Landtage befassen sich mit dem Fall Susanna

 

 

Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen. Foto: Hendrik Schmidt/Archiv

Rund drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna aus Mainz beschäftigen sich die Landtage in Hessen und Rheinland-Pfalz heute mit den Ermittlungen der Polizei in dem Fall. Hessens Innenminister Peter Beuth und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (beide CDU) werden in Wiesbaden (10.00 Uhr) ihre Erkenntnisse vortragen und sich bei einer Sondersitzung von Innen- und Rechtsausschuss den Fragen der Abgeordneten stellen.

In Mainz wird Justizminister Herbert Mertin (FDP) (ab 14.30 Uhr) auf Antrag der CDU-Opposition im Rechtsausschuss zum Sachstand in dem Mordfall befragt. Das Innenministerium wird voraussichtlich auch vertreten sein.

Die 14-Jährige war Ende Mai in Wiesbaden vergewaltigt und umgebracht worden. Tatverdächtig ist der Iraker Ali B. Er sitzt in Frankfurt in Untersuchungshaft. Der Flüchtling hat die Tötung von Susanna bei einer Vernehmung gestanden, er leugnet jedoch die Vergewaltigung.

Die Tat soll sich nach Erkenntnissen der Ermittler am Abend des 22. Mai oder in der darauffolgenden Nacht ereignet haben. Am Tag darauf meldete die Mutter die Schülerin in ihrem Wohnort Mainz als vermisst. Als Tage später eine Bekannte von Susanna der Mutter sagte, dass ihre Tochter tot sei und die Leiche an einem Bahngleis in Wiesbaden liege, wechselte die federführende Zuständigkeit zur Polizei Wiesbaden.

 

 

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