30-Jähriger fährt mit 1,7 Promille an Ampel zwei Mal auf

 

Kassel (ots) – Ein betrunkener Autofahrer, der später über 1,7 Promille pustete, ist am gestrigen Montagabend in Kassel-Harleshausen an einer Ampel gleich zwei Mal auf ein anderes Auto aufgefahren. Die wegen des Alkoholgeruchs bei dem Fahrer vom Unfallopfer gerufene Streife des Polizeireviers Nord nahm den 30-Jährigen aus Litauen anschließend fest und brachte ihn zur Blutentnahme auf die Dienststelle. Seinen Führerschein konnten die Beamten nicht sicherstellen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist er überhaupt nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

Die Beifahrerin in dem vom 30-Jährigen beschädigten Wagen hatte die Kasseler Polizei gegen 20:40 Uhr zum Unfallort in der Wolfhager Straße, Ecke Zentgrafenstraße. Der Fahrer des auffahrenden Wagens würde „komisch machen“ und nach Alkohol riechen, so die Zeugin am Telefon gegenüber den Beamten der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen. Diese Wahrnehmung sollte sich als richtig erweisen, da der Atemalkoholtest bei dem Unfallverursacher später über 1,7 Promille anzeigte. Nach Angaben der Zeugin und des 35 Jahre alten Fahrers des nun im Heckbereich beschädigten Kia C’eed hatten sie auf der Wolfhager Straße stadtauswärts an der Einmündung Zentgrafenstraße an der roten Ampel gewartet. Als diese auf Grün schaltete sei hinter ihnen der 30-Jährige mit seinem Range Rover plötzlich losgefahren und auf ihren noch stehenden Kia aufgefahren. Diesen Vorgang hätte der Fahrer dann sogar noch ein weiteres Mal wiederholt. An beiden Autos waren durch die Zusammenstöße kleinere Sachschäden von insgesamt rund 500 Euro entstanden.

Die weiteren Ermittlungen gegen den 30-Jährigen werden nun beim Polizeirevier Nord geführt und dauern an.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 

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