RIP Chuck Berry

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Chuck Berry
Roland Godefroy – CC BY-SA 3.0 1987

Einer der größten Musiklegenden dieser Zeit ist am gestrigen Tag verstorben.

Die Rede ist von Chuck Berry.

(* 18. Oktober 1926 in St. Louis, Missouri; † 18. März 2017 in Saint Charles, Missouri )

 

Die Lebensgeschichte von Chuck Berry liest sich genauso wie eines dieser Hollywood Kitsch-Geschichten.

Chuck Berry wurde in St.Louis  geboren als Sohn eines Predigers. Er began zwar schon früh Gitarre zu spielen, geriet aber dennoch auf die schiefe Bahn. Er verübte bewaffnete Raubüberfälle und wurde noch als Jugendlicher inhaftiert.

Es saß nun bittere drei Jahre in Jugendhaft. Anschließend schlug er sich durchs Leben mit verschiedenen Jobs als Hilfsarbeiter.

Als er einem Musiker die E-Gitarre abkaufen konnte, fing er an selbst Musik aufzunehmen.

Nach und nach bekam er Auftritte.  Zur damaligen Zeit waren die Rassen noch ziemlich getrennt.

Dennoch sprach sich herum, dass in einem Club ein SCHWARZER die Hillbilly-Musik der Weißen spielte.

Nach und nach kamen also immer mehr Weiße in den Club um ihn zu sehen.

Man sagt Chuck Berry prägte wie kein zweiter die Musik des Rock n’ Roll.

Nun also verstarb am er am gestrigen Tag in St.Louis.

Chuck Berry
Das berühmteste Gitarren-Intro überhaupt ist das von Johnny B. Goode

 

 

Laut Wikipedia steht er in einer Reihe mit Stars wie Little Richard und Fats Domino.

Seine Riffs und Licks prägen nach wie vor den Rock ’n’ Roll. Viele seiner Hits wurden von Rockgrößen wie den Beatles, den Beach Boys, den Rolling Stones, Jimi Hendrix, Elvis Presley, Buddy Holly, Paul McCartney, The Sonics oder Electric Light Orchestra nachgespielt.

Die Beatles äußerten einmal, dass sie ohne Berry niemals angefangen hätten, Musik zu machen.

Die Rolling Stones starteten ihre Karriere mit Chuck-Berry-Songs, und Keith Richards bezeichnete sich wiederholt als Berrys größten Fan.

Musiker wie Simon and Garfunkel, Eric Clapton, Bruce Springsteen, AC/DC (deren Gitarrist Angus Young als glühender Verehrer von Berrys Musik gilt) und Motörhead coverten ebenfalls seine Stücke.

Status Quo beenden seit über 40 Jahren ihre Konzerte mit Bye Bye Johnny und spielten auch andere Berry-Kompositionen wie Rock and Roll Music, Carol oder Roll over Beethoven live.  

RIP Chuck Berry und spiel denen dort oben mal ein paar tolle Riffs.

 

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