Huskies scheiden im Halbfinale aus

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Eissporthalle
©Jan-Malte Diekmann

Am gestrigen Freitagabend waren die Frankfurter Löwen zum zweiten Mal Gast in der Kasseler Eissporthalle.

Es wurde das vierte Playoff-Halbfinalspiel gespielt. Wie bekannt gewannen die Löwen die ersten drei Spiele und holten sich damit einen Punktestand von 3:0.
Das Spiel begann und schon nach weniger als drei Spielminuten hatten die Kassel Huskies das erste Mal ein Powerplay- denn die Nummer 29 von Frankfurt musste fuer zwei Spielminuten auf der Strafbank wegen Harken Platz nehmen.

Leider wollte en Huskies in diesem ersten Powerplay kein Tor gelingen. Nach nur zwei weiteren Spielminuten durfte dann Braden Pimm (64) wegen eines Checks gegen die Bande für zwei Spielminuten auf die Strafbank.

Braden Pimm (64) durfte die Eisfläche wieder betreten als dann Thomas Merl (23) wegen Behinderung auf die Strafbank musste. Thomas Merl (23) blieben noch 48 Sekunden Strafe, als auf die Strafbank der Löwen die Nummer 9 von Frankfurt wegen Halten musste. Kurze Zeit später durfte Lukas Laub (94) zu der Nummer 9 dazu stoßen wegen übertriebener Härte und da war auch schon das Tor der Kassel Huskies.

Manuel Klinge 99) traf auf Zuspiel von Derek DeBlois (39) und Braden Pimm (64). Ein sehr intensives Spiel beider Mannschaften. Die letzten Beiden Spielminuten im ersten Drittel durfte Carter Proft (15) dann auf die Strafbank wegen Harken.

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Das zweite Drittel begann und Matt Tomassoni (97) traf auf Zuspiel von Jarrett (8) zum 1:1 Ausgleich. Nur zwei Spielminuten später durften Derek DeBlois (39) wegen unerlaubtem Koerperangriff und Toni Ritter (17) wegen Bandencheck auf die Strafbank und nur wenige Sekunden später kam auch Drew MacKenzie (7) hinzu wegen Bandencheck. Doch MacKenzie (7) durfte die Strafbank verfrüht verlassen, denn Frankfurt traf mit Matt Tomassoni (97) zum 2:1. Feodor Boiarchinov (8) durfte für zwei Spielminuten wegen unerlaubtem Körperangriff auf die Strafbank, nach nur 4 Sekunden kam Marco Mueller (22) wegen Behinderung hinzu. Die Huskies waren wieder komplett als Richard Mueller wegen Behinderung. In dieser Unterzahl traf Frankfurt zum 3:1. Ob die Huskies das aufholen konnten? Nur wenig später C.J. Stretch wegen Beinstellen auf die Frankfurter-Strafbank mussten. In der 11 Spielminute dann endlich das Tor zum 2:3, Derek DeBlois (39) traf auf Zuspiel von Jack Downing (21). In der 14 Spielminute dann das 3:3 der Huskies, Manuel Klinge (9) trifft auf Zuspiel von Drew MacKenzie (7) und Adriano Carciola (29). Nur eine gute Minute später erhöhen die Loewen auf 4:3. Jetzt heisst es wieder „Ausgleichen, Huskies!“ Dann trafen die Loewen auch schon wieder zum 5:3, Richard Mueller machte es im Alleingang, Eine Minute vor der zweiten Drittelpause trafen die Huskies zum 5:4.

Danke an den Torschützen Adriano Carciola (29) und den Zuspieler Jack Downing (21). Damit endete das zweite Drittel.

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Das dritte und damit letzte Drittel begann und die Huskies glichen mit einem 5:5 aus. Braden Pimm 964) traf in der 54 Sekunde auf Zuspiel von Derek DeBlois (39). Doch die Loewen erhöhten wieder einmal auf 6:5. Es blieben 10 Spielminuten und die Huskies glichen wieder aus. Der neue Spielstand lautete also 6:6. Torschütze war erneut Braden Pimm (64) und das Zuspiel erledigte erneut Jack Downing (21).
Anderthalb Minuten vor Schluss war es dann entschieden. Dronia schaffte es vor dem Tor einzulochen. Der Puck ging knapp über der Beinschoner von Markus und besiegelte das Schicksal.
Der Endstand lautete nun 6:7.

Die Löwen haben vier verdiente Siege eingefahren und stehen nunmehr im Finale.

Die Kassel Huskies sind ehrenvoll im Halbfinale ausgeschieden. Dafür braucht sich niemand schämen. 6 Tore sind ein deutlicher Beweis, wie knapp das ganze war.

Die Mannschaft geht damit in die verdiente Sommerpause.

 

 

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