Fußgänger bei Unfall mit Tram und Auto offenbar im Glück: 58-Jähriger kam mit eher leichten Verletzungen davon

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Kassel (ots) – Offenbar großes Glück hatte ein 58 Jahre alter Fußgänger aus Kassel, der heute Morgen in der Holländischen Straße, Höhe Ludwigstraße erst mit einer Tram zusammenstieß und anschließend gegen ein vorbeifahrendes Auto zurückgeschleudert wurde. Der 58-Jährige war ansprechbar, ein Rettungswagen brachte ihn mit verhältnismäßig leichten Kopfverletzungen in ein Kasseler Krankenhaus. Auch der 49 Jahre alte Fahrer der RegioTram kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Ein Ersatzfahrer setzte die Fahrt in Richtung Vellmar fort.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, war die Unfallstelle ab dem Zusammenstoß um 10 Uhr für rund 30 Minuten teilgesperrt. Sowohl die stadtauswärts führende Tramstrecke als auch der linke der beiden stadtauswärtsführenden Fahrstreifen mussten gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen im dortigen Bereich. Nach aktuellem Ermittlungsstand parkte der 58-Jährige seinen Wagen am rechten Fahrbahnrand der Holländischen Straße, stieg aus und lief über die beiden Fahrstreifen. Beim Betreten des Gleiskörpers übersah er die von links kommende RegioTram und stieß seitlich im Frontbereich gegen diese. Von dieser zurückgeschleuderte prallte er gegen die Fahrerseite eines vorbeifahrenden Autos und stürzte anschließend auf die Straße.

Wie die Beamten angeben, entstanden weder an der Tram noch am vorbeifahrenden Auto Sachschäden. Die weitere Unfallsachbearbeitung wird nun die Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte übernehmen.

Polizeipräsidium Nordhessen

 

 

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