Es wird wieder gebaut in Hessen

 

 

Mehr als 20 000 neue Wohnungen in Hessen — Höchster Wert seit dem Jahr 2000

 

  • 12,5 Prozent mehr Fertigstellungen als 2015
  • Investitionsvolumen ebenfalls deutlich größer als im Vorjahr

In Hessen wurden 2016 erstmals seit dem Jahr 2000 wieder mehr als 20 000 Wohnungen fertiggestellt. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurde damit der Vorjahreswert um etwa 2230 Wohnungen bzw. 12,5 Prozent gesteigert. Zuwachs an Wohnungen gab es sowohl in neu errichteten Gebäuden (plus 1350 Wohnungen bzw. 8,8 Prozent) als auch durch Um- und Ausbauten an bestehenden Gebäuden (plus 880 Wohnungen bzw. 35,2 Prozent).

Die Zahl der Wohnräume in den fertiggestellten Wohnungen nahm weiter ab: Wurden 2011 noch durchschnittlich 5,3 Wohnräume pro Wohnung geplant, so waren es 2016 noch 4,2. Der in den letzten Jahren erkennbare Trend zu geringeren Wohnflächen setzte sich 2016 nicht fort. Im Schnitt wiesen die 2016 fertiggestellten Wohnungen eine Wohnfläche von 103,2 m2 auf. 2015 waren die bezugsfertigen Wohnungen mit 100,2 m2 etwas kleiner, 2012 plante man mit durchschnittlich 113,2 m2 dagegen noch deutlich größer.

Die veranschlagten Baukosten für die 2016 fertiggestellten Wohnungen beliefen sich auf etwa 5,8 Milliarden Euro. Im Vorjahresvergleich ist dies eine Steigerung um 12,8 Prozent. Erneut entfielen mehr als die Hälfte aller Investitionen (52,0 Prozent) auf Unternehmen. Private Haushalte stemmten etwa ein Drittel der gesamten Baukosten (33,8 Prozent). Die übrigen Investitionen wurden von öffentlichen Bauherren (9,1 Prozent) sowie Organisationen ohne Erwerbszweck (5,1 Prozent) finanziert.

 

Hessisches Statistisches Landesamt

 

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