Schwere Handverletzungen durch Silvesterböller

 

 

Während die einen sich Silvester in den Armen liegen und ein frohes neues Jahr wünschen, verbringen andere die Nacht in der Notaufnahme.

Grund sind Verletzungen der Hände durch meist illegale Böller; sie können sich durch lediglich einen Funken selbst entzünden oder durch nicht vorschriftsmäßigen Umgang explodieren. Das passiert zum Beispiel, wenn sie in der Hosentasche aufbewahrt werden, sich dort aneinander oder an Streichhölzern reiben, die ebenfalls in der Tasche aufbewahrt werden.

Darauf weist die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) hin.

Die verheerenden Folgen solcher Unfälle mit Böllern reichen von durchtrennten Nerven, Gefäßen und Knochen bis zu einer komplett abgerissenen Hand. Selbst nach aufwändigen Operationen gelingt es kaum, den ursprünglichen Zustand der Finger oder der ganzen Hand wiederherzustellen; Gefühl und Funktion bleiben eingeschränkt.

 

Tipps für den Umgang mit Silvesterböllern

 

  •   Kaufen Sie Feuerwerkskörper nur im Fachhandel und lesen Sie die Gebrauchsanweisung.
  • Achten Sie beim Kauf auf das CE-Zeichen und die BAM-Prüfnummer.
  • Feuerwerkskörper dürfen nicht selbst gebastelt, manipuliert oder gebündelt werden.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper, die nicht explodiert sind, kein zweites Mal, sondern entsorgen Sie sie sofort.
  • Knallen Sie alkoholfrei und halten Sie den Sicherheitsabstand ein.

Alkohol enthemmt und macht unvorsichtig.

 

 

Über die DSH:

Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die gemeinnützige DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 7,1 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.

 

 

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