KSV dreht Spiel und siegt am Ende klar

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Kassel/OPI – Der KSV ist Zuhause weiter unbesiegt. Zwar mussten die Löwen einen 0:1 Rückstand aufholen und siegten am Ende verdient mit 4:1 durch die Tore von Brian Schwechel, Marco Dawid und einem Doppelpack von Sebastian Schmeer. 1150 Zuschauer feierten Ihre Mannschaft, die zeigte, dass diese auch Rückstände drehen kann.

Trainer Cramer musste die Mannschaft umbauen, denn Stamm Keeper Niklas Hartmann fehlte Krankheitsbedingt. Für Ihn stand gestern Niklas Neumann zwischen den Pfosten. Auch musste Tim-Philipp Brander nach einer Verletzung gegen Flieden gestern pausieren. Seine Position übernahm Janik Ziegler.

Die Löwen waren die Spiel bestimmende Mannschaft doch wieder schlichen sich immer kleine Ungenauigkeiten in das Spiel des KSV. Durch einen individuellen Fehler von Jan-Philipp-Häuser, der den Ball an Valon Ademi verlor, gingen die Gäste, nach einem schönen Pass auf Manuel Todt, der Niklas Neumann überwand, in der achten Minute mit 1:0 in Führung.

Dieser Treffer hatte offenbar Wirkung gezeigt und die Ordnung ging zeitweise verloren. So kamen die Gäste immer wieder gefährlich vor das Tor der Löwen. Ihrem Torwart verdankten die Hausherren einen nicht noch höheren Rückstand hinnehmen mussten. Er verhinderte in letzter Sekunde den 2:0 Rückstand als Wolfgang Klaus allein vor Ihm auftauchte. Als wenn das noch nicht genug gewesen wäre, rettete Sergej Evljuskin in aller höchster Bedrängnis gegen Ademi. Es hatte den Anschein als wäre das Selbstvertrauen dahin, denn bis zur 27 Minute konnte man nur einen Torschuss des KSV verbuchten.

Was brachte den KSV zurück ins Spiel? Einfache und sichere Pässe. Nach einer schönen Kombination konnte Evljuskin den Ball an der Torauslinie auf Brian Schwechel flanken der nur noch den Kopf hinhalten musste und es stand 1:1. Ein großartiges Tor! Dieser Ausgleichstreffer belebte das Spiel des KSV und es ergaben sich weitere dicke Chancen. So hatten Häuser (32.) und Adriano-Bravo Sanchez (33.) den Führungstreffer auf den Füßen doch war es dann kurz darauf in der 41. Minute Marco Dawid der die Löwen in Führung brachte. Doch war Trainer Cramer nebst der Zuschauer erbost über den Schiedsrichter, denn ein fälliger Elfmeter Pfiff in der 38. Minute blieb aus, als Häuser unsanft im Strafraum zu Boden ging. Auch nach dem Führungstreffer hätte es einen Strafstoß für den KSV geben müssen, doch auch dieser Pfiff blieb aus. Somit ging es mit nur einer 2:1 Führung in die Pause.

Was vertreibt Ärger über ausgebliebene Pfiffe? Richtig, Tore. So ging es auch schnell, denn das 3:1 für die Löwen brauchte nur 45 Sekunden. Bravo Sanchez machte eine großartige Gerd Müller Drehung und sein Pass landete genau auf dem Kopf von Sebastian Schmeer, der den Ball Mustergültig ins Tor köpfte. Klarer Spielstand mag man denken, doch dem war nicht so. Der FC Ederbergland steckte nicht auf und arbeitete sich zurück ins Spiel. so verfehlte ein Kopfball von Robin Wissemann nur knapp das Tor und Neumann zeigte eine Glanzparade gegen Lukas Guntermann in der 57. Minute.

Das war aber dann auch schon das Ende der Bemühungen, denn der KSV übernahm ab dem Zeitpunkt dann endgültig die Kontrolle und ließ den Gegner kaum noch über die Mittellinie kommen. Der KSV arbeitete jetzt mehr über die Flügel und konnte die Abwehr immer wieder aushebeln. Doch das 4:1 fiel am Ende durch einen Strafstoß, denn ein Spieler der Gastmannschaft hatte den Ball mit der Hand gespielt. Den Elfmeter verwandelte Sebastian Schmeer wie auch letzte Woche gegen Flieden eiskalt. Auf den Schlusspfiff hätte er sogar noch einen Dreierpack schnüren können, doch der Ball segelte knapp über das Tor. Der KSV siegte am Ende Hochverdient.

KSV Hessen Kassel:

Neumann – Häuser (68. Voss), Merle, Evljuskin, Ziegler – Brill (79. Milloshaj) – Dawid, Schwechel, Bravo Sanchez (79. Unzicker), Najjar – Schmeer

SC Ederbergland:

Geiss – Klaus, Ricka (54. Voelker), Dreher, Guntermann – Moellmann, Miß (65. Kamm), Wissemann (77. Lange) – Ademi, Hidic – Todt SR: Velten (Schöffengrund) –

Zuschauer: 1150

Tore:

0:1 Todt (8.), 1:1 Schwechel (28.), 2:1 Dawid (41.), 3:1 Schmeer (46.), 4:1 Schmeer (73., Handelfmeter) Gelbe Karten: Brill / –

 

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