200 Jahre alte Rotbuche gefällt

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Heute zeugt nur noch ein brauner Bereich vom Standort der Rotbuche

Bad Arolsen. Nach 200 Jahren fällt in Sichtweite des Bad Arolser Barockschlosses die von tausenden Menschen immer wieder bewunderte Rotbuche (Fagus Silvatica asplenifolia) der „Axt“ zum Opfer. Ungewöhnlich viel freier Raum ist jetzt nach dem Wegfall dieses riesigen Baumes entstanden. So manch Einer wird diesem Naturwunder eine Erinnerungsträne nachweinen.

Die von einem aggressiven Pilz heimgesuchte Rotbuche war nach Aussage des Baumpflegers Carl Weegels (Bad Arolsen) nicht mehr zu retten. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde deshalb der Baum im Auftrag der Naturschutzbehörde gefällt.

 

Die Fällung der Rotbuche war gut vorbereitet und dauerte dennoch mehrere Stunden.

Das betroffene Gelände gehört der Waldeckschen Dominialverwaltung. Die Stadt Bad Arolsen hatte 2003 die Pflege für diesen Bereich übernommen. Eine Neupflanzung eines adäquaten Baumes ist nicht vorgesehen. Die Sicht auf das Schloss soll, wie einst konzipiert, jetzt erhalten bleiben. Inzwischen wurden die Reste des Baumes entfernt und die betroffene Fläche bearbeitet und mit Rasennachsaat versehen. (ws)

Titelfoto: Bad Arolsen Schlossvorplatz – Am hinteren Bildrand mittig links ist hier die prächtige Rotbuche noch zu sehen

 

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