Hessens Metallindustrie weiter optimistisch

 

 

Nach einem Umsatzrekord im vergangenen Jahr zeigt sich die hessische Metall- und Elektroindustrie weiterhin optimistisch.

In ihrer Frühjahrsumfrage schätzten 99 Prozent der teilnehmenden Unternehmen ihre gegenwärtige Geschäftslage mindestens als befriedigend ein, wie der Branchenverband Hessenmetall am Freitag in Frankfurt berichtete.

Rund 90 Prozent bezeichneten ihren Auftragsbestand mindestens als ausreichend groß.

23 Prozent rechneten bis zum Herbst mit einer Verbesserung bei den Bestellungen, 62 Prozent erwarten keine Änderung und nur 15 Prozent eine Abnahme.

Die Industrie müsse einen gewaltigen Strukturwandel stemmen, erklärte Hessenmetall-Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert.

«Die digitale Transformation, eine steigende Dienstleistungsintensität und neue Mobilitätskonzepte wirken sich direkt auf unsere Industrie aus.»

Als Zulieferer der Autoindustrie müssten viele Unternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen und benötigten dafür umfassenden Spielraum für Investitionen.

Mit der mobilen Zukunft will sich der Verband am kommenden Dienstag bei seinem Hessenforum in Offenbach beschäftigen.

 

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