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Das Gut Laar, das kulturhistorisch in der Geschlossenheit seiner Gesamtlage bedeutend ist, gehörte ursprünglich zum Gerichtsbezirk der Herren von der Malsburg, in deren Besitz Laar erstmals 1322 erwähnt ist. Diese verkauften das Gut in zwei Schritten 1688 und 1691 an den hessischen Landgrafen Karl. In der Folgezeit wechselten die Besitzer einige Male. Seit 1902 sind Gut und Schloss Besitz der Nachfahren von Wilhelm von Starck. Die Wirtschaftsgebäude stammen aus den Jahren 1565 und 1599. Zu dem Gut gehört ein kleiner Friedhof, der die Gräber verschiedener Gutsherren und Angestellter beherbergt. Das Schloss Laar, an das sich südlich ein Park mit Teich anschließt, wurde am Westrand des Gutsgeländes um 1790 erbaut.

Laar liegt im Nordteil des Naturparks Habichtswald etwa 4,5 km nordnordwestlich vom Ortskern der Kernstadt Zierenbergs. Es ist eingebettet in das von bewaldeten Bergen gesäumte Tal am Mittellauf des südlichen Diemel-Zuflusses Warme und befindet sich auf etwa 210 m ü. NHN[3].

Neben Zierenberg im Süden ist die nächste Ortschaft der rund 1,5 km nördlich gelegene Stadtteil Hohenborn, und etwa 2 km südlich von Laar liegt das Gut Rangen. Ungefähr 2,5 km südöstlich befindet sich die Burgruine Schartenberg, rund 2,5 km in Richtung Südsüdwesten sind es bis zur Burgruine Falkenberg, etwa 2,5 km westsüdwestlich steht in Zierenberg-Escheberg das Schloss Escheberg und zirka 1,5 km westnordwestlich befindet sich die Burgruine Malsburg (Entfernungen jeweils Luftlinie). Am 1. Oktober 1970 wurde Laar in die Stadt Zierenberg eingegliedert.

aus Wikipedia

 

 

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