Zecken-Bisse in ganz Deutschland gefährlich

 

 

Titelbild Senioren Ratgeber Juni 2018. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52278 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Wort & Bild Verlag – Senioren Ratgeber“

Baierbrunn (ots) – Auch wenn sich diese Meinung hartnäckig hält – dass gefährliche Zecken nur im Süden Deutschlands leben, ist ein Irrtum. Darauf weist das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ hin. Zwar krabbeln Zecken mit FSME-Virus bevorzugt in Bayern, Baden-Württemberg sowie Teilen Thüringens und Hessens. Doch Zecken übertragen auch Borrelien. Diese Bakterien können eine Borreliose hervorrufen – und das ist eine deutschlandweite Gefahr.

Bis zu 30 Prozent der Zecken tragen Borrelien. Gegen eine Borreliose hilft nur Wachsamkeit: Tritt in den Tagen nach dem Stich eine Hautrötung auf, sollte man unbedingt zum Arzt gehen. Mitunter zeigt sie sich erst nach Wochen. Der Arzt verschreibt dann Antibiotika. Auch unklares Fieber oder plötzliche Schmerzen an Gelenken empfiehlt es sich abklären zu lassen, um Borreliose frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

In FSME-Gebieten sind bis zu fünf Prozent der Zecken mit dem Erreger der Gehirnentzündung infiziert. Vor FSME schützt eine Impfung. Der aktuelle „Senioren Ratgeber“ räumt mit weiteren verbreiteten Irrtümern über Zecken auf und erklärt, was man gegen die Blutsauger tun kann.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 6/2018 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

Wort & Bild Verlag – Senioren Ratgeber

 

 

 

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