Urlaubsregion Hessen: Übernachtungszahlen steigen um 4,1 Prozent an

 

 

 

Beispielbild eines Hotelzimmers

Die Tourismusbranche verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 bei den Übernachtungen und Gästezahlen Zuwächse. Mit 16,2 Millionen Übernachtungen (plus 4,1 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum 2016 ) ist die Branche weiterhin im Aufwind. Davon entfielen 12,6 Millionen Übernachtungen auf inländische Touristen (plus 4,5 Prozent) und 3,6 Millionen auf ausländische Touristen (plus 2,9 Prozent). Von Januar bis Juni 2017 wurden 7,25 Millionen Gäste (plus 5,0 Prozent) in Hessen gezählt. Nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes Hessen kamen im ersten Halbjahr 2017 5,9 Prozent mehr Inlandsgäste sowie 2,4 Prozent mehr Auslandsgäste im Vergleich zum Vorjahr nach Hessen. 

Positiver Trend im Städtetourismus

Der Tourismus in hessischen Städten hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Die zukünftige Entwicklung des Städtetourismus muss die gesamtheitliche urbane Lebensqualität der hessischen Städte sichern. Insbesondere die Attraktivität kleinerer hessischer Städte vermindert sich durch schrumpfende Einwohnerzahlen und ein damit verbundenes geringeres Angebot in den Innenstädten. 
Die Landeshauptstadt Wiesbaden weist für die ersten sechs Monate des Jahres 2017 bei den Touristen aus dem Ausland einen Rückgang um 12,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Insbesondere übernachteten weniger Gäste aus Asien und den arabischen Golfstaaten in der hessischen Landeshauptstadt. Insgesamt haben die Besucherzahlen jedoch um 1,2 Prozent zugenommen. Die absolute Zahl an Übernachtungen inländischer Gäste betrug im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 447.200 (plus 6,2 Prozent). Dabei steigen Ferienwohnungen in der Gunst der Urlauber wegen ihrer Vorteile gegenüber Hotels (in der Region Wiesbaden zum Beispiel ab 56 Euro/Nacht buchbar). Gründe dafür können in den geringeren Kosten bei einem längeren Aufenthalt oder der größeren Flexibilität hinsichtlich Versorgung und Reinigung liegen. 

Intensivere Förderung des Aktiv- und Erholungstourismus

Die Gestaltung der Rad- und Wanderinfrastruktur setzt auch in Zukunft auf qualitativ hochwertige Angebote in Kombination mit zertifizierten Gastgebern. Die Produktqualität der GrimmHeimat Nordhessen ist aufrechtzuerhalten und sukzessive weiterzuentwickeln. Der nördliche Teil Hessens muss sich als Rad- und Wanderregion profilieren. Im Bereich Wandern ist das gesundheitsorientierte und naturverbundene Reiseverhalten zu fördern. Gleiches gilt für den Aktiv- und Erholungstourismus. Dieser kann durch die Hervorhebung der Besonderheiten von vielen Badeseen und Flüssen, vier Naturparks und dem UNESCO Weltnaturerbe Nationalpark Kellerwald-Edersee noch mehr unterstützt werden.

 

 

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