Huskies verlieren nur knapp in der Lausitz

image_pdfimage_print

Vor ca. 2500 Zuschauern, davon rund 200 aus Nordhessen begann das Spiel der Lausitzer Füchse gegen die Kassel Huskies in der Lausitz.

Von Anfang an präsentierten sich die Schlittenhunde als die dominante Mannschaft. Eine leichte Überlegenheit war ständig zu spüren.

Die unschönen Szenen vom vergangenen Dienstag, in Kassel schienen vergessen zu sein, denn die ersten 10 Minuten gab es keinerlei Strafen.

Die Abwehr schien an diesem Abend gut zu funktionieren, denn die Füchse versuchten den einen oder anderen Schuss direkt von der blauen Linie.

Ein böser Schuss der NR. 95 der Füchse aber er landet direkt in der Fanghand – da braucht es sicher mehr als einen so platzierten Schuss.

Dann erstes Gerangel nach 14 Minuten, weil die Füchse versuchen nach zu stochern.   

Lasse Kopitz verhängt zweimal 2 Minuten. Witziger weise müssen beide Goldhelme vom Eis.

Also Spiel 4 gegen 4. Jack Downing versucht einen Schlagschuss – aber leider nichts draus geworden.

Dann bekommt auch noch Toni Ritter eine Strafe wegen Beinstellens. Nun also 4 gegen 3 – gegen uns.

Die Füchse bleiben dran – da hat Markus Glück gehabt- Schuss gegen die Latte des Tores.

Dann in der 17. Minute bekommt Marco Müller noch eine Strafe und somit spielen die Lausitzer Füchse in doppelter Überzahl für rund 32 Sekunden.

Doch diese Zeit verstreicht ohne ein Tor.

Der Anpfiff des zweiten Drittels bringt gleich eine Überraschung für die Huskies, denn Hayes versucht es nach nur 8 Sekunden.

Nach einem Foul von Adriano Carciola hat dieser Glück, denn der Gegner setzt sich zur Wehr.

Anstatt beide nun rauszuschicken, entschließt sich der Schiri, das ganze gegeneinander aufzuheben und eben beide drin zu lassen.

Die gegenseitigen Nettigkeiten nehmen zu – aber es ist nicht die richtige Zeit neue Freundschaften zu schließen sagt der Sprecher.

Bumm da – ist es passiert –  1:0 für die Lausitzer Füchse. In der 29 Minute setzt Weisswasser seine Marke.

Und Bumm schon wieder in der 30. Minute. Nun langt’s.

Dann endlich erstes Powerplay für die Kasseler.

Nichts verändert sich.

Huskies wirken in dieser Phase des Spiels konzeptionslos.

Rico Rossi versucht alles und nimmt Keller raus. Eine Strafe gegen die Füchse  macht die Maßnahme überflüssig. Huskies spielen nun 4: 5.

Palka fällt zu Boden- Es sieht aber so aus, als wäre er von selbst gefallen – allerdings wurde er wohl von einem zu hohen Stock getroffen.

MacKenzie muss raus und wird richtig wütend über die Rufe der Zuschauer.

Er hat dabei ziemlich Glück keine größere Strafe zu kassieren, denn er haut den Puck in Richtung der Zuschauer – allerdings vor die Bande.

 

Der Schlussabschnitt zeigt gleich, dass die Lausitzer sich nicht ausruhen wollen und Palka haut den Puck in Richtung Tor. Gottlob hält Keller.

Dann noch ein Doppelpass aber Markus ist zur Stelle. In dieser Phase zeigt sich Weisswasser absolut präsent und die Huskies hecheln förmlich hinterher.

Nur noch 15 min zu spielen und die Huskies haben keine echte Torchance.

Dann geht auch noch Marco Müller in der 48 Minute getroffen zu Boden. Man kann nur mutmaßen, es sah so aus, als sei er vom Puck ins Gesicht getroffen worden.

Der Sani und der Arzt stützen ihn, als er vom Eis muss.

Dennoch ein gutes Zeichen, denn er steht.

Kurz danach eine weitere Chance für die Huskies, die ein Powerplay bekommen. Doch dieses dauert enorm kurz, denn nun muss auch Hungerecker vom Eis.

Dann haben sich Fischer und Mathias Müller wieder in den Haaren.

Beide liegen auf dem Eis und prügeln sich.

Der Schiedsrichter entscheidet salomonisch:

2+2+2+10 für Müller

          &

2+2+2 für Fischer

Somit heben sich die Strafen auf und beide Mannschaften verzichten zwar auf je einen Spieler aber spielen zu fünft weiter.

7 bange Minuten verbleiben. Noch ist alles möglich. Marco Müller ist ein harter Bursche und steht übrigens wieder auf dem Eis.

Manu Klinge muss erneut raus. Powerplay für die Füchse – aber gottlob kein weiteres Tor.

Die letzten 3 Minuten stehen auf dem Ticker.

Fünf gegen fünf.

Dann enormes Gerangel vor dem Tor der Füchse – man kann wirklich nichts sehen.

Auch Lasse Kopitz nicht – einer der Huskies reißt die Arme hoch und alle tun es ihm nach. Der Schiri malt mit den Armen das Viereck in die Luft. Also Videobeweis.

Der Schiri bleibt enorm lang weg. Rund 3 Minuten spielt er sich die Szene immer wieder vor.

Dann kommt er raus und zeigt an, Tor für die Kassel Huskies.

01.50 noch. Können sie es schaffen?

Markus Keller muss raus.  Man kämpft enorm. 18 Sekunden vor Ende muss dann noch einer der Füchse raus. Rossi spielt die Trumpfkarte und lässt Markus draußen.

Also 4 gegen 6. Doch es nutzt nichts mehr, es war am Ende wirklich knapp dennoch siegen die Lausitzer Füchse mit 2:1.

Am kommenden Sonntag um 17:00 h treffen also beide Mannschaften wieder aufeinander, nunmehr mit ausgeglichenem Punktestand.

 

NordHessen-Journal Nachrichten und Berichte von NordHessen für NordHessen