11. Todestag von Halit Yozgat: Gedenkfeier am Halitplatz

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HalitIn seinem Internetcafé in der Nordstadt wurde am 6. April 2006 der Kasseler Bürger Halit Yozgat von der rechtsextremen terroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) als mutmaßlich vorletztes Opfer einer Mordserie erschossen. Jetzt jährt sich sein Todestag zum elften Mal.

Aus diesem Anlass laden Oberbürgermeister Bertram Hilgen, die Familie Yozgat und der Ausländerbeirat der Stadt Kassel am Donnerstag, 6. April, zu einer Gedenkveranstaltung am Halitplatz ein.

Ab 15.30 Uhr sprechen dort Ismael Yozgat, Stadträtin Anne Janz, der türkische Generalkonsul Burak Kararti, die Ombudsfrau der Bundesregierung für die NSU-Opferfamilien, Barbara John, sowie der Stellvertretende Vorsitzende des Kasseler Ausländerbeirats, Edis Gegic.

 

Hintergrund:

Der NSU-Mordserie fielen zwischen 2000 und dem 6. April 2006 mutmaßlich zehn Menschen zum Opfer. Die Aufarbeitung der Taten beschäftigt Justiz und Staatsorgane bis heute.

 

In Kassel wurde zum Gedenken an Halit Yozgat am 1. Oktober 2012 gegenüber dem Philipp-Scheidemann-Haus der „Halitplatz“ eingeweiht. Auf dem Platz wurde eine Stele mit einer Gedenktafel errichtet, die die Namen der zehn von der NSU ermordeten Menschen enthält. In allen Städten mit NSU-Opfern ist nach dem Kasseler Vorbild der Text der Gedenktafel übernommen worden.

 

Weitere Informationen: www.stadt-kassel.de/aktuelles/meldungen/18035/index.html.

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