ZDF-Dokumentarfilm „Die Frist“ über die letzten Tage in Freiheit

 

 

Guang, Vitali und Jürgen werden die nächsten Jahre im Gefängnis leben müssen.

Mainz (ots) – Der gefürchtete gelbe Brief ist da, ihre Tage außerhalb von Gefängnismauern sind gezählt: Drei Verurteilte erhalten die Nachricht, dass sie in einer Woche ihre Haftstrafe antreten müssen. Der Dokumentarfilm „Die Frist“ von Karin Becker, der am Montag, 17. Dezember 2018, 0.15 Uhr, als Kleines Fernsehspiel des ZDF zu sehen ist, begleitet eine Frau und zwei Männer kurz vor ihrem Weg ins Gefängnis.

Für den Familienvater Vitali, den früheren Rotlichtkönig Jürgen und die Buddhistin Guang läuft der Countdown: Vitali versucht, dem Gefängnis tapfer entgegenzutreten und stürzt sich in organisatorische Angelegenheiten. Der knasterfahrene Jürgen bleibt renitent: Er hofft, seinen Haftantritt durch ein medizinisches Gutachten hinauszögern zu können. Guang hingegen sucht in den letzten Tagen immer wieder in Skype-Gesprächen den Beistand ihres spirituellen Meisters in Taiwan. Gehört ihr Gefängnisaufenthalt zu einem Lebensplan, den das Universum für sie vorgesehen hat? Je näher der Antritt der Haftstrafe für die drei Verurteilten rückt, umso realer tritt das Gefängnis als Institution in ihr Leben. Gemeinsam ist den dreien das Bewusstsein: Was sie jetzt tun, tun sie für lange Zeit zum letzten Mal.

 


 

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