Berlin lässt sich von hohem Rückstand nicht abschrecken und besiegt Ludwigsburg mit 86:80

 

ALBA BERLIN behält durch das 86:80 auch im vierten Ligaspiel die weiße Weste. Die Gäste können einen 16-Punkte-Vorsprung im zweiten Viertel nicht zu ihren Gunsten nutzen.

Spielverlauf und Wendepunkt: Ludwigsburg startet besonders von der Dreierlinie (5 von 6) heiß in die Partie und sah sich so nach zehn Minuten mit 31:16 in Front.

Ab der Mitte des 2. Viertels zog Berlin in der Defensive an und drückte offensiv gleichzeitig so auf das Gaspedal, dass der Vorsprung schon zur Halbzeit egalisiert wurde (43:43).

Kurz nach der Pause musste Berlins Spielmacher Peyton Siva die Halle nach einer unglücklichen Kollision mit Malcolm Hill mit einer Rippenverletzung verlassen – gute Besserung Peypey! Die Albatrosse ließen sich davon aber nicht abschrecken und legten im Schlussabschnitt durch eine Flugshow – vier Angriffe in Folge wurden per Dunking oder Alley-Oop abgeschlossen – den Grundstein zum Sieg (75:67, 35.).

Zahlen, bitte: Die Hauptstädter passten etwas besser auf den Ball auf (16 vs. 22 Turnover) und erspielten sich so die nötigen zusätzlichen Würfe in der engen Partie.

Spieler der Partie: Auch wenn insgesamt zehn Spieler zweistellig punkteten, stach Luke Sikma mal wieder heraus: 13 Punkte, zehn Rebounds und sechs Assists gab es für den letztjährigen Liga-MVP.

Die Deutschen: Unter den Augen von Bundestrainer Henrik Rödl kam Niels Giffey auf zehn Zähler und auch Johannes Thiemann empfahl sich mit acht Punkten beim Comeback gegen das Ex-Team.

Wie geht’s weiter: Berlin steht im Eurocup eine beschwerliche Reise ins russische Krasnodar bevor, um dann am Samstag die BG Göttingen in der Hauptstadt zu empfangen. Ludwigsburg darf zweimal in Folge zu Hause ran: unter der Woche ist Anwil Włocławek (Polen) zu Gast, am Wochenende dann s.Oliver Würzburg.

 

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