschließende Fahrbahnreinigung und Wiederherstellung der Betongleitwände werden voraussichtlich bis Dienstagmittag andauern.

Polizeipräsidium Nordhessen


 




Kassel: Raubüberfall auf Esso-Tankstelle in der Ysenburgstraße

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Kassel (ots) – Am Montagabend überfällt ein männlicher Täter die Esso-Tankstelle in der Ysenburgstraße 22 im Bereich Wesertor.

Gegen 18:55 Uhr betritt eine männliche Person den Verkaufsraum der ESSO-Tankstell und bedroht einen 30-jährigen Angestellten mit einer Pistole. Auf die Aufforderung „Kasse öffnen und schnell“ wird ihm Bargeld in bisher noch unbekannter Höhe ausgehändigt, die der Täter in eine blaue Jutetasche steckt. Anschließend verlässt er den Verkaufsraum wieder durch den Hauteingang und flüchtet zu Fuß in Richtung Gartenstraße.

Der Täter kann von dem Angestellten und einer sich zur Tatzeit in der Tankstelle befindlichen 38-jährigen Zeugin wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 180 bis 185 cm groß, schlanke sportliche Figur, etwa 20 bis 30 Jahre alt.

Er sprach mit tiefer Stimme ohne Akzent und war bekleidet mit einer schwarzen, Parka-ähnlichen Jacke mit Kapuze, einer schwarzen Sporthose mit weißem Emblem auf dem Oberschenkel, anthrazitfarbenen Handschuhen sowie grauen Turnschuhen mit hellerer Ferse. Zur Tatzeit hatte er sein Gesicht mit einem schwarzen Tuch und einer Sonnenbrille sowie der tief ins Gesicht gezogenen Kapuze verdeckt.

Bewaffnet war er mit einer silberfarbenen Pistole mit schwarzem Griff.

Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder den flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Die Ermittlungen führt das Kommissariat K 35 der Kasseler Kriminalpolizei.

 

Original Content von Polizeipräsidium Nordhessen – Kassel




Stadt und Landkreis Kassel: Positives Fazit bei Geschwindigkeitsmessung zum Schulbeginn: Keine Raser und weniger Überschreitungen

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Kassel (ots) – Ein positives Fazit können Mitarbeiter des Radarkommandos des Polizeipräsidiums Nordhessen, der Gemeinde Kaufungen und der Stadt Vellmar nach gemeinsamen Geschwindigkeitsmessungen zum Schulbeginn ziehen. Bei keiner der vier Schulen, an denen heute zur Unterrichtszeit Messstellen eingerichtet und insgesamt 3711 Fahrzeug gemessen worden sind, waren Raser unterwegs. Zudem fällt der Anteil der zu schnell Fahrenden mit 6,5 Prozent um rund 2,2 Prozent niedriger aus, als noch bei der letzten vergleichbaren Aktion.

In der Zeit von 7 bis 14 Uhr hatten sich die Mitarbeiter von Polizei und Kommunen zum Schutz der Schüler an der Grundschule in Niederkaufungen, der Ahnatalschule in Vellmar, der Erich-Kästner-Schule in Baunatal sowie der Waldorfschule in Kassel aufgestellt. An allen vier Schulen sind in dieser Zeit höchstens 30 km/h erlaubt. Zu schnell fuhren insgesamt 241 der überprüften Autos. Ein Fahrverbot oder Punkte, das dort bei mehr als 60 gefahrenen km/h gedroht hätte, erwartet keinen der Fahrer. Nur drei von ihnen waren mehr als 20 km/h zu schnell. Sie müssen nun mit Bußgeldern von 80 oder 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.

Polizeipräsidium Nordhessen



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