Eigenanteil in Pflegeheimen: Hessen unter dem Durchschnitt

 

 

Beim Eigenanteil, den Patienten für die Pflege in Pflegeheimen zahlen müssen, liegt Hessen leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt. Zwischen den Bundesländern gibt es aber weiter erhebliche Unterschiede. Am günstigsten ist es demnach in Thüringen mit durchschnittlich 237,19 Euro im Monat, am teuersten in Berlin mit 872,50 Euro. In Hessen beträgt der Eigenanteil im Schnitt 591,37 Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Im bundesweiten Schnitt betrug dieser je Einrichtung einheitliche Eigenanteil zum Stichtag 1. April 602,13 Euro. Über dem Durchschnitt liegen sieben Länder, darunter neun Länder inklusive Hessen.

Pflegebedürftige oder die Angehörigen müssen den Eigenanteil leisten, weil die Pflegeversicherung – anders als die Krankenversicherung – nur einen Teil der Kosten trägt. Selbst zahlen müssen sie daneben auch für die Unterkunft mit Zimmerreinigung und Verpflegung. Dazu kommen umgelegte Kosten für Investitionen zum Beispiel in Umbauten und Modernisierungen ihres Heims sowie teils für Azubi-Vergütungen.

 

 

 

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