Internationaler Teilchen-Beschleuniger: Bau seit einem Jahr

 

 

Mit Spezialmaschinen bohren Arbeiter Löcher für Betonverankerungen in der Baugrube für den Teilchenbeschleuniger. Foto: Frank Rumpenhorst

Eine der weltweit größten Anlagen physikalischer Grundlagenforschung entsteht seit rund einem Jahr in Darmstadt. Spatenstich für die internationale Teilchen-Beschleunigeranlage Fair nordöstlich des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung war am 4. Juli 2017. Der volle Betrieb der Anlage, die weltweit als einzigartig gilt, soll 2025 aufgenommen werden, wie GSI-Sprecher Ingo Peter sagt.

Mit der Anlage wollen Wissenschaftler aus aller Welt Geheimnisse aus der Zeit nach dem Urknall von vor 13,8 Milliarden Jahren lüften und herausfinden, wie sich das Universum entwickelt hat. Das Investitionsvolumen beträgt fast 1,4 Milliarden Euro und wird von neun Partnerländern getragen. Herzstück wird ein unterirdischer, 1,1 Kilometer langer Ringbeschleuniger. In ihm werden kleinste, elektrisch geladene Teilchen auf ein extrem hohes Tempo von 99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit gebracht.

 

 

 

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