Droht nach dem zweistelligen Einzug der AfD nun gleich die Spaltung?

 

 

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Flügelkämpfe gab es ja bereits seit einiger Zeit bei der neuen jungen rechten Partei.

Die gab es aber bei allen Parteien.

Nun aber zog die AfD mit 13 Prozent und 90 Sitzen in den Bundestag ein.

Die Parteivorsitzende der AfD Frauke Petri aber verzichtete auf einen Fraktionssitz.

 

Dies könnte bedeuten, dass sie eine Abspaltung zur Partei durchführen will.

Zugleich kritisierte sie „abseitige Positionen“ einiger Parteifreunde.

 

Genau das ist es ja, was den Anhängern der Partei auch von den Wählern der anderen Parteien vorgeworfen wird.

 

Dies könnte also bedeuten, dass sich die 13 % der AfD demnächst zersplittern werden,  in eine Summe X.

Vermutlich werden ihr einige gemäßigte Vertreter der Partei folgen.

 

Es wird wahrscheinlich sein, dass Frau Petri und eine weitere Summe der zukünftigen Abgeordneten wahrscheinlich eine neue Partei eröffnen, um einiges links der bisherigen Partei und dafür ihr Bundestagsmandate behalten.

 

Dies ist insofern nicht zu beanstanden und wurde auch schon in der Vergangenheit von mehreren Abgeordneten so praktiziert.

 

Dies würde auch bedeuten, dass eben diese „abseitigen Positionen“ de facto keine Rolle spielen würden im Bundestag, weil sie auch bei Anträgen entsprechend keine Zustimmung bekommen würden.

 

„Ich würde Frau Petry empfehlen – nach dem, was sie heute getan hat – die Konsequenz zu ziehen und die Partei zu verlassen und ihr Parteiamt niederzulegen“, sagte Meuthen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

 

Es bleibt also weiterhin spannend um die AfD und die Machtverhältnisse im Bundestag.

 

/C.Bueltemann

 

 

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