Atemwegsbeschwerden bei zehn Menschen wegen Reinigungsmittel

 

 

Frankfurt (dpa/lhe)
Ein chemisches Reinigungsmittel hat in einem Ärztezentrum in Frankfurt-Rödelheim zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr geführt. Etwa 45 Menschen seien am Montag in dem Gebäude oberhalb eines Flures in Sicherheit gebracht worden, nachdem der Stoff in einem Fahrstuhl aufgetreten sei, sagte ein Polizeisprecher. Das Mittel sei stärker als herkömmliches Reinigungsmittel. Zehn Menschen hätten über leichte Atemwegsbeschwerden geklagt und seien vor Ort behandelt worden. Eine akute Gefahr habe nicht bestanden.
Ein Sprecher der Feuerwehr sprach von einem beißenden Geruch im Treppenhaus. Der Stoff wurde dort nach Angaben der Feuerwehr aufgenommen. Nachdem der Flur gelüftet wurde, konnten die Patienten dem Polizeisprecher zufolge das Haus wieder verlassen. Die Polizei prüft nun, ob das Reinigungsmittel möglicherweise fahrlässig oder vorsätzlich dorthin gebracht wurde. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 70 Kräften und 27 Fahrzeugen im Einsatz. Der Schaden war zunächst noch offen.

 

 

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