DU UND DAS TIER 4/2018

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Das „Fleisch der Zukunft“ steht im Fokus der neuen Ausgabe

 

In seiner neuen Ausgabe berichtet DU UND DAS TIER mit seinem Titelthema über „Clean Meat“. Das Mitgliedermagazin des Deutschen Tierschutzbundes nimmt dieses im Labor erzeugte „Fleisch der Zukunft“ unter die Lupe, das schon bald in unseren Supermärkten erhältlich sein könnte. Zu den weiteren Themen gehören die organisierte „Aal-Mafia“, die mit den Fischen Millionen macht, sowie das Leid der Pferde auf Blutfarmen in Südamerika.

Fleisch, für das kein Tier leiden oder sterben musste – noch klingt das nach einer Zukunftsvision. Doch kann das sogenannte „Clean Meat“ das Leid und Sterben von Milliarden Tieren in der Landwirtschaft tatsächlich beenden? Kommt es wirklich komplett ohne Tierleid aus und wie steht es um die Umweltbilanz? DU UND DAS TIER gibt eine Übersicht und spricht im Interview mit Professor Dr. Mark Post von der Universität Maastricht, einem der Erfinder des Clean Meat.

Die organisierte „Aal-Mafia“ verdient mit dem illegalen Handel mit den kleinen Fischen Milliarden. Die Nachfrage und der Bedarf an Speiseaal, vor allem in Asien, sind riesig. Laut Europol werden jedes Jahr etwa 350 Millionen lebende Glasaale nach Asien exportiert – etwa 100 Tonnen. Ein Kilogramm kostet auf dem Schwarzmarkt bis zu 6.000 Euro. Der illegale Handel ist ein Grund dafür, dass die Tiere in Europa vom Aussterben bedroht sind. DU UND DAS TIER macht deutlich, warum es unabdingbar ist, gegen die illegale Fischerei und den illegalen Handel vorzugehen, aber auch weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Auf Pferde-Blutfarmen in Südamerika wird trächtigen Stuten ein- bis zweimal pro Woche – mit brutalen Methoden – jeweils bis zu zehn Liter Blut abgenommen. Unzählige „wertlose“ Fohlen werden anschließend auf brutale Art und Weise abgetrieben. Das Blut der Stuten enthält das heiß begehrte Hormon Pregnant Mare Serum Gonadotropin, kurz PMSG. Dieses setzen Landwirte hierzulande ein, um den Fortpflanzungszyklus von Sauen in der industrialisierten Schweinezucht zu manipulieren. Das Ziel: Arbeitserleichterung, Zeitersparnis und die Produktion von noch mehr und gleichaltrigen Ferkeln. DU UND DAS TIER beschreibt die bittere Realität.

In weiteren Artikeln berichtet das Magazin über Tierversuche für Botox sowie über den Feldhamster, eine der am stärksten bedrohten Säugetierarten in Deutschland.

Deutscher Tierschutzbund e.V.


 

 

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