Tierschutz-Appell an Katzenhalter: #RegistrierDeinTier

 

 

Zum Internationalen Tag der Katze appelliert der Deutsche Tierschutzbund an alle Katzenhalter, ihre Tiere nach dem Chippen auch registrieren zu lassen. Der Verband hat dazu die Kampagne #RegistrierDeinTier (www.registrier-dein-tier.de) gestartet. Mehr als die Hälfte aller Katzen und Hunde sind derzeit nicht in einem Haustierregister registriert*. Wird ein vermisstes Tier von einem Finder aufgegriffen oder landet im Tierheim, ist es jedoch ohne Registrierung schwierig, den Halter ausfindig zu machen.

 

„Insbesondere Besitzer von Katzen kennen die Sorge, wenn ihre Lieblinge nicht wie gewohnt nach Hause kommen. Es kommt leider vor, dass neugierige Katzen in Kleintransporter oder andere Fahrzeuge springen und so unbemerkt kilometerweit transportiert werden. Andere gehen „nur“ auf Wanderschaft, finden aber eventuell nicht von selbst zurück nach Hause“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Die Tierschützer empfehlen daher Katzen zum Schutz mit einem Mikrochip beim Tierarzt kennzeichnen zu lassen und sie im Anschluss bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, zu registrieren.

 

Katzen verschwinden am häufigsten

Mit dem Motiv und dem Slogan „Lass Deine Katze nicht einfach verschwinden.“ macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam.
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen. So ist es nicht verwunderlich, dass es sich bei 88 Prozent der Vermisstmeldungen, die beim Haustierregister FINDEFIX eingehen, um vermisste Katzen handelt. Dabei spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass Katzen mit Freigang – anders als Hunde – alleine draußen unterwegs sind. Insbesondere wenn die Katze dann an einem weiter entfernten Ort aufgegriffen wird, ist eine Zuordnung zum Besitzer kaum noch möglich. Kennzeichnung und Registrierung sind hier die einzige Chance. Dabei wird gerade Letztere oft vergessen, da der Halter nach der Kennzeichnung durch den Tierarzt in der Regel selbst dafür verantwortlich ist, die auf dem Mikrochip gespeicherte 15-stellige Nummer mit weiteren Daten zum Tier und dem eigenen Kontakt in einem Haustierregister zu hinterlegen. Dies geht bei FINDEFIX einfach und kostenfrei auf www.findefix.com oder mit einem schriftlichen Anmeldebogen. „Nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen – Kennzeichnung und Registrierung – kann sicherstellen, dass ein entlaufenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammen finden. Lassen Sie Ihr Tier nicht einfach verschwinden“, appelliert Furler-Mihali.

 

* Quelle: Umfrage des Bonner Marktforschungsanbieters OmniQuest im Auftrag des Deutschen Tierschutzbundes (2018)

 

 

 

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