Beseitigung von Orkanschäden dauert bis Jahresende

 

 

In nord- und mittelhessischen Wäldern besteht abseits der Wege weiter Lebensgefahr durch Orkanschäden. Besonders Windwurfflächen seien kein Abenteuerspielplatz, sagte eine Sprecher des Landesbetriebs Hessen Forst am Montag in Kassel. Gefahr droht durch umstürzende Bäume, herabfallende Äste und liegende Bäume, die unter großer Spannung stehen. Die Beseitigung der Schäden des Orkans «Friederike» wird laut Hessen Forst noch das ganze Jahr dauern. Zuvor hatte die Tageszeitung «Hessische/Niedersächsische Allgemeine» (HNA) darüber berichtet.

In Nord-, Ost- und Mittelhessen hatte der Orkan Anfang des Jahres gewütet. Laut der Landesbehörde fielen dabei als 1,5 Millionen Festmeter Holz im Staatswald «Friederike» zum Opfer. Die Waldwege seien mittlerweile frei gemacht und gesichert. «Es kann aber sein, dass es noch manchen schmalen Wanderweg gibt, auf dem noch Bäume quer liegen», sagte die Sprecherin. Die Ursache seien kleinere Stürme im März gewesen, die bereits angeschlagene Bäume umwarfen.

Die Holzpreise sinken laut Hessen Forst nicht. «Wir konnten sie stabil halten, weil es einen Erntestopp für normales gesundes Holz gab», erklärte die Sprecherin.

 

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