Twistesee – Tourismus soll wachsen

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Wetterburg. Geht es nach der Stadt Bad Arolsen, dann soll der touristische Ausbau des Twisteseeumfeldes kontinuierlich fortgesetzt werden. Der Twistesee ist in den letzten Jahren zweifelsohne zu einem der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte der Region aufgestiegen. Im Zuge des Stadtumbauprogramms konnten dort in den vergangenen 10 Jahren umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität für alle Gäste und Besucher realisiert werden. Neben der Neugestaltung des Strandbadareals, dem Bau der Einstiegshilfen für Badegäste, die Erweiterung der DLRG-Station und der Kioskumbau am Vorstau tragen vor allem auch der Neubau des Sanitärgebäudes am Staudamm und der gut frequentierte Wohnmobilhafen maßgeblich zu diesen Verbesserungen bei.

Als weitere Maßnahmen wird die die fußläufige Erreichbarkeit zwischen dem Twistesee und den Ortsteilen Neu-Berich und Wetterburg durch den Bau zweier vorhandener Wegeverbindungen optimiert. Zunächst erfolgt der Ausbau der bereits bestehenden Wegeverbindung entlang des alten Parkplatzes am Staudamm durch den Wald und die Feldgemarkung bis zum Haus Waldfrieden (BBW) im benachbarten Neu-Berich als kombinierter Fuß- und Radweg. Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt rund 550 m.

Strandbadeinweihung im Sommer 2015

Vom Parkplatz an der Wetterburg am nördlichen Ortseingang von Wetterburg wird der vorhandene etwa 300 m lange Trampelpfad hinunter zum Staudamm als befestigter Fußweg ausgebaut. Die Baukosten für beide Maßnahmen zusammen sind mit rund 280.000.- € veranschlagt und sollen noch in diesem Jahr begonnen und abgeschlossen werden.

Ein weiteres Projekt dient der Verbesserung der digitalen Infrastruktur am Twistesee. An mehreren Stellen rund um den See sollen die Besucher und Gäste des Sees freien Internet-Zugang über  WLAN-Hotspots erhalten. Das Strandbad, das Café im See und der Wohnmobilhafen werden deshalb mit entsprechender Technik ausgerüstet.  Der Magistrat der Stadt Bad Arolsen hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Haushaltsmittel stehen für dafür bereit. Alternativ wird derzeit noch geprüft, ob das Vorhaben als Gemeinschaftsprojekt der Region Diemelsee-Nordwaldeck im Rahmen des LEADER-Förderprogramms umgesetzt werden kann und sowohl am Twistesee, als auch am Diemelsee, WLAN-Hotspots eingerichtet werden. Dazu werden im ersten Quartal dieses Jahres jedoch zunächst die genauen Kosten zur Umsetzung ermittelt und die entsprechenden Fördervoraussetzungen geprüft.

Für eine mögliche Ausweitung des Stellplatzangebotes für Wohnmobile am Wohnmobilhafen finden derzeit Gespräche mit allen Beteiligten statt. (ws)

 

 

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