Schüsse in der Kasseler Karlsaue; Polizei nimmt 42-jährigen Betrunkenen mit Schreckschusswaffe fest

 

 
 
Karlsaue Kassel

Kassel (ots) – Am Freitagabend feuerte ein Mann in der Grünanlage der Orangerie in Kassel mehrere Schüsse mit einer Schreckschusswaffe ab. Zwar verletzte er niemanden damit, jedoch verängstigte er andere Parkbesucher, die daraufhin die Kasseler Polizei verständigten. Diese konnten den offenbar angetrunkenen Mann widerstandslos festnehmen und auch die Waffe bei ihm auffinden.

Wie ein 39-jähriger Zeuge aus Kassel am 2. November, gegen 20:30 Uhr, der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen berichtete, würde eine männliche Person in der Karlsaue in Kassel mit einer Schreckschusswaffe um sich schießen. Die sofort alarmierten Streifen begaben sich in die Grünanlage und fahndeten nach dem Täter. Aufgrund der Personenbeschreibung, die den Beamten nach der Zeugenaussage vorlag, konnten sie die verdächtige Person in der Aue ausmachen. Als sie sich dem Mann näherten, hatte dieser die Schreckschusspistole noch in der Hand. Den Polizisten gelang es, den Täter zu entwaffnen und Handschellen anzulegen. Dabei nahmen sie deutlichen, von ihm ausgehenden, Alkoholgeruch wahr. Außerdem hatte der 42-jährige Schütze aus Kassel in einer Umhängetasche noch eine Packung Patronen dabei. Die Streife stellte Waffe und Munition sicher und transportierte den Festgenommenen auf die Wache. Die weiteren Ermittlungen führt das für Waffendelikte zuständige Kommissariat K11 der Kasseler Kripo.

Da der Mann nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheines ist, ist er auch nicht zum Führen der Pistole berechtigt gewesen. Er muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten und ihm droht aufgrund seiner Schussabgabe in der Öffentlichkeit zudem eine empfindliche Geldbuße bis zu 10.000 Euro.

Polizeipräsidium Nordhessen

 

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