Film-Bösewicht Rudolph: Für Medien elegant, sonst im Jogger

 

 

Claude-Oliver Rudolph beim Probenauftakt der Bad Hersfelder Festspiele. Foto: Uwe Zucchi

Film-Bösewicht Claude-Oliver Rudolph fällt bei Medien-Terminen oft mit seinem eigenwillig-eleganten Kleidungsstil auf – inklusive Sonnenbrille bei jeder Wetterlage. Doch privat und wenn’s zu Bühnenproben geht, mag es der Schauspieler am liebsten leger.

«Sonst laufe ich nur im Jogger rum», bekennt er. Jogginganzüge seien seine bevorzugten Arbeitsklamotten. «Aber wenn die Medien da sind und Interviews anstehen – dann natürlich immer elegant. Das mache ich nur für euch, nicht für mich», sagt Rudolph.

Bei einer Leseprobe zu den Bad Hersfelder Festspielen erschien der Schauspieler vor wenigen Tagen in hellblauem Anzug, mit creme-farbenem Schal und verspiegelter Sonnenbrille.

Auch wenn er mit seiner markanten Erscheinung und der Figur eines Türstehers für Aufsehen sorgt, sagt Rudolph: «Ich inszeniere mich nicht, ich bin so. Die Grenze zwischen mir und meinem Spiel ist so dünn wie eine Zellmembran.»

Bei den Festspielen (6. Juli – 2. September) spielt er einen Kapitän im Eröffnungsstück «Peer Gynt», ein Werk nach der alten norwegischen Sage des Lyrikers Henrik Ibsen. Rudolph zeigte auch schon in einem James-Bond-Film sein Können und gilt als Charakterkopf.

 

 

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