Gartenblumen: Mittagsblume

 

Standort und Boden

Die Mittagsblumen sind ein Anblick, an dem man sich niemals sattsehen mag. Sie blühen in vielfältigen Farben und leuchten in jedem Blumenbeet. Ihnen gefallen trockene und warme Standorte im Beet und sind daher auch sehr gut für einen Steingarten geeignet. Wichtig ist, dass der Boden nicht humusreich ist und sehr durchlässig für Wasser sein sollte. Am optimalsten geben Sie eine Schicht Kies mit in den Boden.

Aussaat und Pflanzung

Wenn Sie die Mittagsblumen sehr früh in der Blüte sehen wollen, sollten Sie die Pflanzen schon ab Mitte März vorkultivieren. In den Anzuchttopf setzen Sie am besten 5 Samen in normale Anzuchterde. Diese sollten Sie mit Kies und Sand in einem Mischungsverhältnis von eins zu drei in die Töpfe füllen. Halten Sie die Temperatur um die 20 Grad Celsius und wenn alles funktioniert hat keimen die Samen nach ungefähr 2 Wochen. Stellen Sie die Pflanzen dann an einen hellen und sonnigen Ort und lassen Sie die Erde nicht zu feucht werden. Die Mittagsblumen können Sie dann nach den Eisheiligen ins Freiland setzen. Ab Mitte Mai können Sie auch die Blumen direkt aussäen

Pflege

Die Mittagsblumen benötigen wenig Pflege, da diese einen minimalen Wasserbedarf haben. Vergessen Sie aber trotzdem nicht die Zugabe von Wasser wenn es zu langen Trockenperioden kommt. WICHTIG: Keine Zugabe von Dünger oder Nährstoffen, denn sonnst werden die Blumen blühfaul.

Vermehrung

Wollen Sie Mittagsblumen vermehren dann sollten Sie dies durch Aussaat machen. Das Saatgut können Sie entweder im Gartencenter kaufen oder aus den welken und gereiften Blüten selber sammeln. Lagern Sie die Samen dann kühl und trocken an einem dunklen Platz. Säen Sie die Samen wie vorangegangen beschrieben aus.

 

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