Schlüsselübergabe in neuer Polizeistation

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Staatssekretär Werner Koch (links) und der Polizeistationsleiter Achim Jessinghausen (rechts)

Bad Arolsen. Die Symbolische Schlüsselübergabe erfolgte am heutigen Mittwoch im Rahmen einer Feierstunde. Nach der Begrüßung durch den Polizeipräsidenten Konrad Stelzenbach sprach Staatsekretär Werner Koch (Hessisches Ministerium des Innern und für Sport) als erster Gastredner. Koch überbrachte die Grüße des Hessischen Ministerpräsidenten und des Innenministers. Er betonte, dass die Wertschätzung der Polizeiarbeit innerhalb der Landesregierung einen sehr hohen Stellenwert besitze. Er nannte die Schlüsselübergabe einen symbolischen Akt, so als wäre der letzte Stein gesetzt worden. Der Staatssekretär dankte allen an Planung, Bau und Investition beteiligten Partnern. Dass der Zeitplan und damit der Fertigstellungstermin mit 5 Monaten deutlich unterboten wurde, dass sei keine Selbstverständlichkeit. Ralf Kruse (Niederlassungsleiter Gebäudemanagement) zeigte sich fasziniert vom großzügigen Gebäudegrundriss, der technisch gelungenen Ausstattung und Ausrüstung. Die vorhandene kompakte Kubatur des Gebäudes hätte einen guten Planungsspielraum zugelassen. Das freistehende Gebäude gewährleiste vom Tageslicht gut ausgeleuchtete Räume. Eine Fotovoltaik Anlage auf dem Dach runde die Baumaßnahme auch energetisch ab.

Jürgen van der Horst (Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen) assistierte im Namen seiner Berufskollegen aus Volkmarsen und Diemelstadt der neuen zentral gelegenen Polizeistation eine deutliche Qualitätsverbesserung. Van der Horst: „Die Polizei ist in der Stadtmitte angekommen. Das wird sich direkt im Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger niederschlagen. Ein gutes Sicherheitsgefühl allein nützte dem Einzelnen im Ernstfall aber nichts!“ Er mahnte deshalb eine bessere personelle Besetzung und Ausstattung der Polizeikräfte an.

EKHK Klaus Vestweber (Personalratsvorsitzender PP Nordhessen) sagte: „ Es ist das richtige Gebäude, eins welches mit seinem Vorgänger nicht vergleichbar ist. Es ist ein deutlicher Qualitätssprung!“ Vestweber bedankte sich insbesondere beim Investor und bei den überwiegend aus der Region stammenden Baufirmen, die eine sehr hochwertige Arbeit, in guter Qualität und Sauberkeit erbracht hätten. Mit den Worten: „Vom Lohn zum Segen!“ begann Pfarrer Werner Hohmeister seine Dankesrede. Er freue sich als Polizeiseelsorger ganz besonders über dieses neue Haus. Er wünschte mit den Worten: „Gott schütze und behüte dieses Haus, die da gehen ein und aus!“ Gottes Segen.

Achim Jessinghausen (Leiter der Polizeistation) dankt seinerseits allen Verantwortlichen für ihre sehr gute Arbeit. Insbesondere aber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die neben Ihrem Dienstalltag die Möbilierung übernommen hätten. Jessinghausen erinnert sich, dass schon 2003 über eine neue Polizeistation nachgedacht wurde. Die Suche habe aber nichts gebracht. Schließlich führte erst ein „brandschutztechnisches Ultimatum“ zur ernsthaften und erfolgreichen Suche nach einem neuen Gebäude. Es wurde eine Projektgruppe „Uplandstraße“ gebildet. Dadurch waren alle Kollegen direkt oder indirekt in die Planung eingebunden. Viele wertvolle Ideen konnten so in das Gesamtkonzept einfließen. Das Ergebnis sei ein Objekt aus hochwertigen Baustoffen, welches voll und ganz aktuell gängigen Ausrüstungsstand entspreche. „Es ist die schönste Polizeistation in Hessen!“, betonte er. (ws)

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