Schädlinge im Garten: Schnecken

 

Im heimischen Garten können Schnecken eine echte Plage sein und dem Grün erheblichen Schaden zu fügen. Schnecken bekämpfen Sie auf verschiedenen Wegen.

Jahr für Jahr sehen sich Gartenbesitzer vor grossen Herausforderungen. Neben Unkraut sind Schädlinge eine regelgerechte Plage. Ob Spanische Wegschnecke oder kleine Ackerschnecke – die Schädlinge legen jährlich gut 400 Eier und erweisen sich als äußerst robuste Widersacher.

Schnecken gefährden den Pflanzenschutz 

Das Problem mit der Spanischen Wegschnecke: Vermeintlich natürliche Feinde haben kein Interesse an dem Weichtier. Der Einwanderer produziert zu viel Schleim und schmeckt nicht, so dass sich Igel und Kröte lieber anderem Futter zuwenden. Und die sich bietenden Freiräume nutzt die Plage nur zu gerne. Ihr Hunger scheint unersättlich und wirklich wählerisch sind die Schnecken auch nicht – doch genau hier können Sie ansetzen.

 

Schnecken bekämpfen und Pflanzenschutz erhöhen

Schnecken bekämpfen Sie am besten mit sogenanntem Schneckenkorn. Die fresswütigen Tierchen werden von den Präparaten förmlich angezogen. Der Wirkstoff Metaldehyd zerstört nicht nur das Körpergewebe, sondern erhöht auch die Schleimproduktion der Schnecken. Abhängig von der Wirkung des im Markt erhältlichen Schneckenkorns sterben die Tiere innerhalb von Minuten oder Tagen. Für andere im heimischen Garten lebende Tiere soll diese Art der Bekämpfung nicht schädlich sein. Beim Schneckenkorn gilt: Je früher Sie die Präparate ausstreuen, desto effektiver sind sie, da die ersten Generationen so bereits im März und April von der Fortpflanzung abgehalten werden.

Ein weiterer Weg zum Pflanzenschutz ist Eisen-III-Phosphat. Der Wirkstoff ist ohnehin – in geringerer Konzentration – im Boden zu finden und daher unschädlich. Eine Schnecke muss ungefähr 20 Körner fressen, um einzugehen.

Schnecken bekämpfen: Aufsammeln

Echten Jägern bietet sich zudem die Möglichkeit, die Plage zu bekämpfen und den Pflanzenschutz zu erhöhen, indem sie die Schnecken einfach absammeln – gegebenenfalls mit einer Zange. Bieten Sie mit Brettern einen vermeintlichen Unterschlupf oder locken Sie die Tiere mit Tagetes und Senf an.Wenn Sie nun auf den Griff zur Gartenschere verzichten möchten, sollten Sie genau überlegen, wohin Sie die Tiere umsiedeln. Andernfalls verlagern Sie die Plage nur in einen anderen Bereich Ihres Gartens.

 

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