KSV Hessen Kassel siegt im Heimspiel

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Kassel /ksch Im Abstiegskampf gelang dem KSV Hessen Kassel ein wichtiger Heimsieg.

Die 2000 Zuschauer im Kasseler Auestadion sahen wie Ihre Mannschaft gegen die Kickers aus Stuttgart klar mit 3:0 (1:0) gewannen. Nach seiner Gelbsperre war Frederic Brill wieder mit von der Partie. Zur Überraschung aller stand auch Tim Phillip Brandner in der Startelf. Er hatte die vergangenen Spiele aufgrund muskulärer Probleme gefehlt. Für die linke Seite war er ein belebendes Element. Der KSV fand gut in die Partie und hatte den Gegner, durch das gute Angriffsspiel, im Griff.

Als das Tor in der 20. Minute viel war dies keine Überraschung. Nach gelungenem Pass von Szimayer auf Sergej Evljuskin war es für ihn nicht schwer zu vollenden. Wie auch beim Siegtreffer gegen Völklingen ließ er die Fans jubeln.

Die Löwen waren nach dem Führungstreffer klar überlegen und das einzige was man bemängeln konnte war die schlechte Chancenausnutzung. „Wer seine Chancen nicht nutzt wird am Ende bestraft“ so eine alte Fußballweisheit und so gab es auch einen Aufreger als der Stürmer der Stuttgarter Kicker im Zweikampf mit Torwart Niklas Hartmann zu Boden ging. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb zum Unmut der Kickers Spieler aus.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte man die Entschlossenheit der Kickers Spieler merken, denn sie gingen robuster in die Zweikämpfe und so hatten sie durch Tunjic die erste Möglichkeit zum Anschlusstreffer (50.). Die Angriffsbemühungen der Stuttgarter kamen allerdings nur Minuten weniger zum Erliegen. David Müller stieg unsanft in den Zweikampf mit Adrian Bravo Sanchez ein und brachte ihn Zufall.

Der schon mit gelb belastete Müller konnte es nicht fassen als der Pfiff ertönte und der Schiedsrichter folgerichtig die Gelb Rote Karte zog. Die Kickers waren von nun an nur noch zu zehnt. Das 2:0 lag nun noch mehr in der Luft als in der ersten Hälfte, allerdings vergab Brandner zwei gute Chancen (54., 64)

Tobias Kramer nahm nun zwei Wechsel vor um das Spiel noch mehr zu verschärfen. So kam erst Jan Erik Leinhos für Brandner und dann kam Sebastian Schmeer für den ausgepumpten Szimayer in die Partie. Die Zuschauer merkten das zu dieser Zeit Ihre Unterstützung von Nöten ist und peitschten Ihre Mannschaft nach vorne. 

Marco Dawid hatte das 2:0 auf dem Fuß als er im Strafraum gefoult wurde. Der Pfiff des Schiedsrichters war für die Stuttgarter die noch an ein Remie glauben wollten, ein Stich ins Herz denn es gab einen Strafstoß für den KSV. Lucas Albrecht trat an und schoss den Ball hart und gezielt in die rechte Ecke. Die Vorentscheidung war gefallen. Der KSV ruhte sich aber nicht auf dem 2:0 aus, sondern spielten weiter nach vorne. So tauchten die Löwen immer wieder gefährlich vor dem Schlussmann der Stuttgarter Kickers auf. Ihm allein war es zu verdanken, dass es kein Debakel wurde. Allerdings konnte er an dem großartigen Schlenzer von Bravo Sanchez nichts machen und so stand es am Ende dann verdient 3:0

KSV Hessen: Hartmann – Schmik, Mimbala, Albrecht, Rakk – Brill – Dawid, Evljuskin (85. Baumgarten), Bravo Sanchez, Brandner (69. Leinhos) – Szimayer (74. Schmeer).

Stuttgarter Kickers: Ortag – Garnier, Jäger, Feisthammel, Klauß (79. Rasic) – Schwarz, Müller – Abruscia, Meiser (46. Badiane), Scepanik – Tunjic.

SR: Braun (Güdingen)

Z: 2000

Tore: 1:0 Evljuskin (20.), 2:0 Albrecht (81., Foulelfmeter), 3:0 Bravo Sanchez (88.).

Gelbe Karten: Brandner, Evljuskin –Tunjic, Schwarz.

Gelb-Rote Karte: Müller (Stuttgart, 52., Foulspiel)

 

 

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