Neue Aufgabe für Ex-documenta-Geschäftsführerin

 

 

Annette Kulenkampff. Foto: Uwe Zucchi/Archiv

Die frühere documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff hat eine neue Aufgabe in Frankfurt übernommen. Sie sei seit dem 1. Juli Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, sagte ein Institutssprecher am Dienstag. Die Einrichtung gehört zur Technischen Universität Dortmund. Direktor und Gründer ist der Architekt Christoph Mäckler. Zuvor hatten mehrere Medien über den Wechsel Kulenkampffs berichtet.

Ziel des Instituts ist es nach eigenen Angaben, das Leitbild eines nachhaltigen, dauerhaften und schönen Bauens für städtebauliche Planung in Deutschland zu etablieren. Kulenkampffs Aufgabe werde sein, eine Niederlassung des Instituts in Frankfurt am Main aufzubauen, zu organisieren und den Aktionsradius des Instituts zu erweitern, sagte Mäckler. Nach zehnjähriger Arbeit seien die Aufgaben des Instituts derart umfangreich geworden, dass eine professionelle Geschäftsführung sinnvoll erscheine.

Kulenkampff hatte 2014 die Geschäftsführung der weltweit bedeutendsten Ausstellung für moderne Kunst in Kassel übernommen. Nachdem die documenta 14 im vergangenen Jahr ein Defizit von 5,4 Millionen Euro erzielte, gab die Kunsthistorikerin im Frühjahr ihr Amt auf.

 

 

 

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