EILMELDUNG: Täter von Straßburg laut französischer Polizei erschossen

 

WIe soeben bekannt wurde, ist der Täter von franzöischen Polizisten erschossen worden.

Unter welchen Begleitumständen sich dies abspielte, ist hier noch nicht bekannt.

Der Sender France Info meldete, dass der 29-Jährige sei bei einem Einsatz der Polizei getötet worden sei.

 

 


 

 




NVV testet erstmals Elektrobus in Nordhessen aus – Fahrzeug seit letzter Woche im Einsatz

 

 

Durch die Unterstützung der Fa. Iveco hat der Nordhessische Verkehrsverbund in der nächsten Woche die Möglichkeit, die Alltagstauglichkeit eines Elektrobusses neuster Generation im Umfeld von Kassel zu testen.

Für NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch geht es bei dem Probelauf vor allem um Erfahrungen mit der Technologie im Linienbetrieb: „ Wir wollen herausfinden, welche umweltfreundliche Technologie zusammen mit der jetzt schon eingesetzten Euro 6++-Norm sinnvollerweise in Nordhessen eingesetzt werden soll.

Daher ist der praktische Testbetrieb des Elektrobusses ein wichtiger Baustein, um fundierte Erkenntnisse zu gewinnen. Unser Interesse ist es, einen weiteren Beitrag zum Erreichen der lokalen und überregionalen Klima- und Umweltschutzziele zu leisten. Für die Veränderungen in der Atmosphäre ist es egal, ob sie in Ballungsräumen oder hier in Nordhessen mit Schadstoffen belastet wird. Das wird häufig in der öffentlichen Diskussion vergessen, wenn man sich zu sehr auf die Schadstoffkonzentration in hochbelasteten Städten fokussiert.

 

Insgesamt sind durch den NVV bestellte 270 Linienbusse der verschiedenen Verkehrsunternehmen unterwegs, die bereits zu 95 Prozent die höchsten Euro VI/EEV- Normen erfüllen. Konkret bedeutet dies, dass diese Busse weitaus weniger Stichstoffoxide ausstoßen als ein herkömmlicher dieselbetriebener PKW. Für die nächsten Ausschreibungen zwischen 2020 und 2030 plant der NVV, bestimmte Umweltstandards als verbindlich vorzusehen. Dazu gehört auch die entsprechende Antriebsart der eingesetzten Busse.

Der eingesetzte Bus Heuliez GX 337 Elec kommt aus dem Hause IVECO. Mit Niederflurtechnik, Klimaanlage und Platz für bis zu 80 Fahrgäste entspricht er dem beim NVV üblichen Standard.

Ab dieser Woche wird der Bus in unterschiedlichen Regionen rund um Kassel zu sehen sein. Er wird von mehreren Verkehrsunternehmen im Linienbetrieb eingesetzt, so dass  nach dem Testbetrieb erste Erfahrungen z.B. zur Reichweite in dem topografisch anspruchsvollen Gelände Nordhessens vorliegen.

Geplant sind folgende Einsätze des Elektrobusses:

  • am 7. und 10. Dezember Einsatz bei der Fa. Frölich auf der Linie 210 zwischen Witzenhausen und Helsa
  • ab 11. Dezember Einsatz bei DB Regio Bus Mitte auf der Linie 35 zwischen Lohfelden und <> Kassel-Lindenberg
  • Ab 13. Dezember Einsatz bei der Firma Frölich – auf der Linie 51, zwischen dem Bahnhof Wilhelmshöhe und Baunatal.

Auf  Basis der ersten Erfahrungen in diesem Jahr soll eine weitere Einsatzphase im Frühjahr 2019 folgen.

 

Hintergrundinformation zum Einsatz des Elektrobusses im NVV:

Der Busverkehr wird zurzeit bundesweit größtenteils von Dieselfahrzeugen bestimmt. Um unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden und die Stickoxid-, Feinstaub- und Lärmemissionen zu reduzieren, sind zukünftig Alternativen zu Dieselfahrzeugen erforderlich. Busse mit einem emissionsfreien Elektroantrieb stellen eine solche umweltfreundliche Alternative dar.

Mit Kosten in Höhe von rund 750.000 Euro für einen Elektrobus ist dieser heute rund doppelt so teuer wie ein Standardbus. Die derzeit vergleichsweise geringe Reichweite der Batterien erfordert in der Umlaufplanung der Buslinien etwa den doppelten Fahrzeugeinsatz. Die Energieeffizienz von Elektrobussen ist aber deutlich höher als die von Dieselbussen, der Instandhaltungsaufwand durch fehlende Verbrennungsvorgänge mit hohen Temperaturen eher geringer.

Daher dient der Testbetrieb dazu, weitere Erkenntnisse zu gewinnen, inwieweit Elektrobusse zukünftig in den Ausschreibungen des NVV als Teil der Standardausstattung Eingang finden können.

NVV


 




WWF – Skywalker in Gefahr

 

WWF – In der Mekong-Region wurden innerhalb eines Jahres insgesamt 157 neue Arten entdeckt. Das zeigt der neue WWF-Report „New Species on the Block“, der die Ergebnisse und Resultate hunderter Wissenschaftlern aus Laos, Vietnam, Thailand, Myanmar und Kambodscha zusammengetragen hat. Unter den Funden sind auch einige sehr phantastisch anmutende Exoten wie etwa eine Bergkröte (Ophryophryne elfina), die durch ihre Hörner entfernt an einen Elben erinnern soll. Gefunden wurde sie passender Weise in einem moosbewachsenen Nebelwald, den die Forscher „Elfenhain“ nennen. Oder der Skywalker Hoolock Gibbon (Hoolock tianxing), eine Affenart. Mit der Namensgebung outet sich der Entdecker als ein Fan des Franchise. Insgesamt waren es im vergangenen Jahr drei verschiedene Säugetiere, 23 Fische, 14 Amphibien, 26 Reptilien und 91 Pflanzen, die neu beschrieben wurden. Zwischen 1997 und 2017 wurden damit in dieser Region 2.681 neue Arten entdeckt.

Allerdings steht es schlecht um diese auch namentlich so exotischen Tiere. „Der Skywalker Gibbon ist einer 25 bedrohtesten Affenarten der Welt. Und daran ist kein Imperium Schuld, sondern wir“, so Dr. Stefan Ziegler, Referent für die Region „Greater Mekong“ beim WWF Deutschland. Massive Lebensraumzerstörung, riesige Wasserkraftanlagen und Wilderei im großen Stil machen nicht nur den Affen das Leben schwer, sondern bedrohen den gesamten Naturraum. Das „Goldenen Dreieck“, eine Region in der Thailand, Myanmar und Laos aufeinandertreffen, gilt als Hot Spot des illegalen Wildtierschmuggels.

„In der Mekong-Region gibt es vermutlich noch unzählige Arten, die die Wissenschaft nicht kennt. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenn wir ihn verlieren, verschwinden Tiere und Pflanzen von deren Existenz die Menschheit nicht einmal wusste“, so Ziegler. „Unser Ziel muss es sein, die biologisch wertvollen Gebiete am Mekong grenzüberschreitend und dauerhaft zu schützen, sowie die natürlichen Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Gesunde und intakte Ökosysteme kommen dabei auch der lokalen Bevölkerung zugute.“ Beispielsweise würden viele der geplanten Flusskraftwerke im Mekong nicht nur die aquatische Artenvielfalt bedrohen, sondern auch die Ernährungssicherheit in Laos und Kambodscha gefährden.

Immerhin: Einige Anstrengungen zeigen mittlerweile Wirkung. Der Bestand der Mekong-Delfine in Kambodscha erholt sich langsam. Der WWF Thailand hat eine großangelegte Kampagne gegen den legalen Handel von Elfenbein gestartet. In Vietnam will die alte Kaiserstadt Hue bis zum Jahr 2020 den Verkauf und den Handel von Fleisch aus der Wildnis gänzlich unterbunden haben.

 

Beispiele für neuentdeckte Tier- und Pflanzenarten:

Hoolock tianxing: Der Skywalker Hoolock Gibbon ist eine der 25 gefährdetsten Affenarten der Erde. Der Entdecker outet sich durch die Namensgebung als Fan einer „weit, weit entfernten Galaxie“.

Dixonius kaweesaki: Dieser kleine Gecko wurde in Thailand entdeckt und hat eine Rennstreifen-ähnliche Markierung.

Gyiophis salweenensis: Kaum entdeckt und schon bedroht ist diese Schlange aus der Familie der Wassertrugnattern. Sie hat mir Lebensraumverlust durch die Landwirtschaft zu kämpfen.

Murina hkakaboraziensis: Zwei Welten, aber eine Frisur: die Lance Bass-Fledermaus. Gefunden wurde die Fledermaus in Myanmar nahe dem Himalaya. Ihren Namen verdankt sie Lance Bass von der Boy-Group *NSYNC, dessen Frisur eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kopffell der Fledermaus aufweist.

Ophryophryne elfina: Die äußerliche Verwandtschaft mit den Elben aus Mittelerde ist nur entfernt erkennbar bei dieser Kröte aus Süd-Vietnam.

Oreoglanis hponkanensis: Der (platte) Pfannkuchen-Wels ist durch den Klimawandel bedroht, denn er verbringt sein Leben in den kaltfließenden Gewässern des abgelegenen Hkakabo Razi-Schutzgebiets in Myanmar.

Schizostachyum cambodianum: Rodungen bedrohen diesen zwiebelförmigen Bambus.

Thismia nigricoronata: Kalkstein-Bergbau gefährdet den Lebensraum dieser neuentdeckten Pflanze.




Notfalltier der Woche

 

Unser letztes Notfalltier des Monats fürs Jahr 2018 ist Hündin Isa.

Die kleine Isa sucht Menschen, die mit ihrer Dickköpfigkeit  umgehen können und die ihr viel Liebe, Streicheleinheiten und tolle Spaziergänge schenken.

http://blog.shelta.tasso.net/notfalltier-des-monats-dickkoepfige-verschmuste-huendin-isa/

➡ Pfotenhilfe ohne Grenzen, 44791 Bochum 

➡ Besonderheit: fehlt ein Auge

 

 

 

 

 

 




Tag der offenen Tür in der Erich Kästner-Schule: Eltern wurden musikalisch begrüßt

 

Homberg (di) – Musikalisch wurden die Eltern und Kinder vom Schulchor begrüßt, die am 1. Dezember 2018 in die Erich Kästner-Schule (EKS) gekommen sind, um sich über das Angebot dieser weiterführenden Schule zu informieren. Chorleiter Thomas Fleischmann  saß am Klavier und freute sich über seinen  Chor, der aus Schülerinnen und Schülern der EKS und der Stellberg Grundschule besteht. Schulleiter Dieter Goldmann begrüßte die Gäste und ging auf die aktuellen Bauarbeiten in der Schule ebenso ein, wie auf das schulische Angebot der Haupt- und Realschule. Insbesondere das Ganztagsangebot, die neue Mediothek, der neue naturwissenschaftliche Bereich und die Mittagsverpflegung seien besondere Angebote, die das Lernen an der EKS bereichern und angenehm gestalten. Anschließend konnten sich die Eltern mit ihren Kindern auf Rundgängen über die einzelnen Bereiche informieren

 




Gratulation zur bestandenen Ersten Staatsprüfung

 

Hessen – Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat den Absolventinnen und Absolventen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Förderschulen heute an der Justus-Liebig-Universität Gießen feierlich ihre Zeugnisse überreicht und zum ersten erfolgreich abgeleisteten Schritt ihrer Ausbildung gratuliert: „Der erste Teil Ihrer Ausbildung war überwiegend theoretischer Natur und geprägt von zahlreichen Klausuren. Sie können zu Recht stolz auf das Geleistete sein, denn jetzt geht es an die Schulen, an denen Sie das Gelernte anwenden und Ihre ganz eigenen Ideen in den Schulalltag einfließen lassen können.“

Gute Berufsaussichten im Förderschulbereich

Gerade im Förderschulbereich seien die Berufsaussichten aufgrund des erwarteten Anstiegs der Zahl von Schülerinnen und Schülern mit Förderbedarf derzeit sehr gut, betonte Lorz. „Wir haben diesen Trend erkannt und eine Ausweitung der Studienplatzkapazitäten umgesetzt.“ Neben der quantitativen Seite investiere Hessen auch in die Qualität der Lehrerbildung: „Das Kindeswohl steht bei all unseren Entscheidungen im Mittelpunkt. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, unsere angehenden Lehrkräfte auf zum Teil sehr unterschiedliche Einsatzszenarien vorzubereiten, um optimale Bildung, aber auch Diagnose und Beratung gewährleisten zu können. Der Universitätsstandort Gießen leistet hierbei einen entscheidenden Beitrag.“

Die hessischen Lehrerinnen und Lehrer hätten die Möglichkeit, in einem vielseitigen und verantwortungsvollem Beruf Kinder und Jugendliche auf das spätere Berufsleben vorzubereiten. „Die Schule der Zukunft braucht motivierte Lehrkräfte, die sich engagiert und kreativ in das Schulleben einbringen. Bereits jetzt wünsche ich allen Absolventinnen und Absolventen einen guten Start in den anstehenden Vorbereitungsdienst und viel Freude im täglichen Umgang mit den Schülerinnen und Schülern“, hielt Lorz abschließend fest.

 




Schulgesundheitsfachkräfte

 

Hessen – Schulgesundheitsfachkräfte erweisen sich als eine große Entlastung für den Lehrkörper, die Eltern und vor allem die Schülerschaft. Die wissenschaftliche Begleitforschung durch die Charité-Universitätsmedizin Berlin zur „Schulgesundheitspflege an allgemeinbildenden Schulen“ (SPLASH) zeigt sehr deutlich, dass die guten internationalen Erfahrungen auch in Hessen bestätigt werden können. Das von der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) initiierte und vom Hessischen Kultusministerium begleitete Vorhaben leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Gesundheitskompetenz. Die Schulgesundheitsfachkräfte, welche seit Juni 2017 an zehn Schulen in Frankfurt und in der Region Offenbach arbeiten, sind vor allem Erste-Hilfe- und Sorge-Instanz, aktive Netzwerkerinnen und schließen – so sehen es auch die Eltern – eine Versorgungslücke. Maßgeblich finanziert wurde das Projekt von der AOK Hessen.

„In der Schule werden die Weichen für die zukünftige Entwicklung unserer Kinder gestellt. Dies gilt für die Bildung, aber auch für die Gesundheit. Gerade Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen benötigen in beiden Feldern Unterstützung. Wir hatten uns damals in der Startphase viel von dem Einsatz der Schulgesundheitsfachkräfte versprochen, und jetzt zeigt sich, dass unsere Erwartungen in Teilen sogar übertroffen werden“, kommentiert HAGE-Geschäftsführer Dieter Schulenberg die vom Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (IGPW) der Charité Berlin erhobenen Daten und Erkenntnisse.

Über 3.700 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Elternteile wurden für die Studie schriftlich befragt, ergänzend wurden Einzel- und Gruppeninterviews geführt. Eine starke Zustimmung (64 Prozent) gab es bezogen auf die Entlastung des Schulpersonals von fachfremden, gesundheitsbezogenen Aufgaben, welche wiederum die Arbeitszufriedenheit erhöht. Auch glauben 42 Prozent der Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe 1, dass sich das Schulklima seit Projektbeginn verbessert habe. Eltern haben zudem weniger Fehlzeiten am Arbeitsplatz, weil ihre Kinder nicht mehr bei jeder geringfügigen Einschränkung von der Schule abgeholt werden.

Deutlich qualifizierter

„Kümmern, pflegen, da sein – genau das nennen alle Befragten immer wieder, und das haben die zehn Gesundheitsexpertinnen voll und ganz eingelöst“, bekräftigt Ulrich Striegel vom Hessischen Kultusministerium. Die gesundheitliche Versorgung wird als deutlich qualifizierter wahrgenommen, seit sie von den Schulgesundheitsfachkräften und nicht mehr vom Sekretariat oder von Lehrenden koordiniert und verantwortet wird. Zumal sich die Kinder und Jugendlichen einen Schutzraum wünschen.

Belastungen und Anlässe

Insgesamt wurden in Hessen 14.854 Schülerkontakte dokumentiert. Die meisten Anlässe waren akute Beschwerden (54,9 Prozent) oder Unfälle (27,8 Prozent). Ein Großteil der Arbeit entfällt somit auf Erste Hilfe, aber auch die Beratung bei körperlichen und psychischen Beschwerden und dazu, wie man gesund bleiben kann, prägt den Arbeitsalltag. Schülerinnen und Schüler mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen werden ebenfalls kompetent unterstützt. Von den behandelten Personen konnte die überwiegende Mehrheit wieder in den Unterricht zurückkehren (85 Prozent).

Das gesamte Tätigkeitsspektrum geht jedoch über das Fiebermessen und die Ausgabe von Kühlpacks deutlich hinaus: Ernährungsberatung (z. B. bei Laktoseintoleranz), oftmals tabuisierte und komplexe Probleme wie „Ritzen“, Mobbing und Drogenkonsum, Umgang mit Spritzen, Anstoßen von Nachuntersuchungen, Aufklärung zu Fragen in der Pubertät (z. B. Menstruationsbeschwerden, aber auch die sexuelle Orientierung betreffend). Immerhin 18 Prozent der Befragten gaben an, wöchentlich bis täglich körperliche Auseinandersetzungen an der Schule zu erleben, 56 Prozent sogar berichten von gewaltsamen verbalen Konflikten.  Der Medienkonsum ist erwartungsgemäß hoch. Ein Drittel der Schülerschaft bewegt sich bei weitem nicht ausreichend.              

Die Gesundheitskompetenz erhöhen

Als besorgniserregend stuft Stefan Semkat, bei der AOK Hessen verantwortlich für Prävention, nicht nur die Gesundheitskompetenz der Heranwachsenden und der Erziehungsberechtigten ein, sondern auch Belastungen und Lebensgewohnheiten4, die in der Studie ebenso erhoben worden sind: „Bereits zu Beginn stand fest, dass eine Schulgesundheitsfachkraft nicht nur Erste Hilfe leistet oder psychosoziale Betreuung übernimmt, sondern nachhaltig auch den Gesundheitszustand und die Gesundheitskompetenz der Betroffenen verbessern soll. Beispielsweise durch die Implementierung von gesundheitsfördernden Projekten und Maßnahmen.“ Genau das ist auch passiert: Insgesamt 372 Projekte wurden dokumentiert, wobei 60 Prozent von den Schulgesundheitsfachkräften selbst initiiert wurden.

Konsequenzen aus dem Modellprojekt

Es gibt einen hohen Bedarf an Prävention und Gesundheitsförderung in Schulen – das bestätigt die Mehrheit aller befragten Personen und ist letztlich auch die Quintessenz der Studie. Doch braucht es dafür eine gleichmäßige und ausreichende Präsenz der Schulgesund-heitsfachkräfte. „Eine verlässliche Verfügbarkeit an jedem Wochentag und während der gesamten Schulzeit ist unbedingt erforderlich. Auch muss die Schulgesundheitspflege so gestaltet werden, dass sie proaktiv besondere Personengruppen – zum Beispiel chronisch kranke Kinder – in den Blick nehmen kann“, ergänzt Dr. Antje Tannen, Mitautorin der Studie. Die bereits heute nachgewiesenen positiven Effekte führen dazu, dass das Projekt mindestens noch bis zum Ende 2019 finanziert werden soll. Sogar über eine zeitliche und örtliche Ausweitung wird nachgedacht.

Mehr Bildung durch mehr Gesundheit

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Gesundheit und Bildungschancen. „Die breiten Einsatzmöglichkeiten einer Schulgesundheitsfachkraft können in gesundheitlichen wie auch sozialen Aspekten einen entscheidenden Beitrag leisten. Im besten Fall gelingt es ihr, eine Schülerin oder einen Schüler daran zu hindern, die Schule vorzeitig abzubrechen und dafür den individuell bestmöglichen Bildungserfolg zu erlangen. Gesundheit wird so ein integraler Bestandteil eines gelebten Alltages in der Schule und das Ziel der Bildungsqualität maßgeblich verbessert“, bestätigt Prof. Klaus Hurrelmann, Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance.

„Bildungschancen und Gesundheitszustand sind eng miteinander verknüpft. Daher ist es in Schulen mit Ganztagsschulbetrieb wichtig, chronisch kranke und behinderte Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit in gesundheitlichen Fragen von Fachpersonal zu betreuen. Dies entlastet die Lehrkräfte von medizinischen Versorgungsaufgaben und Eltern wissen ihre Kinder gut versorgt.“ – Dieter Schulenberg, Geschäftsführer der HAGE

„Schule hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Der Ausbau von Ganztagsangeboten, die inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen, der zunehmende Einsatz von digitalen Medien, aber auch ein breiterer Blick auf Bildung. All diese Veränderungen machen es erforderlich, Schulen neu zu unterstützen.  Mit dem Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte hat das Hessische Kultusministerium einen neuen Weg ausprobiert. Wir freuen uns, die Ergebnisse der Modellphase gemeinsam auswerten zu können und damit zukunftsfähige Entscheidungen zu ermöglichen.“ – Ulrich Striegel, Hessisches Kultusministerium (Referatsleiter Sport und Gesundheit)

„Die Selbstauskünfte der Befragten offenbaren eine inadäquate bis problematische Gesundheitskompetenz des Lehrkörpers und der Eltern – beide Werte liegen bei über 40 Prozent. Unser aller Ziel sollte es deshalb sein, die Gesundheitskompetenz aller Bürger zu stärken. Und da sich die Gesundheit von Kindern oft viel direkter und schneller beeinflussen lässt als bei Erwachsenen, ist es sinnvoll, schon beim Nachwuchs im Setting Schule anzusetzen.“ – Stefan Semkat, verantwortlich für Prävention bei der AOK Hessen

„Seit Gesundheit und Prävention mit Schulgesundheitsfachkräften in multiprofessionellen Teams an Schulen einen Platz finden, gibt es erstmals einen niedrigschwelligen Zugang zur gesundheitlichen Versorgung. Meine Tätigkeit umfasst Akutversorgung, Präventionsprojekte in Klassen, Eltern-und Lehrerberatung, auch Vermittlung von Gesundheitswissen. Im direkten Kontakt erlebe ich oft, dass ein Kind oder Jugendlicher zunächst z. B. über Kopf- oder Bauchschmerzen klagt, sich dann aber eine starke seelische Belastung zeigt, die zunächst ihren Ausdruck in körperlichen Beschwerden findet.“ – Karen Kreutz-Dombrofski, Schulgesundheitsfachkraft an der Ernst-Reuter-Schule (FFM)

„Wir wollen mit dem Einsatz der Fachkräfte die Gesundheitskompetenz der Schülerinnen und Schüler dauerhaft fördern und somit auch einen Beitrag zur gesundheitlichen Chancengleichheit in Frankfurt leisten.“ – Stefan Majer, Stadtrat, Personal- und Gesundheitsdezernent der Stadt Frankfurt am Main

Beteiligte Schulen

Frankfurt: Ernst-Reuter-Schule II, Georg-Büchner-Schule, Helmholtzschule, Liebigschule, IGS Eschersheim
Offenbach: Ernst-Reuter-Schule, Rudolf-Koch-Schule
Heusenstamm: Adolf-Reichwein-Gymnasium
Rodgau: Georg-Büchner-Schule
Langen: Albert-Einstein-Schule

 




Kassel Airport geht noch gestärkter ins neue Jahr

 

 

Kommunale Gesellschafter möchten Anteile neu ordnen und Entwicklung des Gewerbegebietes beauftragen

Kassel, 12. Dezember 2018. Kassel Airport kann noch gestärkter ins neue Jahr gehen. Hessen, Landkreis und Stadt Kassel sowie die Gemeinde Calden haben sich auf die Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets verständigt. Zudem werden die kommunalen Gesellschaftsanteile neu geordnet: Landkreis und Stadt Kassel übernehmen je 1,5 Prozent der Anteile der Flughafen GmbH Kassel (FGK) von der Gemeinde Calden, die mit Anteilen von 3 Prozent Gesellschafter bleibt.

 

Am alten Flughafen soll ein weiteres, neues Gewerbegebiet entstehen. Die kommunalen Gesellschafter des Flughafens möchten die Hessische Landgesellschaft (HLG) mit der Entwicklung der Flächen beauftragen. Die HLG wird die Flächen dafür sukzessive von der FGK erwerben. Es geht um eine Fläche von insgesamt rund 655.000 Quadratmetern. Das Land sichert das Projekt mit einer Bürgschaft ab. Darauf haben sich die Gesellschafter verständigt.

Ziel ist, die gewerbliche Infrastruktur rund um den Kassel Airport weiter zu entwickeln und die nordhessische Wirtschaft durch die Möglichkeit der Ansiedlung weiterer Unternehmen und der Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze vornehmlich im Luftfahrtsegment in ihrem Wachstumskurs zu unterstützen.

Die Gesellschafter haben zudem die Neuordnung der Anteile an der Flughafen GmbH vereinbart. Die Gemeinde Calden bleibt mit 3 Prozent der Anteile Gesellschafter des Flughafens, gibt aber je 1,5 Prozent an Stadt und Landkreis Kassel ab, die somit zukünftig je 14,5 Prozent der Anteile halten. Größter Gesellschafter bleibt das Land Hessen mit unverändert 68 Prozent der Anteile.

Die Entwicklung des Gewerbegebiets und die Neuordnung der kommunalen Gesellschafteranteile hat in dieser Woche das Hessische Landeskabinett bereits zur Kenntnis genommen, der Magistrat der Stadt Kassel und der Kreisausschuss des Landkreises Kassel haben zugestimmt. In den kommenden Wochen sollen weitere Beschlüsse kommunaler Gremien folgen und den Vorhaben abschließend zustimmen.

 

Kassel Airport zahlt sich für Hessen aus

„In diesem Jahr werden über 130.000 Passagiere den Flughafen genutzt haben. So viele wie nie zuvor. Der Flughafen bietet aber weit mehr als einen guten Start in den Urlaub. Erstmals arbeiten am Flughafen über 1.000 Beschäftigte. Kassel Airport ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für die Region, das sich durch Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für die Region und fürs Land rechnet“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der FGK, Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer. „Durch die Vorhaben der kommunalen Partner gewinnen der Flughafen und die Region weiter an Stärke. Durch die Entwicklung des neuen Gewerbegebiets sollen noch mehr qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die geplante Neuordnung der Gesellschafteranteile zeigt zudem: Die kommunalen Partner stehen zum Flughafen und sind untereinander solidarisch. Das hilft dem Flughafen und das hilft dem kleinsten Anteilseigner, der Gemeinde Calden. Mit diesen Partnern lässt es sich gut am und für den Flughafen arbeiten!“

 

Das Land Hessen übernahm zuletzt den über den Betrag von 450.000 Euro hinausgehenden jährlichen Anteil der Gemeinde Calden an den Flughafenkosten, um die Gemeinde finanziell zu entlasten, so Schäfer. Aufgrund der verringerten Anteile Caldens wird dies zukünftig nicht mehr nötig sein.

 

Kommunale Gesellschafter unterstützen Kassel Airport

Die Stadt Kassel wird Anteile der Gemeinde Calden am Flughafen übernehmen und zusammen mit Calden und dem Landkreis die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes vorantreiben. Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der FGK ist, sagt: „Die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes ist ein wichtiges Signal für die Region. So wird der Flughafen als Wirtschaftsstandort noch weiter gestärkt. Wir schaffen attraktive Rahmenbedingungen für die Ansiedlung luftfahrtaffiner Unternehmen.“

Der Landkreis Kassel engagiert sich im gleichen Maße wie die Stadt zusätzlich am Kassel Airport. Dazu sagt Landrat Uwe Schmidt: „Die Übernahme von Anteilen der Gemeinde Calden ist gelebte kommunale Solidarität. Die Bürger in der Region profitieren vom Flughafen und da ist es folgerichtig, dass die Gemeinde Calden von den finanziellen Auswirkungen entlastet wird. Durch die Vermarktung des Gewerbegebiets am alten Flughafen werden neue Arbeitsplätze entstehen – auch das kommt der ganzen Region zugute.“

Die Gemeinde Calden bleibt Gesellschafter des Flughafens, wird aber entlastet. Calden hat einen Antrag auf Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock gestellt. Zugleich beteiligt sich Calden an der Entwicklung des Gewerbegebietes. Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz sagt dazu: „Das ist für die Gemeinde der finanzielle Wendepunkt, auf den wir lange hingearbeitet haben.

Das Paket beinhaltet zum einen eine Halbierung der Verpflichtungen als Anteilseigner, zum anderen werden wir durch eine Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock die Belastungen durch Zinszahlungen und Abschreibungen reduzieren.

Durch die Regelung wird auch die bisherige Vereinbarung mit dem Land hinfällig, die uns in Form einer zinslosen Vorfinanzierung zwar jährlich um rund 300.000 Euro entlastet hat, die sich aber in den nächsten Jahren ebenfalls zu einer zukünftigen Schuld in Millionenhöhe aufsummiert hätte.

Unter dem Strich bedeutet das Paket eine Entlastung von rund 600.000 Euro jährlich. Damit haben wir eine gerechte und der Leistungsfähigkeit der Partner angepasste Lösung gefunden.

Das gilt auch für die Vereinbarungen zum neuen Gewerbegebiet. Dieses entwickeln wir gemeinsam, das Land Hessen unterstützt uns mit Rückbürgschaften und künftige Gewerbesteuererträge werden zu gleichen Teilen an die Gemeinde Calden, die Stadt Kassel und den Landkreis abgegeben.

Mit dem interkommunalen Gewerbegebiet schaffen wir die Voraussetzungen für eine positive Zukunftsentwicklung für Calden und die Region.

Ich bedanke mich bei den Mitgesellschaftern Minister Schäfer, Oberbürgermeister Geselle und Landrat Schmidt für die konstruktiven Verhandlungen und fairen Ergebnisse.“

 

Gesellschafter bringen Flughafen weiter voran

Kassel Airport wird seine Flächen am alten Flugplatz nach und nach an die Hessische Landgesellschaft zugunsten des neuen Gewerbegebiets verkaufen. Ein erster Verkauf ist noch für dieses Jahr geplant. Lars Ernst, der Geschäftsführer des Kassel Airport, freut sich über die Vorhaben der Gesellschafter: „Der Flughafen ist kein Einzelkämpfer, sondern Teil eines Teams. Dazu gehören unsere Gesellschafter. Dass alle an Bord bleiben und sich untereinander helfen, hilft auch uns. Dazu gehören aber auch die vielen Unternehmen am Flughafenstandort, mit denen wir gut und gerne zusammenarbeiten. Wir freuen uns, Wegbereiter der weiteren Entwicklung zu sein. Die Flächen, die wir für das Gewerbegebiet verkaufen, benötigen wir für den Flughafen nicht. Sie können aber die Entwicklung um uns herum weiter befördern. Wir gehen so noch gestärkter ins neue Jahr.“

 

Kassel Airport

 Die Flughafen GmbH Kassel ist in öffentlicher Hand: Anteilseigner sind das Land Hessen, Stadt und Landkreis Kassel und die Gemeinde Calden. Am Flughafen-Standort werden in über 30 Betrieben mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Betrieb des Kassel Airport hat wichtige strukturpolitische Ziele erreicht. Im Vergleich zu 2012 hat die Anzahl direkter Arbeitsplätze um ca. 24 Prozent zugenommen. Die Bruttowertschöpfung erhöhte sich um ca. 50 Prozent und das Steueraufkommen um ca. 45 Prozent.

 

Den aktuellen Flugplan und weitere Informationen finden Sie unter www.kassel-airport.aero.


 

 




Bahnhof Niedernhausen wird barrierefrei

 

Mit über 3,7 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen die DB Station & Service beim barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Niedernhausen (Taunus). Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Gesamtausgaben für das Projekt belaufen sich auf rund 7,3 Millionen Euro. 

Der Bahnhof liegt an der Strecke der Main-Lahn-Bahn Frankfurt (Main) – Eschhofen und der Ländchesbahn Wiesbaden – Niedernhausen, außerdem wird er von den RMV-Linien S 2, RE 20, RB 21 und RB 22 bedient. An Werktagen steigen hier rund 5.000 Fahrgäste ein und aus. 

Obwohl die Bahnsteige 3/4 und 5/6 mit einem Blindenleitsystem ausgestattet sind, ist der Bahnhof nicht barrierefrei: Die Bahnsteige sind nur über Treppen zu erreichen, an Gleis 1 ist der Bahnsteig mit nur 38 Zentimeter für den barrierefreien Einstieg in die Züge zu niedrig.

Zu den Maßnahmen

Im Rahmen des Ausbaus werden an allen drei Bahnsteigen Aufzüge eingebaut, die Bahnsteige 3/4 und 5/6 erhalten zusätzlich neue Treppen. Der Bahnsteig an Gleis 1 wird auf 76 Zentimeter erhöht. Hier und auf dem Bahnsteig 3/4 werden das Wegeleitsystem sowie Uhren, Lautsprecher und Zuganzeiger erneuert. Alle Bahnsteige werden überdacht und erhalten neue Abfalleimer und Sitzbänke. Die Unterführung wird mit farbigen Platten und LED-Leuchten modernisiert. 

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Februar 2019 beginnen und im April 2020 abgeschlossen sein. In dieser Zeit steht den Reisenden eine provisorische Überführung zur Verfügung.

 




Diesel-Power für den Mitsubishi Eclipse Cross

 

 

• 2,2-Liter-Diesel mit 109 kW (148 PS) für das Coupé-SUV
• Neue Achtgang-Automatik und Allradantrieb serienmäßig
• In zwei hochwertigen Ausstattungslinien sowie als Sondermodell Active+ erhältlich

Friedberg, 12. Dezember 2018. Mitsubishi erweitert die Antriebspalette für den Eclipse Cross*: Das kompakte Coupé-SUV ist ab März 2019 auch mit kraftvollem Dieselmotor bestellbar. Der 2,2-Liter DI-D produziert eine Leistung von 109 kW (148 PS) und wird serienmäßig mit einem neuen Achtgang-Automatikgetriebe sowie dem Allradsystem „Super All Wheel Control“ ausgerüstet. Die ersten Fahrzeuge der neuen Dieselvariante rollen im März 2019 in den Handel, die Preise beginnen bei 31.590 Euro. Weiterhin im Angebot bleibt der 1,5-Liter-Turbo-Benzinmotor mit 120 kW (163 PS), der mit Front- und Allradantrieb kombiniert werden kann.
Mit dem neuen Vierzylinder-Selbstzünder wird das Motorenprogramm des Eclipse Cross um eine ebenso effiziente wie kraftvolle Antriebsoption ergänzt. Der Turbodiesel entwickelt ein maximales Drehmoment von 388 Nm bei 2.000 U/min und beschleunigt das dynamische Kompakt-SUV auf bis zu 193 km/h. Zugleich stärkt die Verbindung aus Dieselmotor und Allradantrieb die Qualitäten des Eclipse Cross als Zugfahrzeug: Die maximale Anhängelast (gebremst) beträgt 2.000 Kilogramm.

Der Kraftstoffverbrauch beläuft sich auf 6,9 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 183 g/km (Werte entsprechend neuem WLTP-Testzyklus ermittelt und auf das bisherige Messverfahren NEFZ umgerechnet). Ein SCR-Abgasreinigungssystem sorgt für die Einhaltung der strengen Abgasnorm Euro 6d-Temp, die auch eine Messung der realen Verbrauchs- und Emissionswerte im Straßenverkehr umfasst.
Der Eclipse Cross 2.2 DI-D kommt mit zeitgemäßen und modernen Komfort- und Sicherheitssystemen. Den Einstieg bildet die Version PLUS (ab 31.590 Euro). Sie umfasst unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein Multifunktionslederlenkrad, eine elektrische Parkbremse, eine Rückfahrkamera, eine Sitzheizung für die vorderen Sitze, ein Smart-Key-System mit Start-Stopp-Knopf, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie das Infotainment-System „Smartphone Link Display Audio“ mit Bluetooth®, Digitalradio (DAB+), 7-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Einbindung via Apple CarPlay und Android Auto™.

Highlights der neuen Sonderedition Active+ (ab 34.190 Euro), die ebenfalls im kommenden Frühjahr eingeführt wird, sind Bi-LED-Scheinwerfer, eine adaptive Tempoautomatik, der Totwinkel- und der Ausparkassistent zur Unfallvermeidung beim Spurwechsel bzw. beim Rückwärtsfahren sowie eine 360-Grad-Kamera. Lenkrad, Frontscheibe und Rücksitze sind beheizbar, während die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Außenspiegelkappen, Kühlergrill, Seitenschutzleisten und Unterfahrschutz in glänzendem Schwarz ausgeführt sind.
In der höchsten Ausstattung TOP (ab 37.290 Euro) verfügt der Eclipse Cross 2.2 DI-D unter anderem über ein Head-up-Display, Ledersitze mit elektrischer Verstellung für den Fahrersitz, ein Rockford Fosgate® Premium Sound-System sowie optional über ein elektrisches Panorama-Glasschiebedach.
*Eclipse Cross

Messverfahren VO (EG) 715/2007, VO (EU) 2017/1151
Eclipse Cross 2.2 DI-D 109 kW (148 PS) Kraftstoffverbrauch (l/100 km) kombiniert 6,9. CO2-Emission (g/km) kombiniert 183. Effizienzklasse D.
Eclipse Cross 1.5 Turbo-Benziner 120 kW (163 PS) Kraftstoffverbrauch (l/100 km) kombiniert 7,7–6,7. CO2-Emission (g/km) kombiniert 175–154. Effizienzklasse D–C.

Die Werte wurden entsprechend neuem WLTP-Testzyklus ermittelt und auf das bisherige Messverfahren NEFZ umgerechnet.

Die angegebenen Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007, VO (EU) 2017/1151 (für Benzin- und Dieselfahrzeuge) bzw. ECE R 101 (für Elektro- und Hybridfahrzeuge) unter Berücksichtigung des in Übereinstimmung mit dieser Vorschrift festgelegten Fahrzeugleergewichts ermittelt. Zusätzliche Ausstattungen, Wetterbedingungen und Fahrweise können zu höheren als den angegebenen Verbrauchs- sowie CO2-Werten führen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG
Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und von anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Ein Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen aller in Deutschland angebotenen neuen Personenkraftfahrzeugmodelle ist unentgeltlich an jedem Verkaufsort in Deutschland erhältlich, an dem neue Personenkraftfahrzeuge ausgestellt oder angeboten werden.
Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölfmal die Rallye Paris–Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Outlander Plug-in Hybrid ist das erste SUV Plug-in Hybrid mit Allradantrieb.

Die Deutschland-Zentrale der MMD Automobile GmbH (MMDA), des deutschen Importeurs von Mitsubishi Fahrzeugen, ist seit Dezember 2017 in Friedberg angesiedelt. Das europäische Entwicklungs- und Designzentrum von MMC ist sesshaft in Trebur.

Im Jahre 1977 begann in Rüsselsheim die Auslieferung der ersten Fahrzeuge mit den drei Diamanten im Kühlergrill. In der mittlerweile 40-jährigen Firmengeschichte von Mitsubishi Motors in Deutschland wurden insgesamt mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge verkauft. Heute sind rund 500.000 zugelassene Mitsubishi Modelle auf deutschen Straßen unterwegs. Die Mitsubishi Modelle werden in Deutschland von Händlern an mehr als 600 Vertriebs- und Servicestandorten angeboten.

Seit Anfang 2014 gehört die MMD Automobile GmbH mehrheitlich zur Emil Frey Gruppe Deutschland.


 




42.000 Euro für Kita „Hochlandstrolche“

 

Hessen/Gilserberg – Mit 42.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Gemeinde Gilserberg bei der der energetischen Modernisierung der Kindertagesstätte „Hochlandstrolche“. Dies teilte Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch in Wiesbaden mit: „Energieeffizienz ist einer der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende. Wir freuen uns, dass die Städte, Gemeinden und Landkreise dabei eine Vorbildfunktion übernehmen.“  
 
Bei der Modernisierung der Kita werden Dach, Außenwände und Kellerdecke gedämmt sowie Fenster und Beleuchtung ausgetauscht. Die Einsparung entspricht knapp 1300 Liter Heizöl und vier Tonnen CO2 pro Jahr.

Investitionen in die Energieeffizienz lohnen sich

„Investitionen in die Energieeffizienz lohnen sich“, sagte Al-Wazir. „Bei der energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäude sowie dem Neubau von besonders energieeffizienten Modellprojekten unterstützt das Land die Kommunen und Kreise auch im nächsten Jahr: 18,4 Millionen Euro stehen 2019 zur Verfügung, um Schulen, Kindergärten, Bürgerhäuser, Jugendzentren, Sportstätten und andere kommunale Gebäude der sozialen Infrastruktur so modernisieren zu lassen, dass sie deutlich weniger Energie verbrauchen.

 




Sébastien Sylvestre verstärkt die Huskies

 

 

Kassel, 12. Dezember 2018. Verstärkung für die Kassel Huskies: Aus der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) von Medvescak Zagreb wechselt Mittelstürmer Sébastien Sylvestre an die Fulda.

Der 25-jährige Franco-Kanadier wird, sollte die behördliche Genehmigung vorliegen, am Freitag beim Heimspiel gegen Ravensburg sein Debüt im blau-weißen Dress geben.

Sylvestre kam zur Saison 2017/18 nach Europa und lief damals für die Belfast Giants in der britischen EIHL auf.
Durch 75 Scorerpunkte, darunter 31 Tore, aus 56 Spielen machte er auf sich aufmerksam. Im Sommer dieses Jahres folgte dann der Sprung nach Zagreb, wo er unter anderem 12 Tore aus 24 Spielen verzeichnen konnte.
Die Huskies sind somit seine erste Station in Deutschland. Sylvestre wird für die Schlittenhunde zukünftig mit der Rückkennummer 10 auflaufen.
Rico Rossi, Sportlicher Leiter der Kassel Huskies: „Sébastien ist ein guter Goalgetter. Er weiß wie man gradlinig und mit viel Druck auf das gegnerische Tor spielt.“

Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir sind sehr glücklich, dass sich Sébastien für die Kassel Huskies entschieden hat. Er hatte noch Angebote von anderen Vereinen, wählte aber den Wechsel zu uns, was auch zeigt, dass die Huskies nachwievor einen guten Namen haben. Zudem arbeiten wir weiterhin mit Hochdruck an der Verbesserung unserer Mannschaft.“

Herzlich Willkommen in Kassel, Sébastien Sylvestre!


 

 





Ein erfolgreiches Footballjahr 2018 neigt sich dem Ende zu.

 

 

Die U19 der Kassel Titans war zusammen mit der U19 der Fulda Saints als eine Mannschaft in der U19 Landesliga Mitte angetreten. Gegner waren die Jugendmannschaften der Eschwege Legionäre/Schwalmstadt Warriors, Hanau Ravens und die Neuwied Raiders.

 

Der Spielplan legte leider fest, dass unsere Jugend erst am dritten Spieltag ins Geschehen eingreifen konnte. Auswärts ging es gegen die bis dahin ungeschlagenen Raiders aus Neuwied. In der ersten Hälfte merkte man unseren Jungs die fehlende Spielerfahrung an. Durch 2 Touchdowns im letzten Viertel konnte aber der erste von 4 Siegen eingefahren werden. Es folgten 2 Siege gegen Eschwege/Schwalmstadt und ein Sieg gegen die Hanau Ravens. Wegen der Absagen von Neuwied und Hanau fand leider nur ein Heimspiel in Kassel statt.

Letztlich konnte die Liga souverän und ungeschlagen mit der besten Offense und besten Defense gewonnen werden.

Im Herbst dann schafften es gleich vier unserer U 17 Jugendspieler in die Hessenpride, den Kader der Hessenauswahl und vertraten die hessischen Farben beim B-Turnier in Lübeck gegen Schleswig-Holstein und Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen. Auch dieses Turnier wurde gewonnen und somit der Wiederaufstieg in die A-Gruppe der U17 Auswahlmannschaften in Deutschland geschafft.

Ein Erfolg für unsere Jugend und ein Erfolg für die Jugendarbeit der Titans.

Nach der Saison ist vor der Saison – die Vorbereitungen für die Saison 2019 laufen.

Lust auf Football? Die U19 (Jahrgang 2000-2003) trainiert jeden Dienstag von 18:00 bis 20:30 Uhr in der Sporthalle der Willy-Brandt- und Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, Brückenhofstr. 88 in Kassel.

Sportsachen einpacken und einfach vorbeischauen.

 

Kassel Titans


 

 




Mit PKW im Rosdorfer Weg auf Polizisten zugefahren – Beamter gibt Schüsse aus Dienstwaffe ab, Auto gestohlen, Fahrer vermutlich unter Drogeneinfluss

 

Göttingen (ots) – Göttingen, Rosdorfer Weg Mittwoch, 12. Dezember 2018, gegen 02.25 Uhr

GÖTTINGEN (jk) – Ein vermutlich unter Drogeneinfluss stehender Autofahrer aus dem Landkreis Northeim ist Mittwochnacht (12.12.18) gegen 02.25 Uhr nach bislang vorliegenden ersten Erkenntnissen im Rosdorfer Weg vermutlich gezielt auf einen Polizisten zugefahren. Der Beamte gab daraufhin mehrere Schüsse auf das Fahrzeug aus seiner Dienstwaffe ab. Verletzt wurde dabei niemand.

Der Vorfall ereignete sich im Zusammenhang mit einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Der Polizist und sein Streifenkollege waren kurz zuvor wegen einer unsicheren Fahrweise auf den Wagen aufmerksam geworden und wollten den Fahrer deshalb anhalten und überprüfen.

Als der PKW schließlich nach mehreren gegebenen Anhaltesignalen im Rosdorfer Weg anhielt, ergriff der Beifahrer sofort die Flucht. Der 41 Jahre alte Mann aus Göttingen konnte nach kurzer Verfolgung ergriffen und festgenommen werden.

Der noch im Wagen sitzende 34-jährige Fahrer hingegen wollte sich vom Kontrollort entfernen. Hierbei fuhr er offenbar absichtlich auf den auf der Straße stehenden Beamten zu.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das Auto wenig später im Rosdorfer Wartbergring gestellt und der Fahrer überwältigt und festgenommen werden. Gegen den Zugriff setzte sich der 34-Jährige körperlich zur Wehr.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen stand der Mann zur Vorfallszeit vermutlich unter Drogeneinfluss. Die Überprüfung ergab auch, dass er aktuell nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der von ihm gefahrene rote Fiat Punto wurde außerdem am 04.12.18 in der Rudolf-Winkel-Straße gestohlen.

Der 41 Jahre alte Beifahrer kam am frühen Mittwochmorgen im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Der 34-jährige Fahrer befindet sich aktuell weiter in Polizeigewahrsam. Das 1. Fachkommissariat hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Hierzu gehört insbesondere auch die Rekonstruktion der genauen Geschehensabläufe. Zeugen werden deshalb gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.

Polizeiinspektion Göttingen





Suzuki Swift-Besitzerin erlebt böse Überraschung: Auto bei Unfallflucht erheblich beschädigt; Zeugen gesucht

 

Bei Unfallflucht am späten Montagabend (10.12.18) in der Brandaustraße in Kassel-Rothenditmold beschädigter Suzuki Swift. Polizei sucht Zeugen.

Kassel (ots) – Eine böse Überraschung erlebte am Montag eine 45-jährige Suzuki Swift-Besitzerin aus Kassel, als sie am späten Abend zurück zu ihrem in der Brandaustraße in Kassel-Rothenditmold abgestellten Auto kam. Ein Unbekannter war zwischenzeitlich gegen ihren Wagen gekracht, war aber von der Unfallstelle geflüchtet, ohne sich um den verursachten Schaden von rund 5.000 Euro zu kümmern. Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei suchen nun den Flüchtigen und erhoffen sich durch die Veröffentlichung des Falls, Hinweise von Zeugen auf den bislang unbekannten Fahrer oder sein Fahrzeug zu bekommen.

Die 45-Jährige hatte eine Streife des Polizeireviers Nord gegen 22:10 Uhr am Montagabend in die Brandaustraße gerufen. Der Unfallort befindet sich in Höhe der Hausnummer 10, kurz bevor die Straße vor den Bahngleisen eine scharfe Linkskurve beschreibt. Wie das Unfallopfer gegenüber den Beamten vor Ort schilderte, hatte ihr Wagen nur für rund drei Stunden in Fahrtrichtung der Bahngleise am rechten Fahrbahnrand gestanden. In dieser Zeit muss der bislang unbekannte andere Verkehrsteilnehmer mit seinem Fahrzeug gegen ihr Auto gekracht sein. An dem Swift war im vorderen linken Bereich ein erheblicher Schaden entstanden (siehe Foto des beschädigten Swifts). Der Wagen war sogar nicht mehr fahrbereit und musste später abgeschleppt werden. Auf welche Art und Weise der Unbekannte den Suzuki Swift beschädigte, ist derzeit unklar.

Die Ermittler der Unfallfluchtgruppe bitten Zeugen, die den Unfall möglicherweise beobachtet haben oder Hinweise auf den flüchtigen Verursacher geben können, sich unter der 0561 – 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu. Datenschutzerklärung