Das Prinzip Apfelbaum

 

 

Erst vor einigen Tagen ist ein netter Kollege verstorben, den ich schon lange kannte. 

Er wusste wohl schon einige Zeit, dass sein Bleiben sehr stark begrenzt sei und dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben würde.

Er war daher in der Lage seinen Nachlass und alles was damit zusammenhängt zu regeln und sich von allen zu verabschieden.

Er schrieb einen Brief, der erst nach seinem Tod verlesen werden sollte.

Das hat mich sehr beeindruckt, denn er schrieb/sprach auch davon, wie viel besser das ist als bei einem Unfall- oder sonstigem Opfer.

Also Zeit sich Gedanken zu machen – dachte ich so bei mir.

 

Zufällig „stolperte“ ich dieser Tage über eine Meldung der Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Diese unterstützen ein kostenloses Magazin. Das Magazin beschäftigt sich mit dem Älterwerden, nämlich damit – was meinem Kollegen verwehrt blieb.

Auch das Alter sollte man planen und bestimmte Dinge regeln, solange noch Zeit bleibt.

Auch damit befasst sich das Magazin. Es regt auch zum Nachdenken darüber an, wie es wäre einen Teil des Erbes auch an den Tierschutz zu übertragen.

Ach ja – darum geht es also.   NEIN – das ist nur ein kleiner Aspekt des Magazins.

 

Vielleicht engagieren sie sich auch im Ehrenamt? Oder als Gassi- Geher? Es gibt viele Möglichkeiten etwas Sinnvolles zu tun im dritten Drittel der Spielzeit.

Ich habe es mit viel Aufmerksamkeit „durchgeblättert“ obwohl ich ja noch sehr jung bin.

Ich werde demnächst erst 56 und mich betrifft das alles doch noch gar nicht – oder etwa doch?

Es geht auch darum, mit seinem Erbe etwas Gutes zu tun. Frei nach dem ollen „von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, der um eine Birne in sein Grab bat, um den Menschen das Obst zu geben.

 

Das Prinzip Apfelbaum

 

 

 

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