Viele Wiesbadener leiden unter Heuschnupfen / Hohe Werte auch in Frankfurt, Groß-Gerau und Kassel

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AOK-Auswertung: Allergische Rhinopathie durch Pollen nimmt zu

HeuschnupfenBad Homburg. Im letzten verfügbaren Auswertungsjahr (2015) wurden bei 4,2 Prozent der hessischen AOK-Versicherten ein Heuschnupfen diagnostiziert.

In 2010 waren es noch 3,8 Prozent, 2006 sogar nur 3,4 Prozent.

Außerdem stellt die AOK Hessen einen Anstieg des durchschnittlichen Alters der Patienten fest.

Ein besonders hoher Wert wird in der Landeshauptstadt erreicht.

5,5 Prozent der Wiesbadener (Durchschnittsalter: 40 Jahre) haben 2015 auf Pollenflug (Sommer- und Herbstblüher) allergisch reagiert und sind deswegen zum Arzt gegangen.

Besonders niedrig liegt der Wert indes für die Region Limburg-Weilburg (nur 2,8 Prozent).

Insgesamt erscheint das Problem in größeren Städten größer zu sein als in eher ländlichen Regionen.

Auch Frankfurt kommt auf einen relativ hohen Wert (2015: 5,0 Prozent), ebenso Groß-Gerau und Kassel (beide: 4,9 Prozent).

AOK Hessen

 

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