Hessen ist und bleibt Spitze im Ökolandbau

 

Hessen/Wiesbaden – Seit 2013 ist die Ökoanbaufläche um fast 50 Prozent gestiegen.“Die Politik der Hessischen Landesregierung trägt weiter Früchte. Ab nächstem Jahr werden in Hessen 112.500 Hektar von 2.250 Betrieben ökologisch bewirtschaftet. Damit sind 14,5 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Hessen Öko. Das ist ein überwältigender Erfolg unseres Ökoaktionsplans und unserer konsequenten Politik der letzten fünf Jahre“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz, die heute die neuen Anmeldezahlen zur Öko-Förderung verkündete. Der Bundesdurchschnitt liegt bei lediglich 8,2 Prozent der Anbaufläche. Hessen festigt damit seine Vorreiterrolle und seine Position im Spitzenfeld unter den Bundesländern.

„Allein im Vergleich zum Vorjahr haben wir einen Flächenzuwachs von 10.000 Hektar. Seit 2013 ist die Ökoanbaufläche von 9,9 Prozent auf 14,5 Prozent, und damit sogar um fast 50 Prozent in fünf Jahren gestiegen“, freute sich Ministerin Hinz. Dazu hat die gezielte Förderung durch den hessischen Ökoaktionsplan maßgeblich beigetragen. Landwirtschaftliche Betriebe, die auf Öko umstellen, erhalten erhöhte Flächenprämien sowie umfassende wirtschaftliche und agrarische Beratung.

„Die Umstellung und Ausweitung beim Ökolandbau ist eine bewusste Entscheidung der landwirtschaftlichen Betriebe. Sie sehen, dass es auch wirtschaftlich Sinn macht biologisch anzubauen und möglichst regional zu vermarkten“, so die Ministerin weiter. Gleichzeitig sind die naturnahen Verfahren und der Verzicht auf chemischen Dünger ein großer Gewinn für die Umwelt in diesem Land. „Wir wollen Ökomodellland werden und sind dabei schon auf einem guten Weg. Das ist auch gut für die Landwirtinnen und Landwirte: Die Nachfrage nach Bioprodukten steigt und die Landwirtschaft kann auf stabile Preise und ein zukunftssichere Existenz setzen“, sagte Hinz.

„Wir wollen mehr Bio aus Hessen für Hessen. Das wünschen sich die Verbraucherinnen und Verbraucher und das ist gut für unsere Umwelt. Denn der Ökolandbau bietet den schonendsten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen: Boden, Wasser und Luft werden geringer belastet und es gelten die höchsten Standards beim Tierwohl“, sagte Ministerin Hinz.

 

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