Frankfurter Immobilienbranche sieht nach wie vor Bedarf an neuen Baugrundstücken für Hochhäuser und Gewerbeflächen

 

(ffm) Am zweiten ExpoReal Tag standen aktuelle Projekt- und Quartiersentwicklungen im Fokus der Gespräche. Am Morgen des 9. Oktober präsentierten die Standpartner des städtischen Gemeinschaftsauftrittes ausgewählte Projekte im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Oliver Schweben, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, diskutierte dabei mit Vertretern der Projektentwickler über das neue Frankfurt unter dem Motto „Altstadt und Skyline im Wandel“. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert über die einzigartigen Facetten, die das Frankfurter Stadtbild auszeichnen. „Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung von Hochhäusern in der heutigen Zeit ist, dass eine monostrukturierte Nutzung, wie sie bei Hochhäusern in der 70er und 80er Jahren üblich war, sich heute in eine Hybridnutzung gewandelt hat“, sagte Oliver Schwebel. Diese Nutzungsform („Mischnutzugsobjekt“) beinhaltet eine Mischung von Wohnen, Büroräumen, Hotels oder auch Einzelhandel in einem Hochhaus. In den zurzeit in Bau befindlichen Projekten wird man daher auch Nutzungsformen wie Fitnessstudios, Co-Working Spaces oder Skybars vorfinden.

Das Stadtbild ist aktuell von einer Vielzahl von Projektentwicklungen gezeichnet. Die neue Altstadt ist eröffnet. Projekte wie OMNITURM oder Marienturm stehen kurz vor der Fertigstellung, bei den Projekten wie RIVERPARK Tower, Tower ONE oder THE SPIN sollen die Bauarbeiten bis 2021 abgeschlossen sein. Damit auch zukünftig neue Hochhausprojekte in Frankfurt am Main realisiert werden können, wünschen sich alle Beteiligten die zusätzliche Ausweisung von Grundstücksflächen für weitere Hochhaus-Projekte. Das starke Wachstum der Stadt und auch die zusätzlichen Bedarfe aus dem Brexit lassen die Immobilienbranche auf eine stabile Nachfrage in der Zukunft hoffen.

Bei der Realisierung ihrer Türme streben alle Projektentwickler eine sehr hohe LEED-Zertifizierungsklasse an. Das LEED-Modell (Leadership in Energy and Environmental Design) ist ein international anerkanntes Zertifizierungssystem, das seit zehn Jahren Maßstäbe für die Entwicklung und Planung von ökologisch extrem leistungsstarken Gebäuden steht.

Bereits nach zwei Tagen zieht der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank eine positive Bilanz über den diesjährigen Gemeinschaftsauftritt der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung: „Das Interesse am Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main und seinen innovativen Immobilien-Projekten ist weiterhin ungebrochen. Die Stadt befindet sich in Hinblick auf Arbeitsplatz- als auch Einwohnerzahlen auf einem massiven Wachstumspfad. Das ist für internationale Investoren hochattraktiv, insbesondere da diese Eigenschaften durch eine zentrale Lage in Europa und politische Stabilität ergänzt werden“, sagte Markus Frank.

Stadt Fffm

 

 

 

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