1 100 Tonnen der Aroniabeere geerntet

 

WIESBADEN – Gut 1 100 Tonnen Aroniabeeren wurden im Jahr 2016 auf knapp 560 Hektar Anbaufläche geerntet.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Erntemenge um mehr als das Doppelte (+ 137 %). Die Anbaufläche stieg um 41 %.

Die wichtigsten Anbaugebiete lagen in Sachsen, Bayern und Brandenburg. Hier wurden rund 86 % der gesamtdeutschen Erntemenge erzeugt.

destatis-Statitisches Bundesamt

Soweit diese kurze Pressemeldung.

Das machte uns neugierig, wir googelten mal das Thema und waren erstaunt zu lesen, gegen was der Verzehr der Beere alles hilft.

Die Beeren der Aronia sollen

  • entzündungshemmend,
  • cholesterinsenkend,
  • gefäßerweiternd,
  • blutzuckerregulierend und
  • antioxidativ wirken.

Der Begriff „antioxidativ“ bezeichnet die Fähigkeit, zellschädigende freie Radikale im Gewebe abzufangen.

Ausserdem soll die Aroniebeere einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen aufweisen, der sie sehr gesund macht.

Ein hoher Gehalt an Folsäure, Vitamin K und Vitamin C stärken dabei das Immunsystem und die Abwehrkräfte.

Vitamin C benötigt der Körper außerdem zum Aufbau von Bindegewebe.

Die Einnahme von Folsäure ist vor allem für Schwangere wichtig, um Missbildungen beim Ungeborenen vorzubeugen.

Auch Betacarotin (Provitamin A) und B-Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6) gehören zum Repertoire der Aroniabeere.

Weiterhin sollen die kleinen Apfelbeeren reichlich Mineralien und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink, Jod und Eisen enthalten.

Damit sollen sie unter anderem Knochen, Nerven, Muskeln, die Wundheilung und die Blutbildung unterstützen.

Interessant ist, dass wir hierzulande erst wenig von dieser Wunderbeere gehört haben.

 

Wir haben deshalb mal ein paar lesenswerte Links beigefügt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Apfelbeeren

http://www.aroniabeere.de/

http://www.aroniabeere.de/Pressemitteilungen.html?file=files/dateien/dokumente/Pressedownload/Aroniabeere.de_072013_mail.pdf

http://www.netdoktor.de/heilpflanzen/aronia/

 

Fragen sie dennoch vor dem Verzehr ihren Arzt oder Apotheker, ob eine vermehrte Einnahme in ihrem Fall sinnvoll ist und keine Wechselwirkungen mit einer bestehenden Medikation auftreten kann.

 

 

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