Filmbesprechung Kino Film „Passengers“

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Am vorgestrigen Abend, Donnerstag den 12.Januar.2017, war Ich im CineStar in Kassel in dem Film „Passengers.“

Damit ich wusste worauf ich mich einlassen würde, guckte ich den Trailer im Vorab. Dieser versprach mir, dass ich einen super Film mit viel Action erwarten würde. Zudem spielten in dem Film Chris Pratt (Jim Preston), der schon bekannt war aus „Jurassic Park“ und Jennifer Lawrence (Aurora Dunn), bekannt aus „Die Tribute von Panem“ mit, was auch viel von dem Film versprach.

Der Film handelte davon, dass sich Jim Preston, Mechaniker, ein Ticket für das Spaceship Avalon gekauft hatte, genau wie 5.259 andere Menschen.

Damit sollten sie 120 Jahre lang in einem Kälteschlaf durch das All fliegen um auf Homestead II ein neues Leben zu beginnen.

 

Doch Jim Preston erwachte 90 Jahre vor der Ankunft durch einen technischen Defekt in diesem riesigen Spaceship, das Platz für 5.259 Passagiere aufwies und er diesen Platz nun für sich ganz allein den Rest seines Lebens nutzen sollte?! Unvorstellbar 90 Jahre allein auf einem Spaceship ohne jeglichen Kontakt zu einem anderen lebenden Wesen. Preston hatte zwar den Barkeeper Arthur, der ein Android war, mit einem menschlich aussehenden Oberkörper, doch auch ein Android kann nun mal keinen Menschen an Prestons Seite ersetzen. Dennoch hat mir dieser Android wirklich sehr gut gefallen und ich fand ihn einen super sympathischen Charakter in dem Film.
Doch in dem Raum der Kältekammern, in dem die anderen Passagiere noch „schliefen“ entdeckte Preston dann Aurora Dunn, die Schriftstellerin aus New York, die aus reinem schriftlichen Interesse diese Reise antritt um ein Jahr auf Homestead II zu verbringen und dann zurück auf die Erde zu reisen und dort 250 Jahre später in die Zukunft zu stoßen. Allein diese Überlegung 250 Jahre später wieder auf der Erde zu sein ohne jeglichen Bezug zu dieser neuen Welt ist für mich kaum vorstellbar.

Ab diesem Zeitpunkt war Preston nicht mehr allein, sondern konnte mit Aurora diese Reise zusammen bestreiten. Dabei mussten sie einige Fehler in dem Raumschiff beheben die sich angesammelt hatten, damit das Raumschiff noch sicher Homestead II erreichen würde und alle Menschen in den Kältekammern überleben würden.

Damit konnten die Beiden ihre Reise normal weiterführen und das Raumschiff für sich während der Reise nutzen.
Wie üblich, war es natürlich klar, dass dieser Film nicht ohne eine am Ende funktionierende Liebesgeschichte mit einigen Problemen zwischendrin spielte.

Ich persönlich fand den Film einen sehr gelungen Sci-Fi Romanze mit ein paar Action Passagen. Da ich Action Filme super finde hätte ich mir natürlich mehr Action und weniger Romanze erhofft, aber der Film war trotzdem an sich super und ich kann ihn wirklich nur weiterempfehlen. 

 

 

 

 

 

 

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