Besser arbeiten mit Bürohund – TASSO für mehr Hunde am Arbeitsplatz

 

Bürohund
TASSO-Leiter Philip McCreight mit seinem Hund Ben. Bildnachweis: TASSO e.V.

Sulzbach/Ts., 1. Juni 2017 – Entspannte und gesündere Mitarbeiter, ein verbessertes Betriebsklima und größere Chancen für Tierschutzhunde: Bürohunde sind ein Gewinn für alle.

Wenn Hundehalter ihre felligen Begleiter mit zur Arbeit bringen dürfen, profitieren davon nicht nur sie selbst.

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. weiß aus eigener Erfahrung, dass sich auch Vorteile für das Team und die Tiere ergeben und wirbt daher dafür, dass mehr Unternehmen Hunde im Büro zulassen.

 

Schlechtes Betriebsklima, gestresste und unzufriedene Mitarbeiter, die ihren anstrengenden Arbeitstag abends erschöpft auf dem Sofa beenden, sind längst keine Seltenheit mehr.

Auch die Ausfälle wegen Burn-Outs nehmen zu. „Hundehalter sind im Vergleich häufig gesünder“, weiß TASSO-Leiter Philip McCreight.

Dass Tiere einen positiven Einfluss auf uns Menschen haben, ist längst wissenschaftlich bewiesen.

Sind Hunde im Unternehmen, verbessert sich das Betriebsklima, die Mitarbeiter sprechen mehr miteinander, machen regelmäßige kleine Pausen und sind durch das Glückshormon Oxytocin, das der Körper beim Streicheln von Hunden ausschüttet, entspannter.

Zwischenzeitliche kurze Unterbrechungen zum Kraulen oder Spielen dienen der Entspannung.

Optimal ist auch die Bewegung bei Spaziergängen in der Mittagspause und bei der großen Feierabendrunde.

Während das Herz-Kreislauf-System in Schwung kommt, fallen auch die Sorgen und der Stress des Alltags ab.

Spätestens wenn der Hund ausgelassen über die Wiese tobt und gemeinsam mit seinem Menschen spielt, steigt die Laune automatisch.

 

Bürohund
Lieblingskollege mit der feuchten Schnauze.
Bildnachweis: TASSO e.V.

Daher setzt sich TASSO dafür ein, dass sich mehr Unternehmen der Idee des „Bürohundes“ öffnen und legt im Monat Juni im Vorfeld zum „Take Your Dog To Work“-Tag am 23. Juni mit seinen Veröffentlichungen im Büroschnauzenmonat einen Fokus auf dieses Thema.

 

Die Organisation kann dabei auf viele eigene positive Erfahrungen zurückblicken.

TASSO-Mitarbeitern ist es seit jeher erlaubt, ihre Vierbeiner mitzubringen.

Und Philip McCreight wünscht sich, dass der Bürohund auch in anderen Unternehmen selbstverständlich wird.

Denn davon profitieren schließlich auch die Tiere, deren Schutz TASSO besonders am Herzen liegt.

„Hunde sind am liebsten bei ihrem Rudel“, weiß McCreight, dessen Berner Sennenhund Ben natürlich auch eine TASSO-Büroschnauze ist.

Je mehr Unternehmen es gestatten, dass Hunde mit zur Arbeit kommen, desto größer werden auch die Chancen auf ein neues Zuhause für Tierheimhunde.

Wer bislang keinen Hund hatte, weil er ihn tagsüber nicht allein lassen wollte, kann sich nun für einen vierbeinigen Freund entscheiden.

 

Auch wenn TASSO der Meinung ist, dass Hunde auf der Arbeit viele Vorteile haben, müssen natürlich trotzdem im Sinne der Tiere und Menschen einige Grundregeln beachtet werden:

 

  • Der Arbeitsplatz muss geeignet sein. Der Hund darf nicht mit in eine Fabrik, in der es laut und gefährlich ist. Lebensmittelverarbeitende Betriebe sind tabu. Weiterhin sollte nicht zu viel Trubel herrschen. Ein überfülltes Kaufhaus ist zum Beispiel keine gute Umgebung für den Vierbeiner.

 

  • Kollegen und Vorgesetzte müssen einverstanden sein. Auch wenn ein Kollege ein Problem mit der Anwesenheit eines Hundes hätte – beispielsweise allergiebedingt – muss darauf Rücksicht genommen werden.

 

  • Ein eigener Platz. Dem Hund darf es an nichts fehlen. Dazu gehört ein Rückzugsplatz. Weiterhin braucht der Hund auch auf der Arbeit immer Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige Spaziergänge und gelegentliche Spielpausen.

 

  • Weiterhin muss sich der Vierbeiner am Arbeitsplatz wohlfühlen. Er sollte keine Angst vor Menschen haben oder Aggressionen zeigen. Ein gewisser Grundgehorsam ist ebenfalls Voraussetzung. Den idealen Begleiter für das Büro zeichnet zudem ein ruhiges und freundliches Gemüt aus.

 

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