Spielplanvorschau Juni 2018 des Staatstheaters Kassel

 

 

PREMIEREN

 

  1. Theater-Jugendorchester-Projekt

ELOISE

Eine Oper für junge Menschen in zwei Akten von Karl Jenkins. Text: Carol Barratt. Deutsche Übersetzung von Hanna Francesconi

Musikalische Leitung und Choreinstudierung: Maria Radzikhovskiy, Inszenierung: Janis Knorr, Bühne: Sibylle Pfeiffer, Kostüme: Ariella Karatolou, Dramaturgie: Christian Steinbock

Mit dem 14. Theater-Jugendorchester des Staatstheaters Kassel und dem CANTAMUS-Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters Kassel

Als die Königstochter Eloise zur Welt kommt und getauft werden soll, geben ihre Eltern ein großes Fest. Doch neben den geladenen Gästen erscheint auch die Hexe Volhek und fordert ein ehemals gegebenes Versprechen ein: Wenn dem Königspaar je eine Tochter geboren würde, so müsse es ihre sieben Söhne Volhek übergeben. Die Hexe Volhek nimmt die Jungen mit sich und verwandelt sie. Des Nachts dürfen sie zwar weiterhin Prinzen sein, bei Tage aber werden sie in Schwäne verwandelt. Siebzehn Jahre später kommt Eloise hinter das Geheimnis ihrer zerrissenen Familie und macht sich auf den Weg, um ihre Brüder zu erlösen. Doch die Steine, die Volhek Eloise dabei in den Weg legt, sind kaum zu überwinden. Und die Zeit wird immer knapper …

Es ist eine norwegische Legende, aus der der englische Komponist und Rockmusiker Karl Jenkins seine Oper schuf und damit eine Geschichte auf die Bühne brachte, in der das Suchen und Finden der eigenen Persönlichkeit im Mittelpunkt steht – eine Coming-of-Age-Story, wie geschaffen für kreatives und lebendiges Musiktheater von jungen Menschen für junge Menschen.

Premiere: Samstag, 9. Juni, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

 

Choreografische Werkstatt 2018

Mit Tänzer_innen des Staatstheaters Kassel

In der choreografischen Werkstatt erwarten die Zuschauer, wie in den vergangenen Jahren, eigene Stücke der Tänzerinnen und Tänzer des Staatstheaters Kassel, welche sowohl als Choreograf_innen als auch als Tänzer_innen zu erleben sind.

Premiere: Samstag, 9. Juni, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

weitere Vorstellung: Samstag, 16. Juni, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

 

 

KONZERTE

 

  1. Sinfoniekonzert

Vincenzo Bellini: Sinfonia zu „Norma“

Richard Wagner/Felix Mottl: Wesendonck-Lieder WWV 91

Arnold Schönberg: „Pelleas und Melisande“ Sinfonische Dichtung op. 54

Dirigent: Francesco Angelico, Solistin: Janina Baechle (Alt)

Bellini und Wagner in einem Konzert? Das mag auf den ersten Blick verwundern. Stehen hier nicht musikalische Italianità gegen deutsche Bedeutungsschwere? Richard Wagner selbst wäre darüber durchaus anderer Ansicht: Er bewunderte Bellini für die unendliche Melodie, die der Italiener anscheinend mühelos hervorzauberte – und die Wagner auf ganz andere Weise für sich neu erfand, als er „Tristan und Isolde“ komponierte. Wagners Sympathie für die beiden unglücklich Liebenden hatte auch persönliche Hintergründe: Im Züricher Exil hatte sich eine sehnsuchtsvolle Liebesbeziehung zwischen dem Komponisten und Mathilde Wesendonck, der Frau seines Gönners Otto Wesendonck entsponnen. Wagners Vertonung von fünf ihrer Gedichte – die Wesendonck-Lieder – den zwischen überschwänglicher Euphorie und wahnhafter Bedrücktheit schwankenden Zustand der heimlich Liebenden.

Zwei weitere unglückliche Liebende, die in dieser Welt nicht zueinander finden können, sind Pélleas und Mélisande. Kaum ein Drama hat jemals so viele Komponisten inspiriert wie das gleichnamige Stück des Symbolisten Maurice Maeterlinck. Arnold Schönberg plante erst eine Oper, schrieb dann aber eine 40-minütige sinfonische Dichtung, die ganz im Sinne von spätromantischer Programmmusik die einzelnen Stationen des Dramas nachvollziehtund eine ungeheure Palette an faszinierenden Orchesterfarben aufbietet.

Montag, 4. Juni, 20Uhr, Stadthalle (19.15 Uhr Einführung)

 

Jugendkonzert: Pulcinella für alle ab 12 Jahren

Dirigent: Francesco Angelico

mit Schüler_innen des DS-Kurses des Wilhelmsgymnasiums, Kirstin Porsche (Leitung)

Igor Strawinskys kammermusikalisches Ballett erzählt die amourösen Abenteuer des langnasigen Pulcinella, einem Verwandten des Harlekin. Charmant verdreht Pulcinella den Frauen den Kopf – und die Konkurrenz würde ihn am liebsten aus dem Weg schaffen! Gibt es nach vielen Irrungen und Verwirrungen und wildem Tarantella-Tanz ein Happy-End?

Mittwoch, 6. Juni, 11 Uhr, Opernhaus

 

 

  1. Kinderkonzert: Der Elefantenpups – Ein tierischer Geheimplan für alle ab 5 Jahren
Mitglieder des Staatsorchesters Kassel unter der Leitung von Alexander Hannemann

von Heidi Leenen mit Musik von Sebastian Laverny

Dirigentin: Deniola Kuraja, Erzählerin: Maria Munkert, Bühne und Kostüme: Brigitte Schima, Klavier: Donato Deliano

Direktor Fröhlich hat einen ganz besonderen Zoo: Lorenzo, der Löwe, zupft mit seinen scharfen Krallen den Kontrabass. Pepe, der Tapir, bläst vergnügt auf der Posaune und Zebra Roswitha fetzt auf dem Schlagzeug. Und als Mei Yue, die neue Pandadame aus China, Heimweh bekommt, lassen sich die Tiere eine besondere musikalische Überraschung einfallen … 
Bei Eulenschubbiduh, Schnatterenten-Marsch und Löwen-Jazz gibt es fröhliche, klassische Orchestermusik mit je einer Prise Jazz, Reggae und Blues

Donnerstag, 14. Juni, 9.15 Uhr und 11 Uhr, Schauspielhaus

Freitag, 15. Juni, 9.15 Uhr und 11 Uhr, Schauspielhaus

Samstag, 16. Juni, 16 Uhr, Schauspielhaus

 

  1. Kammerkonzert: Trio Numancia

Werke von Haydn, Martinů, Weber und Gaubert

Mit Diego Aceña Moreno (Flöte), Eugene Lifschitz (Violoncello), Deniola Kuraja (Klavier)

Der klanglich wunderschönen Kombination von Flöte, Cello und Klavier widmen sich zum Abschluss der Kammermusiksaison Solo-Flötist Diego Aceña Moreno, Solo-Cellist Eugene Lifschitz und Pianistin Deniola Kuraja. Auf dem Programm stehen neben Joseph Haydns Trio D-Dur Hob XV:16, Trios von Carl Maria von Weber und Bohuslav Martinů sowie die charaktervollen Trois Aquarelles von Philippe Gaubert (1879 – 1941), einem der damals besten Flötisten Frankreichs.

Montag, 18. Juni, 19.30 Uhr, Opernfoyer

 

 

 

GASTSPIEL UND EXTRAS (Auswahl)

 

Resonanzboden [136] Rückblick und Ausblick

Mit Thomas Bockelmann (Intendant), Michael Volk (Chefdramaturg), Künstler_innen des Staatstheaters. Moderation: Monika Gerke-Heine, Joachim Neher

Der Intendant des Staatstheaters, Thomas Bockelmann, und Chefdramaturg Michael Volk lassen die zu Ende gehende Spielzeit Revue passieren und geben einen Ausblick auf die kommende. Darüber hinaus verleiht die Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. an diesem Abend den Nachwuchsförderpreis.

Mittwoch, 13. Juni, 19.30 Uhr, Opernfoyer

 

Spätschicht [4] Abschiedsparty

Mit Hagen Bähr (E-Bass), Marius Bistritzky (Keyboard), Janis Knorr, Lukas Umlauft (E-Gitarre), Konstantin Marsch (Schlagzeug)

Mit einer Abschiedsparty verabschiedet sich die Theaterband „Premierenfeier“ in die Sommerpause.

Freitag, 15. Juni, 23 Uhr, tif-Foyer

 

Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung präsentiert

25 Jahre Kasseler Kunstpreis

Klassik, Jazz, Pop. Ein Jubiläumskonzert mit Preisträgerinnen und Preisträgern aus 25 Jahren Stiftungsgeschichte. Weitere Informationen unter: www.zippel-stiftung.de

Donnerstag, 21. Juni, 18 Uhr, tif         Eintritt frei

 

Denk.mal. Stückentwicklung des TeensClubs und TheaterClubs55+

TeensClub: Liberta Bardhi Lillian Beaumont, Ella Dahlmeier, Celine Immel, Marla Israng, Leo Kaulitz, Konstantin König, David Matveev, Rayon Mühleib, Paula Schulze, Jonah Seifert, Justina Zionski, Carolina Zornik

TheaterClub55+: Ingeborg Berneburg, Dr. Horst Euler, Angelika Hartmann, Doris Hobein, Ingrid Masuhr, Monika 
Link, Rüdiger Matthaei, Brigitte Peters, Ulla Pospiech, Ulrike Sitte, Kurt Sogel, Leitung: Brigitte Sturm-Schott, Bühne und Kostüme: Emely Völxen, Verena Waldmüller

Man sagt, Erinnerung sei ein Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann. Während der Entwicklung des Stücks Denk.mal erschien sie eher wie ein Haus, das uns überdauert. Manche Türen in diesem Haus öffnet man voll Neugier, andere bleiben verschlossen und vor manchen steht man ängstlich lauschend. Eine Feldpost von 1914 stand am Anfang der Suche nach einem freundschaftlichen Europa. Junge und ältere Spieler*innen sind losgegangen und haben verschiedene Türen geöffnet, dahinter aber meist kein Paradies gefunden.

Premiere: Samstag, 2. Juni, 20.15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

weitere Vorstellung: Sonntag, 3. Juni, 18 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

 

Schultheatertage 2018

Gegen Ende der Spielzeit legen die Nachwuchskünstler nochmal richtig los: Drei Tage wird gespielt, geschaut, gelacht, geworkshopt, gelitten und geklatscht, was das Zeug hält. Kurse des Darstellenden Spiels und Theatergruppen aus Kassel und Umgebung präsentieren ihre Werke und bringen die Wände im tif zum Wackeln. Bühne frei: Die Rampensäue kommen!

Das detaillierte Programm finden Sie unter www.staatstheater-kassel.de

Vorstellungen im freien Verkauf: Dienstag, 12. Juni bis Donnerstag, 14. Juni jeweils 19.30 Uhr, tif

Dienstag, 12. Juni       Alles von Bedeutung Herderschule, Kassel    

Mittwoch, 13. Juni       Schultheatertage – »13«: Wenn tote Mädchen lügen Gustav-Stresemann-Gymnasium, Bad Wildungen

Donnerstag, 14. Juni   Schultheatertage – Ein Mädchen muss! (Arbeitstitel) Gustav-Heinemann-Gymnasium, Borken

 

Kreativwettbewerb der Kasseler Musiktage 2018

Wann singst du? – Abschlusspräsentation

Moderation: Dave Zabel

Ob zum Lieblingssong, im Fußballstadion, Kirchenchor, auf der Party oder Opernbühne: Beim Singen äußern sich Gefühle, Positionen und gemeinsame Interessen. Welche Kraft und Magie der Gesang für Jugendliche und junge Erwachsene hat, zeigt sich beim Kreativwettbewerb der Kasseler Musiktage 2018 „Wann singst du?“. Im Rahmen der Abschlusspräsentation sind die Gewinner und ihre kreativen Beiträge auf der Bühne im Kasseler Opernhaus zu erleben. Die Spannung bleibt bis zum Schluss, denn es wird auch ein Publikumspreis vergeben.

Weitere Informationen unter www.kasseler-musiktage.de/kreativwettbewerb

 

 

 

Dienstag, 12. Juni, 19 Uhr, Opernhaus          

 

Götz Alsmann … in Rom

Typisch italienisch? Typisch Alsmann!

Mit Götz Alsmann und der Götz Alsmann Band

Die Götz Alsmann Band war in Paris, sie war am Broadway – und jetzt? Jetzt führt die Jazz-musikalische Reise nach Italien, in das Mutterland der Tarantella, der Canzone, des mediterranen Schlagers. Der von zahllosen Tonträgern und buchstäblich tausenden von Konzerten – bekannte Sound der Gruppe, angesiedelt im Spannungsfeld zwischen Swing, Exotica und latein-amerikanischen Rhythmen, geht eine fruchtbare Verbindung ein mit den Canzone-Klassikern von Fred Buscaglione bis Adriano Celentano, von Renato Carosone bis Marino Marini und von Domenico Modugno bis Umberto Bindi: Götz Alsmanns Arrangements eröffnen einen neuen Blickwinkel auf diese herrlichen Melodien.

Samstag, 16. Juni, 19.30 Uhr, Opernhaus      14,50 – 43 Euro

 

Sommerkonzert des Polizeichors Kassel

Polizei singt und spielt

Mit Margrethe Fredheim (Sopran), Richard Wiedl (Tenor), Shanji Quan (Klavier), Polizeichor Kassel, Polizeichor Nürnberg, Bundespolizeiorchester Hannover, Kurt Hellwig (Gesamtleitung)

Beim alljährlichen Sommerkonzert des Polizeichors Kassel werden Melodien aus Oper, Operette sowie Schlager präsentiert. Als Gäste werden die Sopranistin Margrethe Fredheim, der Tenor Richard Wiedl, die Pianistin Shanji Quan, der Polizeichor Nürnberg und das Bundespolizeiorchester Hannover erwartet.

Sonntag, 24. Juni, 17 Uhr, Opernhaus            10 – 20 / 8 – 15 Euro

 

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