Voll des Lobes über Stephan Leyhe

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[Archivbild]
Ronnie Brandl von der Skifirma „Sport2000“ wettet, dass Stephan Leyhe noch in diesem Winter einen Podestplatz erreicht. ZDF-Experte und Olympiasieger Toni Innauer ist ebenso beeindruckt von dem Willinger: „Ihm steht die Bedächtigkeit am Schanzentisch sehr gut.“

Für Walter Hofers Medienmann Horst Nilgen gehört der Willinger zu den „positiven Erscheinungen“ in der Szene, „bodenständig, unaufgeregt, freundlich“ und Tom Bartels von der ARD glaubt inzwischen auch, dass er wahrscheinlich mehr erreichen kann, als er sich zum nächsten Ziel gesetzt hatte: einen Platz „unter den Top ten.“

Beim Neujahrsspringen landete der Springer vom Ski-Club Willingen mit Platz acht schon die beste Weltcup-Platzierung nach Rang neun bei einem Springen in Sapporo 2016, wo nicht die komplette Elite am Start gewesen war, und Bundestrainer Werner Schuster wiederholte: “Er weiss noch gar nicht, wie gut er wirklich ist.

Für ihn freut mich das sehr. Sein bestes Karriereergebnis und das vor dieser Kulisse.” ” Dieter Thoma spricht vom “nächsten Schritt in die Weltelite” und auch Sven Hannawald bescheinigt ihm ein “gutes Niveau”. 30 Weltcup-Punkte hat der Schwalefelder mit 122 Zählern schon mehr gesammelt als im vergangenen Winter zu diesem Zeitpunkt. Platz 10 in der Gesamtwertung der Tournee soll in Innsbruck und Bischofshofen behauptet, wenn nicht sogar noch leicht verbessert werden. Vor zwei Jahren landete Stephan am Ende auf Platz 14, im vergangenen Winter auf Platz 20.

Selbst im Waldecker Upland hatte der ein oder andere so seine Zweifel, als Stützpunkttrainer Heinz Koch vor Jahren angekündigt hatte: “Ich will Stephan in die Weltelite führen.” Und noch nach den ersten Medaillen mit den Junioren des DSV im Team-Wettbewerb stellte ein damaliger Funktionär des Deutschen Skiverbandes die Frage: “Was wollt ihr den immer mit Eurem Leyhe!” Jetzt gehört er zum festen Stamm der Nationalmannschaft und hat mit Platz acht sogar die WM-Norm für Lahti geknackt.


Tournee-Aus für Andreas Wank

Für Andreas Wank ist die 65. Vierschanzentournee vorzeitig beendet. Der 28-Jährige Team-Olympiasieger aus Hinterzarten, der nur über die nationale Gruppe bei den ersten beiden Wettbewerben antreten durfte, verlor das Duell mit Karl Geiger um den sechsten deutschen Startplatz für die Springen am Mittwoch in Innsbruck und am Freitag in Bischofshofen. „Das Team bleibt gleich. Ich weiß, dass Andi Wank den Karl Geiger insgesamt geschlagen hat, aber zwei Punkte reichen mir nicht aus“, sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Wank hatte am Sonntag den 26. Rang belegt und lag damit zwei Plätze vor Geiger, auch in der Gesamtwertung ist er als 23. vor Geiger (25.) positioniert. Das DSV-Aufgebot für die Springen in Österreich: Markus Eisenbichler, Richard Freitag, Severin Freund, Karl Geiger, Stephan Leyhe und Andreas Wellinger.

„Hanni“ behält seinen Rekord

15 Jahre nach seinem Grand Slam bei der Vierschanzentournee bleibt der Rekord von Sven Hannawald bestehen. Mit dem Österreicher Kraft und dem Norweger Tande gibt es schon zur Halbzeit zwei Sieger. „Hanni“ bleibt weiter der Einzige, dem der Grand Slam mit vier Siegen gelungen ist. „Ich habe jedes Jahr die Hoffnung, dass er ein weiteres Jahr hält. Es ist ja ein spezieller Rekord, weil das in 64 Jahren bisher nur mir gelungen ist, obwohl es viele Anwärter gab. Aber ich weiß natürlich immer, dass es passieren kann“, sagte Hannawald. Sollte jemand die bisher einmalige Bestmarke knacken, „bin ich der Erste, der gratuliert“, kündigte der 42-Jährige an. Sven Hannawald gewann nach dem „Grand Slam“ direkt auch den nächsten Weltcup auf der Mühlenkopfschanze in Willingen.

Skispringer mit ultimativen Tournee-Quiz

Wie einst bei Hans Rosendahl in „Dalli, dalli“ bat die ARD die deutschen „Adler“ zu „Dalli Klick“: In der ersten Runde des „ultimativen Tourneequiz“ galt es, wie im legendären Quiz von Hans Rosendahl mit immer neuen Informationen die Schanzen dieser Welt zu raten. Das Ganze war bei einem Lehrgang vorher aufgezeichnet worden. Dabei erkannte Markus Eisenbichler auf Anhieb nicht die Willinger Mühlenkopfschanze, Stephan Leyhe erreichte dagegen das Halbfinale über seine Lieblingsschanze Bischofshofen und ist nun im Team mit Werner Schuster in der nächsten Runde, dem Halbfinale. Da war Endstation für den Schwalefelder und den Österreicher, weil das Duo Wellinger/Ljoekelsoy (mit Heimvorteil des norwegischen Co-Trainers) die 1.094 Stufen der Flugschanze in Vikersund richtig erraten hatte. Eisenbichler hatte im ersten Halbfinale wieder Probleme mit Willingen. Nach dem Fußballverein gefragt, der den Spitznamen die „Schanzer“ (Ingolstadt) trägt, tippte er auf den nicht existierenden Verein Hinter Willingen…

ARD-Aktion mit Stephan Leyhe

Stephan Leyhe hatte vor einigen Tagen auf Facebook eine Aktion mit dem Sportschau-Moderator angekündigt, aber keine Einzelheiten verraten: Können Sie so hoch springen wie die deutschen Skispringer, fragte jetzt die ARD aus Garmisch-Partenkirchen und auf Sportschau.de.

Und weiter: Knacken Sie den Rekord von Matthias Opdenhövel? Die ARD-Sportschau sucht den talentiertesten, witzigsten, ästhetischsten Springer.

Zu gewinnen gibt es ein Original-Trikot von Severin Freund. Und so funktioniert die „Sportschau-Skisprung-Challenge“: Sie machen es wie die Skispringer und überqueren springend eine Hürde Ihrer Wahl.

Ihren besten und unterhaltsamsten Versuch nehmen Sie als Video auf und schicken es uns. Dafür gibt es auf www.sportschau.de ein Upload-Tool. Eine Sportschau-Jury wird nach den Kriterien Sportlichkeit, Ästhetik und Unterhaltungswert über das beste Video entscheiden. Die Auflösung der Challenge findet am 15. Januar in der „Sportschau“-Sendung während des Skispringens aus Wisla statt.

Doch: Safety first! Bitte achten Sie darauf, dass Sie sich nicht verletzen. Die ersten mutigen Springer waren schon am Sonntag in der Sendung zu sehen.

Quelle: Skiclub Willingen

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