gewaltig.

 

Eine Produktion des JugendClubs

Leitung: Anna-Theresa Stoß, Ausstattung: Michael Lindner Dramaturgie: Annabelle Leschke

Es spielen: Leonie Landgrebe, Sarah Scherpenbach, Carolin Schneider, Katharina Urban, Nelly Recknagel, Sina Ehle, Antonia Dahlmeier, Çağla Şahin, Annika Siebling, Freya Pillardy, Sina Kaufmann, Linda Kugler, Lea Burzan

Sonntag, 4. Juni, 20.15 Uhr,  tif – Theater im Fridericianum
Weitere Vorstellungen: Montag, 5. Juni, 20.15 Uhr,  tif

Körperliche Gewalt, die von Frauen ausgeht, ist in Deutschland ungefähr so ein großes Thema wie die Erfindung des Knopflochs.

Damit sich das ändert, hat der JugendClub eine Frauenakademie für angewandtes Eskalationsmanagement gegründet. Denn wie man im Selbstverteidigungskurs gelernt hat: „Eine Armlänge Abstand“ ist ein Witz. Also werden die Teilnehmerinnen des Spielclubs  laut und direkt, suchen die Konfrontation und haben keine Angst vor blauen Flecken. Von der Zicke zur Amazone! Hier wird Lady Macbeth beschworen und mit Jennifer Rostock gebrüllt: „Ich bin kein Herdentier, nur weil ich kein Hengst bin, ich bin ’ne, ich bin ’ne, ich bin ’ne Hengstin!“ Ach ja, und Theater gespielt wird auch.

Dreizehn junge Frauen haben sich unter der Leitung von Theaterpädagogin Anna Stoß mit Thema „ Gewalt “ beschäftigt und ein Stück entwickelt, dass Stereotype hinterfragt, Klischees bedient oder auf den Kopf stellt und in dem die Rampensäue sich mal richtig austoben können.

Karten für die Premiere sowie für eine weitere Vorstellung am 6. Juni gibt es für 7 Euro (ermäßigt 5 Euro) an der Theaterkasse, Tel. 0561/1094-222, und unter www.staatstheater-kassel.de.

 

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